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Bildrechte: imago images / Sven Simon

Fußball | BundesligaMedien: Kehrt Timo Werner zu RB Leipzig zurück?

Stand: 25. Juli 2022, 16:35 Uhr

Edelreservist Timo Werner kokettiert offenbar mit einem Abschied vom englischen Premier-League-Club FC Chelsea. Nach Medienangaben überlegt der Nationalstürmer, wieder zu RB Leipzig zurückzukehren.

Thomas Tuchel, Teammanager vom Londoner Champions-League-Sieger von 2021, zeigte sich "überrascht" und war sichtlich pikiert über die öffentlichen Wechselgedanken seines Sorgenstürmers Timo Werner, "ich wäre als junger Kerl sehr glücklich, wenn ich einen Vertrag bei Chelsea hätte. Ich wäre einer der glücklichsten Menschen auf dem Planeten." Timo Werner aber ist in London nicht glücklich geworden - und zu Beginn der WM-Saison ins Grübeln geraten. "Es ist klar, dass ich mehr spielen will, und ich sollte mehr spielen, um für die WM gut in Form zu sein und eine Chance zu haben, zu spielen", sagte der Nationalspieler auf der US-Reise der Blues und betonte: "Ich könnte überall glücklich sein."

2021: Die Chelsea-Profis Kai Havertz und Timo Werner jubeln mit dem "Henkelpott". Bildrechte: imago images/Sportimage

LVZ: "Am liebsten zurück an die Pleiße"

Auch in Leipzig, wie zwischen 2016 und 2020. Werner, berichtet die Leipziger Volkszeitung, wolle "am liebsten zurück an die Pleiße". Tuchel aber kann über Werners Wechselwünsche nur den Kopf schütteln. "Wenn er das so gesagt hat, kann ich das nicht verstehen", meinte er - und machte ihm eine klare Ansage: «Er bekommt Spielzeit, wenn er seine Qualitäten zeigt. Erkämpfe dir deinen Platz und verteidige ihn!"

Chelsea-Coach Thomas Tuchel: "Kann das nicht verstehen" Bildrechte: imago images/PanoramiC

Duchwachsene Quote: Nur 23 Tore in 89 Pflichtspielen

Das ist dem 53-Millionen-Euro-Mann bisher nicht geglückt. 23 Tore in 89 Pflichtspielen, nur 15 Startelfeinsätze in der vergangenen Premier-League-Saison - viel zu wenig für einen, der angeblich 270.000 Pfund (317.000 Euro) verdient. Pro Woche! "Der Trainer hat immer andere Ideen, andere Gedanken. In vielen Spielen war ich nicht Teil seiner Gedanken, das versuche ich zu ändern", sagte Werner jetzt. Doch Tuchel hat ihm mit dem englischen Nationalstürmer Raheem Sterling, der für fast 60 Millionen Euro von Manchester City kam, schon wieder einen neuen Konkurrenten vor die Nase gesetzt - und will nachlegen.

Timo Werner (l.) und Raheem Sterling, der hier noch für Manchester City aktiv war. Bildrechte: IMAGO / PA Images

Tuchel glaubt an Werner-Verbleib

Neben dem nach dem Abschied von Antonio Rüdiger (Real Madrid) bröckligen Abwehrzentrum ist die Offensive die Problemzone der Blues, das belegte das peinliche 0:4 gegen den FC Arsenal zum Abschluss des US-Trips. "Wir sind absolut nicht konkurrenzfähig", klagte Tuchel und erneuerte seinen "dringenden Appell" an die Bosse, weitere Topspieler zu verpflichten. Werner hat noch drei Jahre Vertrag. Bleibt er Teil von Tuchels Plänen? "Sicher, er ist unser Spieler", beteuerte der Coach, "im Moment denke ich, dass er bleiben und seinen Weg hier weitergehen wird. Er hat hier noch etwas zu beweisen." Medienberichten zufolge will Tuchel aber Nordi Mukiele aus Leipzig holen, als Teil des Deals könnte Werner zurück zu RB wechseln. Dass er dort glücklich sein kann, hat er jedenfalls schon eindrücklich bewiesen.

sid

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL | Sportblock | 24. Juli 2022 | 09:40 Uhr

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