Fußball | Bundesliga Offiziell: Jesse Marsch wird neuer Trainer von RB Leipzig

RB Leipzig hat einen Nachfolger für den scheidenden Julian Nagelsmann gefunden. Der US-Amerikaner Jesse Marsch, aktuell bei RB Salzburg unter Vertrag, wird ab der kommenden Saison das Traineramt bei den Sachsen übernehmen.

FOTOMONTAGE: Jesse Marsch wird offenbar neuer Cheftrainer von RB Leipzig. Der US-Amerikaner kommt von Red Bull Salzburg zu den Sachsen.
Jesse Marsch wird ab der kommenden Saison RB Leipzig trainieren. Bildrechte: imago images/Sven Simon

RB Leipzig hat seinen Wunschtrainer bekommen: Jesse Marsch wechselt von RB Salzburg nach Leipzig. Das bestätigten die Sachsen am Donnerstag. Marsch folgt auf Julian Nagelsmann, der sich im Sommer Rekordmeister FC Bayern München anschließt.

Mintzlaff freut sich über Wunschkandidaten

"Mit Jesse Marsch konnten wir unseren Wunschkandidaten als neuen Cheftrainer verpflichten und die wichtigste Position im sportlichen Bereich bei RB Leipzig schnell mit einem Top-Trainer nachbesetzen. Jesse hat bei all seinen bisherigen Stationen hervorragende Arbeit geleistet und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Es ist natürlich ein großer Vorteil, dass er bereits ein Jahr für RB Leipzig gearbeitet hat. Jesse kennt den Klub, die Stadt Leipzig und vor allem unsere Vereins- und Spielphilosophie", erklärte Oliver Mintzlaff, der Vorsitzender der Geschäftsführung von RB.

Bekannter im RB-Kosmos

Überraschend kommt die Verpflichtung nicht. Marsch war nach dem Nagelsmann-Abgang der Favorit auf den Posten. Der US-Amerikaner ist kein Unbekannter im Red-Bull-Kosmos. Er war bereits beim Ableger in New York Trainer, saß zwischen 2018 und 2019 unter Ralf Rangnick als Co-Trainer auf der Bank in Leipzig und in den letzten knapp zwei Jahren in Salzburg. Dort brachte er unter anderem Erling Haaland hervor, schaffte die erste Teilnahme in der Gruppenphase der Champions League.

Erling Braut Haaland und Jesse Marsch
Marsch (re.) mit dem jetzigen Dortmunder Erling Haaland. Bildrechte: imago images/GEPA pictures

Der 47-Jährige hatte trotz eines Vertrages bis 2022 ohne Ausstiegsklausel immer wieder sein Interesse beteuert, irgendwann als Chef nach Leipzig zurückzukehren. Mit dem Transfer hat RBL offenbar auch andere Vereine ausgestochen. Sowohl Premier-League-Klub Tottenham Hotspur als auch der Bundesliga-Konkurrent Eintracht Frankfurt sollen bei Marsch angefragt haben.

Nagelsmann hinterlässt große Fußstapfen

Zweifelsohne sind die Fußstapfen, in die der US-Amerikaner tritt, groß. Sein Vorgänger Nagelsmann etablierte RB Leipzig in den letzten zwei Jahren unter den Top-Klubs der Bundesliga und stieß in den vergangenen beiden Spielzeiten in die K.o.-Runde der Champions League vor. Der 33-Jährige wechselt zur kommenden Saison zum FC Bayern München und bekommt einen Fünfjahresvertrag. Die Ablösesumme soll zwischen 20 und 30 Millionen Euro betragen.

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red

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17 Kommentare

Maza vor 12 Wochen

Hey zwigger1! Besser kann man es nicht ausdrücken. Der Herr Voice kommt zu gerne mit Argumenten, wie Markenreichweite u.s.w. Wird mit der Zeit lächerlich und langweilig.

Gernot vor 12 Wochen

Man kann über RB meinen was man will. Bin mir aber ziemlich sicher, daß man dort inzwischen auch, was die sportliche Verantwortung betrifft, absolut kompetent und professionell aufgestellt ist. Ein Produkt soll optimal vermarktet werden, da sind sämtliche negative Erscheinungen ein absolutes no go ! Also lasst den Amerikaner erst einmal machen Er versteht garantiert eine Menge vom Fußball. Ansonsten wäre er nicht in Betracht gekommen.

zwigger1 vor 12 Wochen

Wie oft war denn der Onkel Matte schon bei seine Jungs aus Fuschl Nord
Dem interresiert was bei Euch ab geht einen feuchten Furz
Markenreichweite kommt bei Ihnen immer ins Spiel wenn einem die Argumente ausgehen oder wenn man vom Thema ablenken will