Fußball | Bundesliga RB Leipzig: Zwei Spiele Sperre für Mittelfeldspieler Szoboszlai

Punktspielpause für Dominik Szoboszlai: Nach seinem Platzverweis in der Partie gegen den 1. FC Köln ist der Mittelfeldspieler von RB Leipzig vom DFB-Sportgericht für zwei Partien gesperrt worden.

Schiedsrichter Benjamin Brand zeigt Dominik Szoboszlai Leipzig die Rote Karte, Florian Kainz Köln am Boden.
RBL-Mittelfeldspieler Dominik Szoboszlai sieht kurz vor der Pause Rot. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Karina Hessland

Zum ersten Mal in seiner Karriere muss Dominik Szoboszlai eine Sperre absitzen. Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig ist nach seinem Platzverweis im Spiel gegen den 1. FC Köln (2:2) vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für zwei Begegnungen gesperrt worden.

Der 21 Jahre alte Ungar war am Samstag (13. August) in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit von Schiedsrichter Benjamin Brand wegen eines Ellenbogenchecks gegen Kölns Florian Kainz des Feldes verwiesen worden. Das hatte für Aufregung gesorgt, denn Szoboszlai wurde zuvor von Kainz am Trikot festgehalten, wollte sich losreißen und traf dabei seinen Gegenspieler am Hals.

"Tätlichkeit in einem leichteren Fall"

Das DFB-Sportgericht beurteilte die Szene als eine "Tätlichkeit in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung". RBL hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

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red/dpa

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Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss die Partie am Samstag bei Bor. M'gladbach ohne Nationalspieler Halstenberg bestreiten. Stefan Schönau berichtet.

MDR aktuell 19:30 Uhr Fr 16.09.2022 19:30Uhr 00:57 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 16. August 2022 | 19:30 Uhr

14 Kommentare

oldie68 vor 6 Wochen

Das ist der Unterschied, auch wen es in einer anderen Liga ist.
Einmalig ,du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Dabei wird es auch bleiben.

Das ist der Unterschied zu Chemnitz die sind nur 9 mal Pokalsieger .

Andy Krisst vor 6 Wochen

"frage ich mich, wieso die vorher "begangene sportwidrige Handlung" nicht geahndet wurde..."
Weil nicht jede regelwidrige Handlung zwingend eine gelbe Karte nach sich zieht! Eine Tätlichkeit, hier der Ellenbogencheck, ist immer eine rote Karte.
Und die Tätlichkeit wiegt sowieso schwerer als das Trikotzupfen, das hier zu vernachlässigen war! Also, alles okay und regelkonform.

Simmerl vor 6 Wochen

Das blöde war, dass der Kainz halt keine gelbe Karte für das Herumgeziehe bekommen hat. Der VAR konnte da nichts machen, weil es ja nur gelb war. Der greift da nicht ein. Gut, man hätte dem Schiri ja noch ins Ohr flüstern können. Hey, Du hast die Gelbe für den Kainz vergessen. Aber wer gibt schonen einem am Boden liegenden, Schmerz windenden, um Luft ringenden, das Leben nochmal passé laufend lassenden, eine gelbe Karte. Der hat erstmal eine Krankenschwesterin benötigt.

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