Dominik Kaiser
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fußball | Abschiedsspiel Kaiser verabschiedet - Hasenhüttl soll Trainer bei RB Leipzig bleiben

Ralph Hasenhüttl soll auch in der nächsten Saison als Trainer von RB Leipzig an der Seitenlinie stehen. Das erklärte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick beim Abschiedsspiel von Dominik Kaiser im MDR. Anschließend wurde die RB-Legende gebührend verabschiedet.

Dominik Kaiser
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Ralph Hasenhüttl hat noch einen Vertrag. Dass es für ihn weitergeht, ist für mich selbstverständlich.

Ralf Rangnick MDR

Kommende Woche finden Gespräche zwischen Rangnick und dem 50-jährigen Österreicher statt. Hasenhüttl zufolge wird "alles weitere" danach kommentiert. Sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2019.

"Domme & Friends" gewinnen gegen RB Leipzig

Mit Kaiser sagte ein Gesicht des Vereins hingegen "Auf Wiedersehen". Viele ehemalige Weggefährten wie Daniel Frahn oder Timo Röttger kamen zum Abschiedsspiel und trugen das Trikot mit "Kaisers Nummer" 24. Bei Kaiserwetter gewannen "Domme & Friends" mit 6:1 (2:1) gegen die Profis von RB Leipzig. Das 1:0 erzielte der 29-jährige Kaiser, der sechs Jahre für RBL gespielt hat, höchstpersönlich. Nach dem Ausgleich durch Babacar N’Diaye sorgte Adam Jabiri für den Halbzeitstand.

Ich freue mich, dass so viele Jungs den Weg gefunden haben. Es ist etwas Besonderes, das letzte Mal hier in Leipzig aufzulaufen.

Dominik Kaiser MDR

Auch in den zweiten 30 Minuten wurde den 26.424 Zuschauern einiges geboten. Yussuf Poulsen, Jabiri mit einem Doppelpack und RB-Maskottchen "Bulli" schraubten das Ergebnis in die Höhe. Auch Hasenhüttl kam zum Einsatz, wurde aber entweder von Stefan Ilsanker am Torabschluss gehindert oder vergab seine Chancen leichtfertig. Nach 57 Minuten wurde "Domme" ausgewechselt. Wann und bei welchem Verein Kaiser einen neuen Vertrag unterschreibt, bleibt abzuwarten.

RBL nimmt Abschied von Naby Keita

Vor dem Abschiedsspiel wurde auch Naby Keita offiziell verabschiedet. Der 23-jährige Mittelfeldmann, der im Juli 2016 von RB Salzburg nach Leipzig gekommen war, wechselt im Sommer zum FC Liverpool.

Naby Keita beim Abschiedsspiel von Dominik Kaiser
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Die Anfield Road und die Premier League können sich auf einen außergewöhnlichen Spieler freuen.

Ralf Rangnick MDR

Eine Karriere in Bildern Dominik Kaiser und seine Zeit bei RB Leipzig

Dominik Kaiser hat von 2012 bis 2018 für RasenBallsport Leipzig gespielt. Insgesamt kommt der Mittelfeldspieler auf 167 Partien, 34 Tore und 35 Vorlagen für RBL. Seine Karriere in Bildern...

