Fußball | Bundesliga Ralf Rangnick verlässt Red-Bull-Konzern

Mit Ralf Rangnick als Sportdirektor oder Trainer schaffte RB Leipzig den Sprung von der Fußball-Regionalliga in die Champions League. Nun ist die Zeit für den Coach bei RBL-Geldgeber Red Bull vorbei.

RB-Leipzig-Fanfest
Rangnick bei der Verabschiedung als Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig im Mai 2019 (Archivbild). Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Die Zeit von Ralf Rangnick beim Red-Bull-Konzern ist vorbei. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wurde der Vertrag des früheren Trainers und Sportdirektors des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig als "Head of Sport and Development Soccer" auf Wunsch des 62-Jährigen aufgelöst.

"Der richtige Zeitpunkt ist gekommen"

Der Architekt des Höhenfluges von RB Leipzig von der vierten Liga in die Champions League in der Fußballabteilung des Brauseproduzenten wäre noch bis 2021 gegangen. Doch, so Rangnick in einer Mitteilung des Konzerns: "Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen."

Zwischen 2012 und 2019 bei RB Leipzig

Seit Rangnick 2012 zum damaligen Regionalligisten RBL nach Leipzig gewechselt ist, legte der mit Red-Bull-Millionen finanzierte Klub einen sportlichen Höhenflug hin. Unter Rangnick als Sportdirektor oder Trainer feierte der Verein drei Aufstiege, eine Vize-Meisterschaft, das Pokalfinale 2019 und zwei Qualifikationen für die Champions League. Der Wechsel weg von Leipzig zum Berater-Posten für die Red-Bull-Standorte in Brasilien und New York vor einem Jahr waren der Anfang vom Ende. Zuletzt stand lange Zeit ein Engagement als Trainer und Sportdirektor des AC Mailand im Raum – dies zerschlug sich in der vergangenen Woche.

dh/dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 31. Juli 2020 | 17:45 Uhr

10 Kommentare

Voice vor 3 Tagen

@HeRBert
Da kommt dann wieder die Leier, RB wäre kein Leipziger Verein und das Genöle über die Übernahme des Spielrechts von Markkranstädt.
Alles schön und gut, aber was mich von diesen Experten mal interessieren würde, ab wann ist man denn ein richtiger, echter und ganz wirklicher Leipziger Verein? Nicht falsch verstehen, ich bin Fördermitglied bei RB und auch Mitglied bei Chemie. Beides schließt sich nicht aus. Bloß in den Betonköpfen der Neidhammel und ewig Gestrigen.

Beste Grüße aus der Messestadt!!

Voice vor 3 Tagen

@Regional
Hauptsache mal wieder den obligatorischen Rülpser gegen RB abgelassen. Gehts Ihnen besser jetzt?

@Wir sind Steimle
Ihr Nickname sagt, wes Geistes Kind Sie sind.

@Zwigger
Zu Ralfs Zeiten stand Ihr Kumpelverein besser da. Das ist wie lange her jetzt?
Die brauchen aktuell Bürgschaften vom Steuerzahler, damit sie nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Meine Bitte an alle, kurz mal inne halten und nachdenken, bevor losgelästert wird! Danke für Verständnis und Toleranz!

Beste Grüße aus der Messestadt!!

heRBert vor 4 Tagen

Kleiner Fehler in deiner Betrachtung. In Leipzig wird CL gespielt und zwar vom besten Leipziger Verein. Wäre der beste Leipziger Verein viertklassig, wäre das ein Armutszeugnis für Leipzig und die Region.
Dann mach dir mal nen Kopp, warum das so ist!