Fußball | Coronavirus RB Leipzig schwenkt ab Paris-Spiel auf 2G-Regelung um

Weil RB Leipzig unter den bislang angewandten 3G-Bestimmungen keine Vollauslastung seiner Heimspiele möglich ist, wird der deutsche Vizemeister ab der Champions-League-Partie gegen Paris St.-Germain die 2G-Regel umsetzen. Das heißt, über 16 Jahre alte Stadiongänger müssen geimpft oder genesen sein.

Fans von RB Leipzig
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RB Leipzig wird ab dem Heimspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain von der 3G- auf die 2G-Regelung in der "Red Bull Arena" umschwenken. Das teilte der sächsische Bundesligist am Donnerstag (14. Oktober) mit. Damit soll eine volle Auslastung garantiert werden.

RB: Vergebliche Hoffnung auf volles Stadion mit 3G

"Wir tragen die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für RB Leipzig und haben in diesem Zusammenhang immer gesagt, dass wir die Situation neu bewerten müssen, wenn sich eine Möglichkeit abzeichnet, dass wir die Red Bull Arena komplett befüllen können", sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff und ergänzte: "Leider wurde in dem aktuellen Entwurf der Corona-Schutz-Verordnung unserem Wunsch und unseren Bemühungen nicht entsprochen, ein volles Stadion unter 3G-Bedingungen umzusetzen. Das hat uns enttäuscht."

RB Leipzig - Paris Saint-Germain
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Die Klubverantwortlichen befinden sich im ständigen Austausch mit der sächsischen Landesregierung. Der Entwurf der Neufassung der Corona-Schutz-Verordnung bietet nunmehr eine 2G-Option für Großveranstaltungen ohne Begrenzung der Gesamtkapazität an. Noch ist diese Verordnung, die ab 20. Oktober gelten würde, nicht final beschlossen. Anfang kommender Woche wird der entsprechende Kabinettsbeschluss erwartet.

Keine Abstandsregeln, keine Maske

Dann wird die Regelung beim Königsklassen-Heimspiel gegen das Starensemble aus der französischen Hauptstadt am 3. November umgesetzt. Damit kommen nur Geimpfte oder Genesene ins Stadion. Es müssen auch keine Abstandsregeln eingehalten werden und es besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Für Kinder unter 16 Jahren ist demnach kein Testnachweis erforderlich.

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dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 14. Oktober 2021 | 17:45 Uhr

62 Kommentare

SitBull vor 2 Tagen

Lungenembolie aufgrund Testung? Davon habe ich in der Tat noch nichts gehört. Ich mache ansonsten keine Witze. Ungeimpft Corona bekommen und ITS-Betten blockieren ist Mist. Denken aber auch dann die, die es betrifft. Einfach mal FFP2 Maske richtig aufsetzen und 100 Meter Lauf machen. So stelle ich mir dann Corona im milden Verlauf vor. Ja, ein paar Impfstoffe sorgen für seltene, gefährliche Thromben. Aber ich glaube Autofahren ist gefährlicher oder?

Voice vor 2 Tagen

Was denn nun? Aufgrund der Testung??? Oben schriebst Du noch von Impfkomplikationen. Blöd, wenn man sich in der eigenen Story verheddert. Was ist denn nun richtig? Embolie nach Tests oder als Impfkomplikation? Vielleicht kannst Du Dich für eines entscheiden. Sonst wirkts ganz schnell "erfunden".

Voice vor 2 Tagen

Keine OP ist lebenswichtigER, als eine Andere. das schrieb ich nicht. Du musst richtig lesen.
Wenn allerdings eine lebenswichtige OP verschoben werden muss, weil die Kapazitäten durch Ungeimpfte, schwer Erkrankte blockiert sind - man dies aber nachweislich durch Impfung verhindern könnte, ist es unsozial, sich nicht impfen zu lassen. Oder siehst Du das anders?