Fußball | Bundesliga RB Leipzig wird von Eintracht Frankfurt abgefertigt

5. Spieltag

RB Leipzig ist wieder auf dem Hosenboden gelandet. Gegen ein energisches Eintracht Frankfurt war die Mannschaft von Domenico Tedesco am Samstagabend klar unterlegen, produzierte viele Ballverluste und verlor deutlich mit 0:4 (0:2).

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig emspor, v.l. Tuta Eintracht Frankfurt erzielt das Tor zum scores the Goal 3:0 Peter Gulacsi RB Leipzig
Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

Bei Leipzig kehrte Peter Gulasci ins Tor zurück, außerdem nahm Trainer Domenico Tedesco im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Bundesliga gegen Wolfsburg zwei Änderungen vor: Joško Gvardiol rückte für Marcel Halstenberg in die Dreierkette und Timo Werner für André Silva in den Doppel-Sturm neben Christopher Nkunku. Bei Frankfurt musste der verletzte Luca Pellegrini ersetzt werden, Coach Oliver Glasner brachte Christopher Lenz für die linke Abwehrseite.

Von Beginn an hatten die Gäste aus der Messestadt enorme Probleme mit den energischen Frankfurtern, die früh attackierten und schnelle Angriffe fuhren. Hinzu kam, dass Dani Olmo wegen einer Verletzung frühzeitig den Platz verlassen musste, für ihn kam Emil Forsberg (11.). RB produzierte viele Ballverluste, einer davon führte zu einem Freistoß, der wiederum in die Frankfurter Führung mündete: Eine kluge Hereingabe von Mario Götze auf den langen Pfosten köpfte Randal Kolo Muani ins Zentrum, wo Daichi Kamada aus Nahdistanz per Kopf zum 1:0 vollendete (16.).

Kamada und Rode bringen Frankfurt in Führung

Leipzig hatte sich noch nicht wieder richtig sortiert, da erhöhte die Eintracht: Sebastian Rode wurde nicht entschieden genug attackiert, sein Schuss noch abgefälscht - 2:0 (22.). RB hatte derweil überhaupt keinen Zugriff auf die Partie, daran änderte sich auch bis zur Pause nichts. Stattdessen hätte Frankfurt sogar erhöhen können: Lenz und Evan Ndicka hatten Schussmöglichkeiten.

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig v.l. Tor zum 2:0 für Frankfurt Willi Orban RB Leipzig
Sebastian Rodes Tor zum 2:0 für Frankfurt. Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

Nach dem Seitenwechsel dann zunächst ein anderes Bild: Nachdem Dominik Szoboszlai für Kevin Kampl in die Partie gekommen, Tedesco also ins Risiko gegangen war, bäumte sich Leipzig noch einmal auf. Als Zeichen dafür stand eine Direktabnahme von Nkunku nach einer Ecke, die aber übers Tor flog (50.).

Frankfurt weiter wachsam

Doch Frankfurt war weiter wachsam und erhöhte nach einer Stunde wieder die Schlagzahl. Sofort bekamen die Leipziger wieder Probleme. Zunächst ließ Mario Götze aus Nahdistanz das 3:0 liegen, doch dann sorgte Tuta für die Vorentscheidung: Eine Ecke landete zunächst bei Götze im Rückraum, dessen Schuss wehrte Gulasci vor die Füße des Brasilianers ab, der nur noch zu vollenden brauchte (67.). Der Video-Assistent begutachtete das Tor noch einmal, ehe feststand: Tuta stand beim vorherigen Schuss von Götze nicht im Abeits, der Treffer zählte. Diskutieren konnte man noch über ein mögliches Sichtlinienabseits von Kamada beim Götze-Schuss.

Tedesco tauschte nun noch einmal kräftig durch, auch der glücklose Werner ging runter. Allein, die Wechsel halfen nicht mehr. Stattdessen legte Frankfurt nach: Der eingewechselte Amadou Haidara foulte Ansgar Knauff im eigenen Strafraum, Rafael Borré versenkte den fälligen Elfmeter sicher zum 4:0-Endstand (84.). Damit war die Demütigung perfekt - und Frankfurt feierte am Ende einen glorreichen Sieg.

Das sagten die Trainer

Domenico Tedesco (RB Leipzig): "Das ist heute hochverdient verloren gegangen. Wir haben komplett die Basics vermissen lassen, waren im ersten Durchgang gar nicht auf dem Platz. Wir waren null aggressiv. Wir haben die Bälle so schnell verloren. Wir waren grottenschlecht, eine Katastrophe. Wenn man drei Systeme spielt und es ändert sich nichts, liegt es an der Mentalität."

Oliver Glasner (Eintracht Frankfurt): "Kompliment an die Mannschaft! Es war eine sehr gute Leistung, vor allem defensiv. Wir waren hellwach. Es ist ein absolut verdienter Sieg. Die Jungs waren sehr diszipliniert, alle machen in der Defensive 100 Prozent mit. Es war ein sehr schöner Abend für uns."

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mze/sid

Videos und Audios zur Fußball-Bundesliga

RB-Trainer Rose
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4 min

RB-Leipzig-Trainer Marco Rose sah beim 1:1 seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München zwei unterschiedliche Halbzeiten. Am Ende habe RB sogar die Chance zum Sieg gehabt.

Sa 21.01.2023 11:22Uhr 03:50 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-rb-leipzig-fc-bayern-muenchen-ton-trainer-rose100.html

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RB-Torschütze Halstenberg
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. September 2022 | 16:00 Uhr

69 Kommentare

Maza vor 22 Wochen

Wenn der im wahren Leben nicht im Mittelpunkt steht, versucht er es eben hier im Forum!!
Gebe dir aber recht. Es ist nur nachgeäfft. Lustig kommt es nicht rüber.
Wünsche dir, den Umständen entsprechend, eine angenehme Woche!

Zwickauer1 vor 22 Wochen

Das Original um den Franz Eberhofer ist zum Lachen und Deine Anspielungen auf seinen Spezl Rudi sind es nicht.
Je öfter man das liest um so langweiliger wird es dann auch und man könnte denken bei Dir hängt die Schallplatte.

Zwickauer1 vor 22 Wochen

Hallo Maza.
Dein Kommentar trifft es auf den Punkt.
Neueste Masche von Ihm ist den Eberhofer und seinen Kumpel Rudi nachzuäffen.
Hallo Simmerl, Voice und Co., bitte bitte....nur das Original ist lustig.
Im Übrigen muss noch angemerkt werden.....Danke an die Eintracht nach Frankfurt am Main.

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