Fußball | Bundesliga RB Leipzig bleibt nach verdientem Sieg über Nagelsmanns "Ex" an Gladbach dran

14. Spieltag

Leipziger Torjubel nach dem 2:0. V.l.: Marcel Halstenberg (23, RB Leipzig), Konrad Laimer (27, RB Leipzig) und Torschütze Timo Werner (11, RB Leipzig).
Doppeltorschütze Timo Werner streckt die Siegerfaust in Richtung Tribüne. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche

RB Leipzig hat das Duell mit Julian Nagelsmanns Ex-Klub Hoffenheim verdient mit 3:1 (1:0) gewonnen. Ein wunderbar schnörkelloser Angriff mit Doppelpass (Schick) vollendete Timo Werner zur frühen Führung (11.). Danach zeigte sich wieder Leipzigs Effizienzproblem. Zahlreiche Chancen wurden vergeben. Das hätte sich beinahe gerächt: Dennis Geiger traf nach einem Gulacsi-Patzer den Pfosten (40.). Nach der Pause legte RB wieder etwas zu. Das 2:0 fiel aber per Foulelfer - einmal mehr traf Werner (52.).

Es folgte ein erneut passiver Abschnitt. Die Schlussphase gehörte wieder RB: Ein Konter war der Deckel auf der Partie - Marcel Sabitzer staubte einen zunächst abgewehrten Schuss von Christopher Nkunku ab (84.). Ermin Bicakcic' Kopfballtreffer nach Gulacsis Fehlgriff blieb späte Ergebniskosmetik (89.).

Bilder vom Spiel RB - Hoffenheim

Stadion in Leipzig.
Es war ein kühler Dezembertag in Leipzig, an dem aber auch mal die Sonne über der Red-Bull-Arena heraus kam. Bildrechte: MDR/Sven Kups
Stadion in Leipzig.
Es war ein kühler Dezembertag in Leipzig, an dem aber auch mal die Sonne über der Red-Bull-Arena heraus kam. Bildrechte: MDR/Sven Kups
Trainer Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Benjamin Glück (RB Videoanalyst).
RB-Trainer Julian Nagelsmann (li.) und sein Videoanalyst Benjamin Glück waren vor der Partie in guter Stimmung. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Aufstellung der Mannschaften. Danke ans Ehrenamt.
Vor der Partie dankten die beiden Mannschaften den Ehrenämtlern. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Timo Werner (li., 11, RB Leipzig) hat gegen Torwart Oliver Baumann (1, Hoffenheim) zum 1:0 getroffen.
In der 11. Minute brachte Timo Werner nach einem Doppelpass mit Patrik Schick in Führung. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Tor für RB Leipzig. Im Bild - 1:0 Torschütze Timo Werner (11, RB Leipzig).
Für den Nationalspieler war es bereits der 14. Treffer in dieser Saison. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Torschütze Timo Werner (11, RB Leipzig) verwandelt einen Elfmeter gegen Torwart Oliver Baumann (1, Hoffenheim) zum 2:0.
Und Werner legte in der 52. Minute per Foulelfmeter nach... Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Leipziger Torjubel nach dem 2:0. V.l.: Marcel Halstenberg (23, RB Leipzig), Konrad Laimer (27, RB Leipzig) und Torschütze Timo Werner (11, RB Leipzig).
...und jubelte danach mit seinen Teamkollegen. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Patrick Schick (21, RB Leipzig) und Timo Werner (11, RB Leipzig).
Eine starke Partie machte auch sein Sturmpartner Patrik Schick. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Christopher Nkunku (18, RB Leipzig) und Diadie Samassekou (18, Hoffenheim).
Das 3:0 fiel dann nach einem Schuss des Leipzigers Christopher Nkunku (li.), der noch pariert wurde ... Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Torschütze Marcel Sabitzer (7, RB Leipzig).
...doch Marcel Sabitzer vollendete gekonnt. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Stadionanzeigetafel, Resultat.
Am Ende gewann RB und verteidigte Platz zwei in der Bundesliga-Tabelle. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Mannschaft von RB Leipzig, Schlussjubel.
Die Leipziger Spieler feierten mit ihren Fans. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Alle (12) Bilder anzeigen

Das sagten die Trainer

Alfred Schreuder (Hoffenheim): "Leider muss ich Julian gratulieren. Nein, am Ende haben sie verdient gewonnen. Das ist Fußball: Wenn es am Ende 3:1 steht, hat man verdient gewonnen. Aber wenn du gegen so eine Topmannschaft fünf, sechs Topchancen rausspielst, hast du auch viel gut gemacht."

Julian Nagelsmann (Leipzig): "Wir hatten jetzt keinen Super-Sahne-Tag, aber trotzdem 25 Torschüsse und eine extreme Anzahl an Torchancen. Auch wenn es nicht immer super rausgespielt war, hatten wir einige sehr gute Konter. Wir können auch früher das eine oder andere Tor mehr machen. Können aber auch ein oder zwei kriegen - keine Frage. Aber aufgrund der Torchancen, und das ist das Salz in der Suppe, ist der Sieg verdient. Wenngleich Hoffenheim jetzt nicht klar schlechter war oder wir klar besser."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 08. Dezember 2019 | 16:30 Uhr

13 Kommentare

Schnibbler vor 45 Wochen

@voice
die erklärung ist selbstredend... reisender vergleicht die werte der spieler damit, daß sie vor dem hintergrund (wie er auch schreibt) von nicht wünschenswerten katastrophen in schall und rauch aufgehen und somit nicht mehr gegenrechenbar sind.
lieber voice, ich glaube sie haben das schon richtig so verstanden wie es gemeint war, auch ohne meine ausführungen. oder?

Voice vor 45 Wochen

@Reisender
Sicher erklären Sie uns, wie Sie im Zusammenhang mit RBL auf den Flugzeugabsturz des Eishockeyteams von Jaroslawl kommen?!
@Schnibbler
Ich teile Ihre Meinung, dass der Vergleich makaber ist.

Beste Grüße aus der Messestadt!!

Schnibbler vor 45 Wochen

@Reisender
nun überfordere doch leonard nicht gleich.
frechheit von dir einfach die sportart zu wechseln... der vergleich ist aber schon auch etwas makaber und in meinen augen zu weit gehend, nicht wegen motor markranstädt 2.0 sondern wegen den spielern von jaroslawl
dynamischer gruß