Fußball | Bundesliga Flick will FC Bayern verlassen – Nagelsmann hat "nix, von dem ich berichten kann"

Im Sommer soll Schluss sein! Hansi Flick will Rekordmeister FC Bayern München verlassen und wohl neuer Bundestrainer werden. Wer die dann vakante Stelle in München besetzt, ist noch unklar. Es darf fleißig spekuliert werden. RB Leipzigs Julian Nagelsmann hat sich am Sonntag (18. April) einmal mehr dagegen gewehrt, mit dem FCB in Verbindung gebracht zu werden.

Hansi Flick schaut auf die Uhr.
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Nachdem der FC Bayern München durch einen 3:2-Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg der nächsten Meisterschaft noch ein Stückchen näher kam, platzte die Bombe. Hansi Flick will den Verein im Sommer verlassen, bat um die Auflösung seines bis 2023 gültigen Vertrages.

SpiO Talk mit Guido Schäfer 24 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Flick als Löw-Nachfolger wahrscheinlich

"Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich den Verein unter der Woche informiert habe, dass ich am Ende der Saison aus meinem Vertrag raus möchte", sagte Flick nach dem Spiel bei "Sky". Am 3. November 2019 hatte er das Traineramt in München übernommen und in der ersten Saison den Meistertitel, den DFB-Pokal und die Champions League gewonnen.

Damit wird immer wahrscheinlicher, dass der Meister-Macher im Sommer die Geschicke bei der in den letzten Jahren außer Tritt gekommenen deutschen Nationalmannschaft und die Nachfolge von Joachim Löw übernehmen wird. Das sei eine Option, so Flick. Gespräche mit dem DFB-Direktor Oliver Bierhoff habe es aber noch nicht gegeben.

FCB "missbilligt" Flicks "einseitige Kommunikation"

Sein aktueller Arbeitgeber antwortete auf Flicks plötzliche Ankündigung am Sonntagmittag mit einem einigermaßen pikierten Statement: "Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen", ließen die Klubverantwortlichen auf der offiziellen FCB-Homepage mitteilen.

Was ist mit Nagelsmann?

Und die Diskussionen um den neuen Cheftrainer beim FC Bayern werden weitergehen. Julian Nagelsmann hat sowohl auf der Pressekonferenz vor dem Hoffenheim-Spiel unter der Woche als auch noch einmal am Sonntagmittag auf der PK vor der Partie in Köln vehement dementiert: "Es gibt einfach nix, von dem ich berichten kann. Und ich finde es total falsch, sich immer hinzusetzen und zu sagen, 'was wäre, wenn', und sich irgendwo ins Gespräch zu bringen und wichtig zu machen in Dingen, die nicht da sind." Doch zumindest die letzten Wochen haben gezeigt – siehe Marco Rose oder Adi Hütter –, wie schnell das Wort von gestern veraltet sein kann. Es bleibt spannend.

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red

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Julian Nagelsmann 4 min
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Mi 14.04.2021 15:17Uhr 03:40 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. April 2021 | 19:30 Uhr

31 Kommentare

Heinz K. vor 3 Wochen

Ein Herr Kovac hat ca. 80 Länderspiele für Kroatien und dazu diverse Spiele in BL und Uefa Wettbewerben auf dem Ast und galt immer dabei als emsiger Arbeiter - also eine Persönlichkeit auf den die Herren Profis nicht mal so einfach von oben angucken.

Maza vor 3 Wochen

Da geb ich dir absolut Recht. Die Betonung sollte wirklich bei dem Begriff "Fan" liegen. Anhänger jochen versucht immer im Mittelpunkt zu stehen und merkt nicht, dass er sich jedes mal ein "Eigentor " schießt.

Thommi Tulpe vor 3 Wochen

Sie sind echt ein "Super-Fan": "RasenBall Sport Leipzig" - Ihre Wortschöpfung! Die "Roten Bullen" nennen sich RasenBallsport Leipzig e. V., kurz RB Leipzig. Zumindest das sollte der Fan wissen!