Oliver Mintzlaff
Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff will den schnellstmöglichen Aufstieg von Leeds United in die englische Premier League vorantreiben. Bildrechte: IMAGO/Picture Point LE

Fußball | International Red Bull steigt bei Leeds United ein

30. Mai 2024, 13:48 Uhr

Die Fußballsparte von Red Bull hat sich einen fünften Klub geangelt. Mit dem Einstieg beim 2023 in die englische 2. Liga abgestiegenen Traditionsverein Leeds United wird der österreichische Brause- und Sportentertainmentkonzern erstmals auf der Insel tätig.

Der Getränkehersteller Red Bull steigt beim englischen Zweitligisten Leeds United ein. Wie der Verein am Donnerstag (30. Mai) bekannt gab, beinhaltet die "mehrjährige Vereinbarung" auch eine Minderheitsbeteiligung. Ab der kommenden Saison soll zudem das Logo des Konzerns auf der Vorderseite der Trikots der ersten Männer- und Frauenmannschaft erscheinen. Laut Mitteilung bleiben Name und Logo des Vereins unverändert.

Ethan Ampadu und Daniel Farke
Leeds-Kapitän Ethan Ampadu, eins bei RB Leipzig unter Vertrag, und Trainer Daniel Farke nach dem verlorenen Playoff-Finale am vergangenen Wochenende in Wembley. Bildrechte: IMAGO / Sportimage

"Ein historischer Meilenstein"

"Ich bin begeistert, dass Red Bull sich uns anschließt, um eine glänzende Zukunft für Leeds United aufzubauen und unseren tiefen Respekt für diesen wirklich besonderen Verein teilt", sagte Paraag Marathe, Vorsitzender von Leeds United über die Zusammenarbeit mit dem Konzern, der im Fußball bereits bei RB Leipzig, den New York Red Bulls, Red Bull Bragantino und RB Salzburg involviert ist. Der Einstieg, sei "ein historischer Meilenstein, der den Verein weiter befähigen wird, sein volles Wettbewerbspotenzial auszuschöpfen".

Leeds verpasst Wiederaufstieg knapp

"Das Ziel, Leeds United zurück in die Premier League zu bringen und sich in der besten Fußballliga der Welt zu etablieren, passt sehr gut zu Red Bull. Wir freuen uns auf die Partnerschaft und blicken optimistisch und voller Energie in die Zukunft", sagte Oliver Mintzlaff, früherer Geschäftsführer des Bundesligisten RB Leipzig und heutiger Red Bull CEO Corporate Projects and Investments.  In der vergangenen Woche hatte Leeds mit dem deutschen Teammanager Daniel Farke den Wiederaufstieg in die Premier League verpasst. Der Traditionsklub verlor das Play-off-Finale gegen den FC Southampton im Wembley-Stadion mit 0:1.

Jesse Marsch hebt grüßend die Hand.
Jesse Marsch war im Februar 2023 bei Leeds United entlassen worden. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire

Leeds war 2023 letztmals aus der Premier League abgestiegen. Bis zum 22. Spieltag jener Saison stand der vorherige RB-Trainer Jesse Marsch bei den Peacocks an der Seitenlinie, war nach der Niederlage in Nottingham Anfang Februar aber vorzeitig entlassen worden. Marsch hatte erst vor gut zwei Wochen das Amt des Nationaltrainers von Kanada übernommen.


sid/SpiO

Dieses Thema im Programm: Sport im Osten im MDR AKTUELL Nachrichtenradio | 30. Mai 2024 | 13:40 Uhr

76 Kommentare

Maza vor 6 Wochen

Nö heRBert ,mache ich auch nicht!! Ich finde es aber lobenswert, dass du eurem Alterspräsidenten zur Seite springst.....
P.S. Wirst von mir in diesem Forum nichts finden, was ich provokant in die Runde "geschrien" habe!! Habe nur auf euern Voice reagiert!!
Wenn du gegenteiliges findest,melde dich!!
Schönes Wochenende!!

Thommi Tulpe vor 6 Wochen

Die BVB`er müssen nun nicht mehr ihren Bus vorm Tor parken. Keine Ahnung, ob die Realer eher über `nen Bus oder `nen Panzer schießen und vor was die mehr Respekt haben. So `nen Panzer könnte zurückschießen ...

Thommi Tulpe vor 6 Wochen

Leider. Sollte aber RBL zu denken geben, wenn nur Leverkusen und Stuttgart das bisher Unanfechtbare überholt haben. Leipzig war immer noch nicht dabei.

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