Fußball | Bundesliga RB Leipzig: Krösche stellt sich vor Nagelsmann

Markus Krösche, Sportdirektor von RB Leipzig, hat nach der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg den Leipziger Trainer Julian Nagelsmann in Schutz genommen. "Dem ganzen Trainerteam kann ich nichts vorwerfen", sagte Krösche der "Bild"-Zeitung (Dienstag) und unterstrich: "Julian und sein Team sind 24 Stunden, sieben Tage die Woche für die Mannschaft da, machen sich Gedanken. Sie versuchen alles, damit wir Erfolg haben."

Markus Kroesche und Julian Nagelsmann nach dem Testspiel RB Leipzig gegen Aston Villa  auf dem Rasen.
Markus Krösche und Julian Nagelsmann. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Nagelsmann hatte nach dem vierten sieglosen Spiel in Serie davon gesprochen, dass RB kein Spitzenteam sei. Krösche zeigte dafür Verständnis: "Ich weiß, was der Trainer meint. Wir werden als Spitzenmannschaft wahrgenommen. Und wollen die Spiele auch so gestalten. Da befinden wir uns im Moment in einem Entwicklungsprozess."

Krösche: "Konnten nicht zur Tagesordnung übergehen"

Gleich nach dem Spiel hatte der Sportdirektor mit den Profis Tacheles geredet. "Wir konnten nach dem Spiel nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", begründete Krösche: "In den nächsten Wochen werden wir auf mehr Mannschaften treffen, die sich wie Freiburg überwiegend erstmal hinten reinstellen und uns kommen lassen. Dann brauchen wir Lösungen."

Wir werden als Spitzenmannschaft wahrgenommen. Und wollen die Spiele auch so gestalten. Da befinden wir uns im Moment in einem Entwicklungsprozess.

Markus Krösche dpa

Am Mittwoch trifft RB Leipzig in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg (Anstoß: 18.30 Uhr) und versucht bei den Niedersachsen eine Wiedergutmachung. Nagelsmann: "Dass wir mit den Ergebnissen in der Liga nicht zufrieden sind, ist klar. Daher haben wir jetzt die Pflicht und die Chance, es im Pokalwettbewerb besser zu machen."

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dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 29. Oktober 2019 | 17:45 Uhr

3 Kommentare

Rennsteiger vor 36 Wochen

Allen Unkenrufen zum Trotz: RB ist und bleibt eine Spitzenmannschaft der Bundesliga, auch wenn es momentan etwas knirscht. Sehe aber eher mentale als taktische Probleme.

Quentin aus Mondragies vor 36 Wochen

Oje, in der Bundesliga 4 Punkte hinterm Spitzenreiter, erster in der CL-Gruppe und im Pokal noch dabei. Dies ist ja so schlecht. Soviel von den Bayern sollte man sich ja nun doch nicht abschauen. Also ich hatte da mehr ein taktisches Problem gegen Freiburg gesehen. Für mich fehlt da auf dem Platz ein Chef, der auch mal kleiner taktische Änderungen ansagen kann. Dies wäre dann für mich Laimer, Demme Kampl. Die sollten auch mal über tiefer verteidigen und frühes Pressing entscheiden. Das kann nicht immer Nagelsmann von draußen machen.

peter1 vor 36 Wochen

Jetzt gibt es nur eins, Stärke zeigen.
Im Pokal weiterkommen und Mainz schlagen, dann ist erstmal Ruhe.