Fußball | Bundesliga Forsberg denkt an Abschied - Konaté zurück im Training

Emil Forsberg erwägt einen Abschied aus der Messestadt. Ibrahima Konaté ist dagegen nach seiner schweren Verletzung wieder ins Mannschaftstraining von RB Leipzig eingestiegen.

Emil Forsberg RB Leipzig wird für Christopher Nkunku RB Leipzig eingewechselt.
Wird oft nur eingewechselt: Emil Forsberg. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Die Abwehrsorgen von Fußball-Bundesligist RB Leipzig sind etwas kleiner geworden. Der seit Ende September verletzte Ibrahima Konaté absolvierte am Mittwoch wieder das Mannschaftstraining. Eine Option für das Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag dürfte der Innenverteidiger allerdings noch nicht sein.

Ibrahima Konaté beim Training
Zurück auf dem Trainingsplatz: Ibrahima Konaté. Bildrechte: Picture Point

RB muss hinten improvisieren

Konaté hat in dieser Bundesliga-Saison bislang nur fünf Spiele absolviert. Im Champions-League-Spiel gegen Olympique Lyon (0:2) hatte er sich einen Muskelfaserriss zugezogen, nachdem er mit dem Niederländer Memphis Depay zusammengeprallt war. Weil mit Willi Orban (Asthroskopie) noch ein weiterer Innenverteidiger seit langer Zeit fehlt, hat RB in der Abwehr häufig improvisieren müssen.

Forsberg mit Abwanderungsgedanken

Auch im Angriff hat RB Personalsorgen, wenngleich ganz anderer Natur. Nach dem Verlust seines Stammplatzes redet Stürmer Emil Forsberg von einem Abschied aus der Messestadt. "Es läuft nicht gut. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Ich habe einen Vertrag, aber jeder weiß, dass ich davon träume, noch mal in einer anderen Liga zu spielen", sagte der schwedische Nationalspieler der "Sport Bild" (Mittwoch).

Forsberg nur zehnmal in der Startelf

In der Vergangenheit war Forsberg mit dem FC Sevilla und dem AC Mailand in Verbindung gebracht worden, aber auch die englische Premier League reizt den 28-Jährigen. Forsberg war 2015 aus Malmö für 3,7 Millionen Euro nach Leipzig gewechselt und steht noch bis 2022 unter Vertrag. Zwar kam der Mittelfeldspieler in der Liga bislang 21-mal zum Einsatz, stand aber nur zehnmal in der Startelf.

dpa/mze

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 26. Februar 2020 | 16:40 Uhr

3 Kommentare

mulrich vor 40 Wochen

Es wäre sehr schade wenn Emil geht. Für mich ist er immer noch der kreativste Spieler den RB hat. Trotz aller Neuzugänge. Als Stürmer sehe ich ihn nicht, sondern im offensiven Mittelfeld. Und dort sticht ar immer noch alle anderen aus mit seinen Pässen in die Spitze. Bei Emil gibt es kein Quergeschiebe, sondern es geht in die gegnerische Hälfte.
Das Emil als Reservist gehandelt wird liegt nur an Nagelsmann, und nicht an sein können!!!

Bernd_wb vor 40 Wochen

Klar würde ich ihn vermissen, wie auch Diego Demme. Aber Emil wäre dann 5einhalb Jahre bei uns gewesen und viel erreicht . Was ihm keiner mehr nimmt, das erste Tor in der CL und das wichtige Tor gegen den KSC was den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machte.

Quentin aus Mondragies vor 40 Wochen

Ja, dies ist der Fluch eines ausgeglichenen Kaders. Manche kommen da zu kurz und sind unzufrieden. Verstehe Forsberg. Mit seiner Klasse wäre er anderswo Stammspieler. Aber hier sind im Hintergrund ja auch noch Wolf, Lookman und Haidara, die man offensiv einsetzen kann. Nkunku und Sabitzer sind momentan einfach bärenstark. Vielleicht kann Nagelsmann ja immer mal zwischen Nkunku und Forsberg wechseln. War ja wahrscheinlich auch seine Idee. Allerdings war Forsberg gegen Gladbach wirklich schwach. Ich denke/hoffe, dass gegen Bayer die nächste Chance kommt. Wenn er kommt, wird er sich reinknien und alles geben (aber hoffentlich nicht verletzen).