Daniel Williams, Lukas Podolski, Dominik Kaiser, 2011
Dominik Kaiser schnuppert bereits in der Saison 2011/12 mit der TSG Hoffeneheim Bundesliga-Luft und misst sich wie hier im DFB-Pokal mit Fußballern wie Lukas Podolski. Bildrechte: IMAGO
Daniel Williams, Lukas Podolski, Dominik Kaiser, 2011
Dominik Kaiser schnuppert bereits in der Saison 2011/12 mit der TSG Hoffeneheim Bundesliga-Luft und misst sich wie hier im DFB-Pokal mit Fußballern wie Lukas Podolski. Bildrechte: IMAGO
Dominik Kaiser jongliert einen Ball.
Doch wer hätte das gedacht: Er lässt sich für ein Fußball-Projekt in Leipzig begeistern. Da gibt es seit drei Jahren den Klub RasenBallsport Leipzig. Bildrechte: IMAGO
Dominik Kaiser gegen Union Berlin II
Im Sommer 2012 unterschreibt der Mittelfeldspieler bei RBL. Dort geht es in der Regionalliga für ihn zuerst gegen Teams wie Union Berlin II (Foto), TSG Neustrelitz und den 1. FC Lok Leipzig. Bildrechte: IMAGO
Dominik Kaiser mit seinem ersten Regionalliga-Tor gegen Halberstadt
Sein erstes Punktspieltor erzielt er dann am 23.09.2012 im Heimspiel gegen Germania Halberstadt. Schon in der 4. Minute zappelt der Ball in den Maschen. Mit 3:0 geht RBL vom Platz. Bildrechte: IMAGO
Dominik Kaiser bei Biathlonübung, 2013
Januar 2013: Zum Lauftrainingslager geht es nach Oberwiesenthal. Im Sommer wird RBL dann Regionalliga-Meister. Bildrechte: IMAGO
Fabio Coltorti und Dominik Kaiser (RB Leipzig)
Und den Sachsenpokal gewinnt Kaiser mit RB Leipzig auch. Zu Hause gewinnt das Team mit 4:2 gegen den Chemnitzer FC. Doch die Saison ist noch nicht vorbei. Bildrechte: GEPA pictures/ Kerstin Kummer
Dominik Kaiser beim Aufstieg in die 3. Liga
Dominik Kaiser ist ein Feierbiest? Ja. Nach den zwei Aufstiegsspielen gegen Lotte ist auch er nicht zu halten, tanzt am 2. Juni 2013 nach dem 2:2 nach Verlängerung im Rückspiel auf dem Tisch. Bildrechte: IMAGO
Dominik Kaiser 2013 beim Sieg in Halle
In keiner Saison ist Kaiser so wichtig für RB Leipzig wie in der Drittliga-Saison 2013/14. 3.248 Minuten steht er auf dem Platz, bestreitet 37 der 38 Spiele. Nur gegen die Stuttgarter Kickers muss er gelbgesperrt passen. Bildrechte: IMAGO
Anthony Jung und Dominik Kaiser
Sein erstes Drittliga-Tor für RBL und überhaupt gelingt Kaiser in Burghausen. In der Nachspielzeit (90.+3) überwindet er nach einer Vorlage von Matthias Morys Keeper Stephan Loboué. Bildrechte: IMAGO
Yussuf Poulsen und Dominik Kaiser (RB Leipzig)
Einen unvergesslichen Tag erlebt Kaiser am 03.05.2014. Beim 5:1 gegen den 1. FC Saarbrücken erzielt er drei Treffer … Bildrechte: GEPA pictures/ Kerstin Kummer
Dominik Kaiser
… und bereitet zwei Tore vor. Damit ist er an allen Buden beteiligt. RBL steigt von Liga drei in die 2. Bundesliga auf. Bildrechte: GEPA pictures/ Kerstin Kummer
Dominik Kaiser erzielt 2014 ein Tor duch Freistoß, Torhüter Dirk Orlishausen kann den Treffer nicht verhindern.
Spätestens nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga weiß fast jeder Fußball-Interessierte im Land, dass Dominik Kaiser oft für einen Klasse-Freistoß gut ist. So zum Beispiel am 24. September gegen den Karlsruher SC. Torwart Dirk Orlishausen ist machtlos. Bildrechte: IMAGO
28.08.2016: Torjubel RB Leipzig nach dem 1:1 Ausgleich. , V.l.: Timo Werner, Yussuf Poulsen, Torschütze Dominik Kaiser (alle RB Leipzig) und Torwart Oliver Baumann (Hoffenheim)
Und wer sonst? Dominik Kaiser erzielt auch das erste Erstliga-Tor in der Vereinsgeschichte von RB Leipzig - beim 2:2 in Hoffenheim. (mkö) Bildrechte: IMAGO
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Felix Thiel

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 13. Mai 2018 | 15:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Mai 2018, 17:45 Uhr

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10 Kommentare

14.05.2018 13:17 jörg 10

Nun, randaliert haben wohl am Samstag die volltrunken und feigen Dosenbegleiter in der Hauptstadt. Auch wenn man sowas natürlich nicht gerne sieht....

