Fußball | Bundesligen Gesundheitsminister Spahn befürwortet 2G-Regel für Profifußballer

Jens Spahn
"Vielleicht gerade im Profifußball eine besondere Vorbildfunktion" – Jens Spahn (CDU), geschäftsführender Bundesgesundheitsminister Bildrechte: imago images/ULMER Pressebildagentur

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für eine 2G-Regelung bei Profifußballern ausgesprochen. Er finde es "vollkommen richtig, dass wer auf der Arbeit erscheint, ob im Restaurant oder auf dem Fußballplatz, genauso geimpft sein sollte wie die anderen", sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin. Zudem gebe es "vielleicht gerade im Profifußball eine besondere Vorbildfunktion".

DFL: Impfquote über 90 Prozent

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Nordrhein-Westfalens Landeschef Hendrik Wüst (CDU) hatten unter anderem nach den Bund-Länder-Beratungen am Donnerstag eine 2G-Regel im Profifußball ins Gespräch gebracht. Bei einer strikten Anwendung dürften nur noch Geimpfte und Genesene zum Einsatz kommen, nicht gegen Covid-19 geimpfte Profis wie Nationalspieler Joshua Kimmich wären dann zum Zuschauen verdammt.

"Das ist im Grunde das Thema 2G. Es geht ja nicht darum, ob der einzelne Fußballer, wenn er zu Hause ist, geimpft ist", sagte Spahn. Es gehe um die Frage: "Ist es eigentlich richtig, dass alle im Stadion geimpft sind, nur die auf dem Platz möglicherweise nicht?" Laut der Deutschen Fußball Liga (DFL) liegt die Impfquote in der Bundesliga und zweiten Liga bei mehr als 90 Prozent. Aus Teilen der Liga regte sich in den vergangenen Tagen großes Unverständnis über den Vorstoß aus der Politik.

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sid

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 22. November 2021 | 19:30 Uhr

23 Kommentare

saxonia vor 8 Wochen

Ganz einfach Blumenfreund, wenn es dir nicht passt…, Krankenkasse kündigen und sämtliche Arztbesuche aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen. Was soll daran so schwer sein ?!

Thommi Tulpe vor 8 Wochen

Frank01:
Permanenten (oft "querdenkenden") Impfgegnern kann man nur wünschen:
1. Dass sie sich nicht infizieren. 2. Dass, wenn sie sich infzieren, man dann einen milden Verlauf der Krankheit haben. 3. Dass, so sich beide Wünsche nicht erfüllen, noch ein Bett im Krankenhaus frei ist, so sie dann dort behandelt werden müssen. Und 4. (das Wichtigste): Dass sie nicht intensivmedizinisch beatmet werden müssen, denn die Hälfte dieser Leute stirbt (Fakt!).
Ein "bisschen" viel, was man so wünschen müsste, zumal das Leben kein Wunschkonzert ist.
Folgeschäden lassen sich "reparieren". Tot ist man ewig.

SitBull vor 8 Wochen

An Jens Spahn: Komm lass laufen. Die Dummen erreicht man nicht mehr. Wie gesagt: nach dem Winter ist man gestorben, genesen oder geimpft. Hoffe nur nicht, dass dies jetzt die Reihenfolge der Auftrittswahrscheinlichkeiten ist. @MDR: Gibt es eigentlich Zahlen, wie viele gegen Quarantäne verstoßen und mit gefälschten Tests und Imfnachweisen herumlaufen?