Gegnercheck: 1. FC Union Berlin

Zum Rückrundenauftakt gastiert der überraschend starke Aufsteiger Union Berlin beim Herbstmeister aus Leipzig. Wir haben die "Eisernen" aus der Hauptstadt dem Teamcheck unterzogen.

Michael Parensen, Sebastian Andersson von Union Berlin zum 1:0
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Angekommen im Oberhaus

Wer vor der Saison dachte, dass Bundesliga-Neuling Union Berlin bereits als sicherer erster Absteiger feststehen würde, der wurde im Verlauf der ersten 17 Spieltage eines Besseren belehrt. Die "Eisernen" stehen mit aktuell 20 Punkten auf einem überraschend starken elften Tabellenllatz.

Dabei konnten sie vor allem im heimischen Stadion "An der alten Försterei" punkten. Allein 15 Punkte holten sie dort. Auswärts waren es nur fünf. Gerade ihre Auswärtsschwäche könnte den Unionern am Wochenende in der Partie gegen RB Leipzig zum Verhängnis werden.

Stabiles Mittelmaß in allen Bereichen

Grundlage der guten Ausgangsposition des Aufsteigers zum Rückrundenauftakt sind sowohl ordentliche Offensiv- als auch Defensivleistungen.  Dabei kann die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer mit 20 erzielten und 24 kassierten Toren zwar sowohl vorne als auch hinten keine Topwerte vorweisen. Für einen sicheren Stand im Mittelfeld der Tabelle ist das aktuell allerdings mehr als ausreichend.

Zwei Säulen von Unions Stabilität finden sich in Goalgetter Sebastian Andersson und Torwart Rafal Gikiewicz. Während Andersson in 17 Spielen acht Treffer erzielen konnte und damit Rang sechs der Torjägerliste belegt, weißt Gikiewicz bisher eine Quote von 72,5 Prozent parierten Torschüssen auf.

Personalsituation

Verzichten muss Fischer am Samstag in jedem Fall neben den beiden Langzeitveletzten Akaki Gogia (Kreuzbandriss) und Grischa Prömel (Patellasehnenreizung), auch auf Joshua Mees (Oberschenkelverletzung). Auch fraglich ist ob Keven Schlotterbeck (Knieverletzung) und Florian Hübner (Sprungelenksprobleme und Infekt) einsatzfähig sind.

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2020, 16:59 Uhr