Fußballer auf dem Platz beim Training. ImHintergrund steht ein Fußballtor.
Noch wird bei RB nicht gekickt - nach Leistungstests soll aber am Montag das Training offiziell beginnen. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | 1. Bundesliga RB startet in neue Saison - viele Tests aber noch kein Trainer

Es geht wieder los bei RB Leipzig. Seit Donnerstag wird beim Bundesligisten wieder geschwitzt. Einen Trainer haben die Leipziger noch nicht. Aber vielleicht einen Co-Trainer - zudem einen Abgang und viele Rückkehrer.

Fußballer auf dem Platz beim Training. ImHintergrund steht ein Fußballtor.
Noch wird bei RB nicht gekickt - nach Leistungstests soll aber am Montag das Training offiziell beginnen. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Mit Leistungstests aber offiziell noch ohne Trainer hat bei RB Leipzig die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2018/19 begonnen. Vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag (9.7.2018) steht seit Donnerstag (5.7.2018) die umfangreiche Leistungsdiagnostik auf dem Programm.

Neuzugänge und Rückkehrer auf Herz und Nieren geprüft

Bei den gestaffelten Tests müssen sich auch die bisher drei Neuzugänge Marcelo Saracchi aus Uruguay, Nordie Mukiele aus Frankreich und der Brasilianer Matheus Cunha auf Herz und Nieren testen lassen. Saracchi und Mukiele sind bereits in Leipzig, Cunha wird nach einem Aufenthalt bei Brasiliens U20-Nationalmannschaft am Montag erwartet. Zur Rückkehr ins RBL-Leistungszentrum haben sich auch Spieler wie Omar Damari, Zsolt Kalmar, Massimo Bruno, Marius Müller, oder Atinc Nukan aufgemacht. Die Kicker waren in der vergangenen Saison ausgeliehen und kehren nun in den RB-Kader zurück. Eine Zukunft bei RB werden sie wohl aber nicht haben.

WM-Spieler haben längere Pause

Noch nicht am Leipziger Cottaweg sind auch die Nationalspieler, die zur WM nach Russland fahren durften. Neben Emil Forsberg, der mit Schweden sogar ins Viertelfinale einzog, bekommen auch die bereits ausgeschiedenen Timo Werner (Deutschland), Yussuf Poulsen (Dänemark) und Yvon Mvogo (Schweiz) eine Pause, bevor sie wieder zum Training bei RB müssen.

Wer wird 2018/19 Trainer?

Bei Rückkehr der Nationalspieler ist dann sicherlich auch die Trainerfrage für die Saison 2018/19 geklärt. Ab 2019 übernimmt ja Julian Nagelsmann das sportliche Ruder in Leipzig - wer bis dahin Coach der "Bullen" wird, ist nach Entlassung von Trainer Ralph Hasenhüttl Ende Mai noch unklar. Heiße Kandidaten für die einjährige Übergangslösung sind Sportdirektor Ralf Rangnick oder Jesse Marsch, Trainer von Red Bull New York. Spätestens zum offiziellen Trainingsauftakt am Montag, 9. Juli, soll der Übergangscoach bei RB präsentiert werden.

Co-Trainer schon gefunden?

Ein Co-Trainer könnte bereits gefunden sein. Wie die "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe) berichtet, soll Lars Kornetka von Bayer Leverkusen den Job übernehmen. Kornetka war zuletzt Videoanalyst bei Bayer 04, die Leverkusener vermeldeten bereits seinen Abgang.

Bernardo nach England?

Ebenfalls laut "Bild"-Zeitung wechselt Leipzigs Abwehrspieler Bernardo nach England. Der Brasilianer soll künftig für Premier-Klub "Brighton and Hove Albion" spielen.

RBL-Spieler Bernardo gibt einem jungen Fan ein Autogramm
Dampft Bernardo nach England ab? Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Dirk Hofmeister

Zuletzt aktualisiert: 05. Juli 2018, 20:53 Uhr

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4 Kommentare

06.07.2018 14:58 Benachteiligter Jammerossi 4

Lieber Fussballfreund, wenn bei Dir schon EINER Fans !!! von 2/3/4 oder Fünftliga -Vereinen bedeutet, hab ich ein Problem mit dem Zählen. Und in der Euro-League sind wir auch noch nicht, da müssen wir uns erst qualifizieren. Und hört endlich mal auf mit dem Wort Hater, langsam wird das sogar mir peinlich. Ich muss mich jedes Mal rechtfertigen, weil die denken, ich bin der gleichen Meinung .

06.07.2018 12:42 Voice 3

Aus gut informierten Kreisen sickert gerade durch -
Jesse Marsch von RB New York wird kommen und das Jahr machen bis Nagelsmann aufschlägt.

Alles richtig gemacht RB!

Beste Grüße aus der Messestadt!

06.07.2018 10:51 Fußballfreund 2

Interessant zu beobachten, wie sich Fans von zweit-, dritt-, viert- oder fünftklassigen Vereinen mit zum Teil fragwürdigen Traditionen immer wieder reflexartig zu jeder Petitesse um RB Leipzig zu Wort melden. Psychologisch interessant, sich einerseits für den Bundesligaklub demonstrativ nicht zu interessieren, anderseits aber jede Gelegenheit zu nutzen, um irgendeinen Senf gegen RB Leipzig los zu werden. Perfekte und kurzsichtige Strategie, um den Europaleague-Starter weiter aufzuwerten. Jeder Hater-Kommentar und jeder Klick zählt medial, erhöht Traffic und Reichweite - pro RB! Nur so bleibt RB im Gespräch.

05.07.2018 19:18 Dynamo 65 1

Wer will schon Trainer werden bei RB? Keiner weil er dann unter Erfolgzwang steht und RB keine Gnade kennt wenn es schief geht. Siehe Hasenhüttel, tja so ist das nun mal, da muß wahrscheinlich euer Sportdirektor noch mal ran. Wie hieß er nochmal, hab ich vergessen. Interessiert auch keinen echten Fußball Fan, was aus dieser Truppe wird.