Ralph Hasenhüttl
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Fußball | 1. Bundesliga Hasenhüttl brennt für RB Leipzig

Auch das zweite Bundesligajahr läuft für RB Leipzig und seinen Trainer Ralph Hasenhüttl bisher wie geschmiert. Thomas Kunze traf sich mit dem 50-Jährigen und sprach über sein Feuer und den Video-Assistenten.

Ralph Hasenhüttl
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Wie hat es Ralph Hasenhüttl geschafft, mit RB Leipzig auch in der zweiten Bundesliga-Saison so erfolgreich zu spielen? Die junge Mannschaft hat trotz der Dreifachbelastung immer noch das berühmte Feuer. "Was man in anderen entzünden möchte, muss in einem selber brennen“, so die lapidare Antwort von Hasenhüttl, der im Gespräch mit MDR-Reporter Thomas Kunze aber betonte, wie neu die Situation auch für ihn persönlich ist. "Ich hatte noch nie diese Dreifachbelastung. Es ist für uns alle Neuland." Das sei auch die große Frage vor der Saison gewesen. Bisher habe die Mannschaft das sehr ordentlich gemacht.  

Videobeweis gehört ins Stadion

Das große Aufregerthema in der Bundesliga geht auch an Hasenhüttl nicht vorüber. Vom Videobeweis in der jetzigen Form hält der Fußballlehrer überhaupt nichts. "Ich finde schlecht, wenn Dinge entschieden werden von Leuten, die nicht im Stadion sind.“ Eigentlich sei Ziel des Beweises gewesen, den Fußball gerechter zu machen. Stattdessen würden die Schiedsrichter extrem verunsichert. Doch wie wäre der Videobeweis noch zu retten? Für Hasenhüttl gibt es nur eine Lösung: Er gehört zurück ins Stadion. Die Trainer sollten ein bis zwei Mal pro Halbzeit die Möglichkeit haben einzugreifen. "Damit beenden wir sämtliche Trainerdiskussionen nach dem Spiel. Wenn man was übersieht, ist man dafür selbst verantwortlich, nicht der Schiedsrichter.“ Das Ergebnis wäre: "Die Schiedsrichter würden wieder so pfeifen, wie sie es können."

red

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR akuell - Das Nachrichtenradio | 12. November 2017 | 14:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. November 2017, 16:40 Uhr

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5 Kommentare

14.11.2017 10:44 s.c. 5

Ich würde allein dem Ralf R. die Entscheidung über den Videobeweis überlassen, der hat das gegen die Bayern so gut demonstriert wie es geht und sich tatkräftig eingebracht. Weiter so Ralle!!!!

13.11.2017 16:30 Daedelus 4

Mensch Marcl - stimmt! Niemand wechselt ja sonst seinen Job, außer wegen des Geldes. Und die von RB zu zahlende Ablöse an Ingolstadt wurde dort auch nicht gerne genommen. Eine persönliche Motivation welche nichts mit finanziellen Anreizen zu tun hat, gibt es natürlich auch nicht. Nur Geld - es geht einfach nur ums Geld. Zum Glück ist das aber bei allen anderen Vereinen nicht der Fall!

13.11.2017 11:50 mea culpa 3

Hasenh. "der Trainer sollte ein - zwei Mal pro Halbzeit eingreifen können...!
Freilich......weil der Trainer auch den besten Überblick über das Spielgeschehen hat!

12.11.2017 16:28 hodoe 2

@Marcel
...und wo ist da jetzt der Unterschied zu anderen Trainern auf diesem Planeten? Der Heynckes ist also zu Bayern, weil er da mehr Kohle ranschafft als er Rente bekommt? Aha! Ganz schwacher Kommentar!

12.11.2017 16:16 Marcel 1

Tja, vor 2 Jahren hat er noch für Ingolstadt gebrannt. Jetzt brennt er für DAS KONSTRUKT Red Bull, weil er mehr Kohle bekommt...ganz stark.