14.05.2018 09:28 RBLer 9

@7: Bitte mal eigenen Nickname suchen! Mir ist nämlich die MDR-Übertragung egal, weil ich natürlich im Stadion war.

14.05.2018 08:50 Bernd 8

@RBLer MDR heisst Mitteldeutsches Dynamo Radio, nur die sollten nicht bon objektiver Berichterstattung erzählen.

14.05.2018 06:46 RBLer 7

Ganz schlimm die Übertragung des Abschiedsspieles des MDR! Statt Domme seine Leistungen zu würdigen und Infos zu senden was da gerade im Stadion für eine tolle Stimmung ist wird über Dynamo gefaselt. Die Krönung jedoch ist: Was sollte der Dynamo Wimpel auf dem Glastisch im Studio?? Es war eine Sendung für Domme und den RBL keine Werbung für den Randalierclub Dynamo! Peinlich!!!

13.05.2018 00:18 Marcel 6

D. Kaiser ist für mich genau so ein charakterloser Spieler wie P. Lahm. Anpassungsfähig und die Fahne immer schön nach dem Wind hängen. Braucht niemand...und hat kein Denkmal verdient.

13.05.2018 22:31 Quentin aus Mondragies 5

Für die Leistung gegen Domme & Friends müsste man doch nochmal über die Vertragsverlängerung von RH diskutieren :-) Stark von Selke, dass er zugesagt hat. Habe mich natürlich sehr gefreut, dass der MDR dies überträgt. Aber ich denke, dass es dann doch attraktiver ist, wenn man Freundschaftsspiele gegen Glasgow, Stoke oder Liverpool überträgt. Konaté und Upamecano möchte ich dann doch nicht im Angriff oder Bernardo im Tor sehen. Für die bessere Unterstützung der Fans wünsche ich mir günstigere Angebote zu den EL-Auswärtsspielen nächste Saison.

13.05.2018 20:38 RBLer 4

Das Abschiedsspiel für Domme war heute eine sehr schöne Sache. Zu Recht hat man die Leistung von D. Kaiser auf diese Weise gewürdigt. Auch die Verabschiedung von N. Keita in diesem Rahmen war angemessen und ergreifend. Das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielern hat die Veranstaltung abgerundet. Da haben ein Röttger, Frahn, T. Sebastian... auch noch ihren Sonderapplaus und damit ihre Anerkennung für die Leistungen, die sie für den Verein erbracht haben, bekommen. Da wehte ja schon ein Hauch RB-Fussballgeschichte durchs Stadion. Und das vor 25.000 Zuschauern, die nur wegen Domme und der ehem. Spieler da waren. Das werden einige nicht gern hören. Aber das hört sich doch stark nach Identifikation mit RB und (oho!) Fankultur an. PS: RB zeigt, wie es geht! Wenn´s eng wird, sich auf´s Spiel konzentrieren und alle Nebenkriegsschauplätze dicht machen. Die von der Presse gestarteten Versuche, vor dem Herthaspiel eine Trainerdiskussion aufkommen zu lassen, wurden abgeschmettert. Super!

13.05.2018 19:22 W. Merseburger 3

Sehr gute Entscheidung für die "roten Bullen". Kontinuität ist heute bei vielen Clubs ein Fremdwort.

13.05.2018 17:28 Jürgen 2

Eine Sauerei vom MDR mitten in der Übertragung des Abschiedsspieles abzuschalten !

13.05.2018 16:44 Bernd 1

Finde ich gut, er soll die Mannschaft weiter aufbauen. Denke auch er hat in der letzten Saison viel gelernt