Physiotherapeut Alexander Sekora in einem Golfcart
RB-Physiotherapeut Alexander Sekora. Bildrechte: imago images / Picture Point LE

Fußball | Champions League UEFA sperrt RB-Physiotherapeut Alexander Sekora

Nicht nur Fußballer können vom Platz fliegen, sondern auch Betreuer. RB-Physiotherapeut Alexander Sekora kassierte beim Champions-League-Spiel gegen Olympique Lyon die Rote Karte - und muss nun zuschauen.

Physiotherapeut Alexander Sekora in einem Golfcart
RB-Physiotherapeut Alexander Sekora. Bildrechte: imago images / Picture Point LE

Die UEFA hat RB Leipzigs Physiotherapeut Alexander Sekora für ein Champions-League-Spiel gesperrt. Das gab der Verein am Freitag bekannt. Demnach habe der europäische Fußballverband die Sperre am Donnerstag beschlossen, nachdem Sekora bei der Partie am 2. Oktober gegen Olympique Lyon (0:2) von Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz die Rote Karte kassiert hatte.

Sekora sitzt Sperre wohl gegen St. Petersburg ab

"Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer hat beschlossen, den RB-Leipzig-Physio Alexander Sekora für ein Uefa-Wettbewerbsspiel zu sperren, an dem er ansonsten teilnehmen würde, weil er wiederholt gegen die Anweisungen des Schiedsrichters protestiert hatte", wird die UEFA auf "rblive.de" zitiert. Es ist davon auszugehen, dass der Betreuer die Sperre bereits am kommenden Spieltag gegen Zenit St. Petersburg (Mittwoch, 18:55 Uhr, im Liveticker auf sport-im-osten.de) absitzt.

Beschwerde über Schiedsrichter

Sekora hatte sich beim Champions-League-Spiel gegen Lyon über den Schiedsrichter beschwert, nachdem dieser ein Foul von Olympique-Kapitän Leo Dubios an Marcel Halstenberg an der Seitenlinie nicht geahndet hatte. Daraufhin zog der Unparteiische Rot (82.), nachdem er zuvor bereits Cheftrainer Julian Nagelsmann Gelb gezeigt und ihm mit dem Platzverweis gedroht hatte.

mze/pm

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 18. Oktober 2019 | 13:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 12:55 Uhr