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Fußball | BundesligaRB Leipzig gegen Köln - wahrscheinlich mit Timo Werner2. Spieltag

Stand: 11. August 2022, 18:08 Uhr

Eine Tendenz ist klar erkennbar: Dass RB-Leipzig-Rückkehrer Timo Werner gegen den 1. FC Köln direkt in der Startelf stehen wird, erscheint wahrscheinlich. RB-Trainer Domenico Tedesco ist "sehr froh, dass er da ist".

Spielt er oder spielt er nicht? Ob der zu RB Leipzig zurückgekehrte Timo Werner am 2. Bundesliga-Spieltag gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15:30 Uhr, live im Ticker bei sport-im-osten.de) gleich von Beginn an auflaufen wird, beschäftigt Fans wie Journalisten. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag machte Domenico Tedesco zwar noch keine hundertprozentige Zusage, jedoch war eine Tendenz klar erkennbar - und zwar pro Startelf-Einsatz des gefeierten Neuzugangs: Werner sei "direkt eine Option", sagte der RB-Trainer.

Eine andere Haltung hätte vielleicht auch verwundert, nach diesem Stuttgart-Spiel, in dem die Leipziger 28 Torschüsse verbuchten, aber nur einmal trafen. Das 1:1 beim VfB zum Saisonstart betrachten die Leipziger weniger als Punktgewinn denn als vertane Chance, nicht nur wegen des Chancenwuchers. Man habe in einigen Offensiv-Situation etwa zwischen den Optionen Schuss, Zuspiel und Dribbling zu hektisch entschieden, kritisierte Tedesco und mahnte zur Ruhe im letzten Drittel des Spielfeldes.

Auch Nkunku dürfte eine Rolle spielen

Nun ist Timo Werner bekanntlich nur ein Baustein des Leipziger Angriffsspiels, doch sorgt seine Rückkehr möglicherweise auch für die nötige Zementierung und Bindung von anderen, bislang nur unzureichend abgestimmten Teilen. Jedenfalls wird der Stürmer sicher nicht nur als alleiniger Zielspieler agieren, sondern sich einreihen in ein Gesamtkonstrukt. Die ersten Eindrücke seien "sehr positiv", er sei "sehr froh, dass er da ist", verriet Tedesco auf der PK über Werner: "Er wird uns direkt weiterbringen." Noch wichtiger: Werner habe "viele Stärken", er sei "flexibel einsetzbar", sowohl im 3-4-3-System auf allen Sturmpositionen, also im Zentrum und an der Seite, sowie in einer Doppelspitze.

Fraglicher ist, wie der Rest des Angriffs-Gebildes aussehen wird. Dass Christopher Nkunku, der sowohl im Supercup gegen die Bayern als auch beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfB traf, neben Werner auflaufen wird, erscheint wahrscheinlicher als ein erneuter Startelf-Einsatz von André Silva, der in Stuttgart neben Nkunku rückte.

Ersetzt Gvardiol Klostermann?

Auch in anderen Mannschaftsteilen wächst die Flexibilität, so im zentralen Mittelfeld: Konrad Laimer geht es nach seiner Sprunggelenksverletzung, die ihn in Stuttgart außer Gefecht gesetzt hatte, wieder besser. Man müsse "von Tag zu Tag schauen", sagte Tedesco und wollte sich noch nicht festlegen, ob der Österreicher gegen Köln im Kader steht oder nicht. Allerdings: Laimer macht Fortschritte. Seine Rückkehr wird auch auf der "Sechs", auf der zuletzt Benjamin Henrichs neben Kevin Kampl agierte und zudem noch Neuzugang Xaver Schlager beheimatet ist, die Konkurrenz weiter verschärfen.

Dagegen muss Tedesco in der Abwehr einen Ersatz für Lukas Klostermann finden, der sich beim VfB eine Syndesmodebandverletzung zugezogen hatte und nun wochenlang ausfallen wird. Möglicherweise wird der von einer Oberschenkelverletzung genesene Joško Gvardiol, der in Stuttgart bereits ein paar Minuten Spielerfahrung sammeln durfte, den Nationalspieler ersetzen. Allerdings hält sich Tedesco auch weitere Möglichkeiten offen: Seine Mannschaft könne "auch Viererkette spielen", außerdem wolle man sich auf dem Transfermarkt noch einmal umschauen.

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mze

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 13. August 2022 | 16:00 Uhr

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