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Christopher Nkunku von RB Leipzig wird die WM in Katar verpassen. Bildrechte: IMAGO / PanoramiC

Fußball | BundesligaNkunku verteidigt Camavinga nach WM-Aus: "Zu Unrecht zur Zielscheibe gemacht"

Stand: 17. November 2022, 14:11 Uhr

Nach dem bitteren WM-Aus für Christopher Nkunku von RB Leipzig prasselte heftige Kritik auf dessen Nationalmannschaftskollegen Eduardo Camavinga ein. Nkunku selbst hat sich dazu nun klar zu Wort geäußert.

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Christopher Nkunku vom Bundesligisten RB Leipzig hat nach seinem geplatzten WM-Traum Teamkollege Eduardo Camavinga in Schutz genommen. Camavinga war am Zweikampf beteiligt gewesen, der das WM-Aus Nkunkus durch eine Verstauchung im linken Knie besiegelt hatte.

"Die Weltmeisterschaft sollte ein Moment der Gemeinsamkeit sein"

Eduardo Camavinga wurde nach dem Zweikampf mit Christopher Nkunku angefeindet. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire

Daraufhin war Camavinga in den Kommentaren unter einem Video, das den Zweikampf zeigt, Opfer mehrerer rassistischer Kommentare geworden. Camavinga sei "zu Unrecht zur Zielscheibe gemacht worden", meinte Nkunku in einem Statement auf Twitter und ergänzte: "Die Weltmeisterschaft sollte ein Moment der Gemeinsamkeit sein, nicht der Spaltung." Zudem gab Nkunku ein klares Ziel für sein Comeback aus. Der 25 Jahre alte Stürmer kündigte an, "noch stärker" zurückzukommen.

Genaue Diagnose spätestens am Freitag

Wie schwer die Verletzung von Deutschlands "Fußballer des Jahres" ausfällt, ist noch nicht bekannt. Laut einem Bericht von "Sky" könnte der Bandapparat betroffen sein, was eine Pause von sechs bis acht Wochen nach sich ziehen würde. Eine offizielle Diagnose wird spätestens am Freitag erwartet. Bei der WM in Katar wird Nkunku, mit zwölf Treffern aktuell der Torjäger Nummer eins in der Bundesliga, durch Randal Kolo Muani von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ersetzt.

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red/sid

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL | Sportblock | 17. November 2022 | 13:40 Uhr

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