Fußball | Bundesliga RB Leipzig: Konrad Laimers Wunsch nach "Rhythmus und Normalität"

Ganz langsam tasten sich die Fußball-Bundesligisten an ihren neuen Alltag heran. Von Normalität kann jedoch noch keine Rede sein, weiß RB Leipzigs Mittelfeldspieler Konrad Laimer. Zu viel bleibt noch ungewiss.

RB Leipzig - Olympique Lyon
Konrad Laimer, hier im Champions-League-Spiel gegen Olympique Lyon, wechselte im Sommer 2017 von Salzburg nach Leipzig. Bildrechte: imago images/Sven Simon

Es sind die kleinen Dinge, die Konrad Laimer derzeit wohl mehr denn je zu schätzen weiß und - wie der 22-Jährige am Mittwoch im "SpiO"-Talk des MDR betonte - dabei helfen, wieder "ein bisschen ins Alltagsleben reinzukommen". Bis zur Erfüllung seines Wunsches nach "normalem Rhythmus, normalem Training" wird es jedoch noch etwas dauern.

SpiO Talk mit Konrad Laimer 16 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR+ Mi 15.04.2020 12:30Uhr 15:43 min

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Training in Kleingruppen

RB Leipzig darf, wie alle anderen Bundesligakonkurrenten auch, mit behördlicher Sondergenehmigung in Kleingruppen trainieren. Zwar ohne Zweikämpfe und gewohnte Übungsformen, aber "einfach mal wieder auf den Ball draufhauen" und sich häppchenweise das zurückholen, "was ich liebe", ist auch für den österreichischen Nationalspieler immerhin besser als nichts.

Über fünf Wochen sind seit RB Leipzigs letztem Pflichtspiel, dem glatten Viertelfinal-Einzug in der Champions-League über Tottenham Hotspur, ins Land gegangen. In der unmittelbar danach unterbrochenen Bundesliga steht das Team von Cheftrainer Julian Nagelsmann mit fünf Punkten Rückstand bis zu Spitzenreiter Bayern München auf Rang drei. Laimer gehört zum RBL-Stammpersonal, bestritt 22 von 25 möglichen Ligaspielen und stand darüber hinaus in allen acht Champions-League-Partien auf dem Rasen.

Spiele ohne Fans? "Müssen damit leben und umgehen"

Klubs und Liga-Verband DFL hoffen zur Existenzsicherung auf eine Wiederaufnahme der Saison möglichst schon Anfang Mai. Sollten die zuständigen Behörden dafür grünes Licht geben, sind Spiele vor leeren Rängen unter den gegenwärtigen Krisenzuständen unvermeidlich.

"Die Situation hatte noch keiner, aber wenn es leider vor Geisterkulissen sein wird, probieren wie es einfach, das Beste daraus zu machen. Wir müssen damit leben", sagt Konrad Laimer, der seinen Vertrag in Leipzig erst im vergangenen Februar langfristig bis 2023 verlängert hatte.

Schwierigste Aufgabe: "Auf den Punkt wieder da sein"

Genauso unbekannt wie eine komplette Restsaison ohne Zuschauer ist für die Mannschaft die widrige Vorbereitung darauf und der Umgang damit: "Die schwierigste Aufgabe wird es, auf den Punkt wieder da zu sein und auf das Niveau" vor dem abrupten Stopp zu gelangen, weiß der Defensivallrounder. Dennoch ist es "unsere Aufgabe, dass wir im Kopf und körperlich alle 100 prozentig fit sind, wenn es wieder losgeht."

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mhe

"SpiO"-Talks

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 15. April 2020 | 17:45 Uhr

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