Fußball | Bundesliga RB Leipzigs Noch-Sportdirektor Krösche wechselt zu Eintracht Frankfurt

Das ging schnell: Nur wenige Tage, nachdem der Abgang von Markus Krösche von RB Leipzig bekannt wurde, hat der umworbene Ex-RBL-Sportdirektor einen neuen Vertrag unterschrieben. Es geht zu einem Liga-Konkurrenten von Leipzig.

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) im Interview
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RB Leipzigs Noch- Sportdirektor Markus Krösche hat einen neuen Job gefunden. Nur fünf Tage, nachdem Krösches Abschied aus Leipzig zum Ende der Saison bekannt wurde, hat sich Eintracht Frankfurt die Dienste des 40-Jährigen gesichert.

Nachfolger von Fredi Bobic

Wie die Hessen am Samstag (01.05.2021) mitteilten, wird Krösche zur neuen Saison Frankfurter Sportvorstand. "Der 40-Jährige wurde vom Aufsichtsrat einstimmig zum Nachfolger von Fredi Bobic in den Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG berufen und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025", hieß es am Samstagmorgen auf der Facebook-Seite des Vereins. Bobic wechselt zur neuen Saison zu Hertha BSC.

Krösche: "Erfolgsstory weiterschreiben"

Krösche begründet seine Entscheidung für die Eintracht in der Mitteilung des Klubs so: "Ich möchte dazu beitragen, dass die Erfolgsstory dieses Traditionsvereins auch in der Zukunft weitergeschrieben werden kann."

Abgang mit Nebengeräuschen aus Leipzig

Zuletzt war Krösche zwei Jahre in Leipzig, zuvor arbeitete er beim SC Paderborn. Die Vertragsauflösung in Leipzig war Anfang der Woche bekannt geworden. Das Arbeitsklima bei RB war spätestens seit vergangenem Sommer gestört, damals wurde die Macht Krösches beschnitten, als der Technische Direktor Christopher Vivell und der Medienchef und Kaufmännischen Leiter Florian Scholz in der klubinternen Hierarchie mit Krösche gleichgestellt wurden. Die Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern München über den Abgang von RBL-Trainer Julian Nagelsmann sollen komplett ohne Einbezug von Krösche stattgefunden haben.

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Viele Fans in einem Stadion.
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Ein Fussballer beim Schuss.
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CZ Jena - TSG Hoffenheim
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Dirk Hofmeister/pm

8 Kommentare

Gernot vor 30 Wochen

Jeder von uns will sich in bzw bei seinem Job wohlfühlen, wiederfinden und auch wertgeschätzt werden. Es ist nicht immer nur der schnöde Mammon, sprich Ruhm und Kohle. Manchmal gibt es da ganz einfache menschliche ,private, Beweggründe für einen solchen Wechsel. Der Krösche wird auch seine Gründe haben und wir sollten hier nicht drüber spekulieren. Er hat sich entschieden, was sein gutes Recht ist und wir sollten es akzeptieren.

Quentin aus Mondragies vor 30 Wochen

Krösche kam immer sympathisch rüber. Schade. Rein spekulativ kann er wahrscheinlich aus wenig viel machen. Aus viel noch mehr ist schwieriger. Ob Frankfurt da das Richtige ist? Warum sind Hütter/Bobic weg? Sind die Mittel limitiert? Dann klappt es vielleicht.

peter1 vor 30 Wochen

Markus Krösche stichelt gegen RB. Das ist kein guter Stil. Er kommt mir vor, wie ein Kleinkind. Leider hat er nur bedingt gute Leute zu RB geholt.
Jeder ist ersetzbar, auch ein Herr Krösche!!!