Fußball | Bundesliga | SpiO-Talk Toni Leistner und die Sehnsucht nach Dresden

Nach seiner Unterstützung für Jugend-Verein Borea Dresden haben wir mit Bundesliga-Profi Toni Leistner (Köln) im SpiO-Livetalk gesprochen. Den Sachsen zieht es irgendwann wieder nach Elbflorenz. Ein Problem gibt es noch.

SpiO Talk mit Toni Leistner 16 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR+ Mi 15.04.2020 12:30Uhr 16:00 min

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"Irgendwann will ich auch wieder zurück in meine Heimat" - Fußball-Profi Toni Leistner lässt keine Zweifel, wohin es ihn nach Karriere-Ende wieder zieht. Nichts mit Berlin oder Köln, wo er wohnte bzw. derzeit aktiv ist. Nein, der Innenverteidiger freut sich schon auf die Rückkehr ins geliebte Dresden.

Familie da - Hausbau geplant

Im "SpiO"-Talk am Mittwoch schildert der 29-Jährige die perfekten Rahmenbedingungen seiner Geburtsstadt: "Meine ganze Familie lebt da noch, zudem wohnen meine Schwiegereltern in Oschatz." Also ist klar, dass es wieder zurück nach Elbflorenz gehen soll. Ganz perfekt ist die Situation in Dresden für den Profi von Bundesligist 1. FC Köln aber dann noch nicht: "Wir sind schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach einem Grundstück."

Verwandte und Bekannte auf der Haupttribüne grüßen Toni Leistner mit einem Transparent
Die Familie Leistner bastelte einst extra ein Plakat für Toni. Bildrechte: imago/Matthias Koch

"Man soll nie vergessen, wo man herkommt"

Leistner, der vom englischen Zweitligisten Queens Park Rangers an den "FC" verliehen worden ist und der auch schon für Dynamo, Union Berlin und den Halleschen FC aktiv war, findet: "Man soll nie vergessen, wo man her kommt. Das behält man immer." Und nicht nur deshalb hat er sich dazu entschlossen, die Gehälter der Jugend-Trainer von Ex-Verein SC Borea Dresden für einem Monat zu übernehmen. Tony Jantschke macht es ihm nach, auch der Kollege von Rhein-Rivale Gladbach kommt aus dem Borea-Nachwuchs.

"Zehn bis 15 Spieler aller Jahrgänge gehen jedes Jahr zu Dynamo", erzählt Leistner von der großen Jugendabteilung des Klubs, der einst als Dresden-Nord firmierte: "Man darf ja in Dresden nie vergessen, von welcher Elbeseite man kommt", so der Abwehrspieler verschmitzt. Und: "Ich will ja, dass man mich in guter Erinnerung behält." Das dürfte ihm mit der Benefiz-Aktion gelungen sein ...

Toni Leistner
Mit dem 1. FC Köln läuft es sehr gut: Toni Leistner Bildrechte: imago images/RHR-Foto

Ritual: Mit der Tochter auf den Reiterhof

Die "Corona-Zeit" verbringt er unter anderem mit der Tochter auf dem Reiterhof: "Den Weg dorthin können wir quasi schon im Schlaf." Auch sportlich reitet er geradezu, nämlich auf einer Erfolgswelle mit den Kölnern. Die Domstädter sind sensationell Vierter in der Rückrunden-Tabelle: "An unsere gute Form wollen wir nach der Pause wieder anknüpfen", sagt Toni Leistner.

cke

"SpiO"-Talks

Dieses Thema im Programm: MDR+ | SpiO-Talk | 15. April 2020 | 12:05 Uhr

1 Kommentar

Ostsachse vor 22 Wochen

Möchte an dieser Stelle auf die Aktion von Ch . Löwe hinweisen , das ist wichtiger als Corona