Fußball | Bundesliga RB Leipzig vor Spiel mit Signalwirkung

18. Spieltag

Der Aufsteiger kommt: RB Leipzig hat zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde den 1. FC Union Berlin zu Gast. Das Team von Julian Nagelsmann führt die Tabelle an, ist Herbstmeister. Die Partie am Samstag ist für den RB-Coach aber mehr wert als nur drei Punkte.

von Max Beuthner

Julian Nagelsmann, Trainer RB Leipzig, spricht während einer Pressekonferenz. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

00:51 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-373928.html

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Ein Selbstläufer wie im Hinspiel, als RB den Bundesliga-Neuling bei seiner Premiere mit 4:0 in die Schranken wies, ist am kommenden Wochenende sicher nicht zu erwarten. Denn nach einer kurzen Phase der Akklimatisierung haben sich die Berliner im Oberhaus gut eingelebt. Der vor der Saison von vielen als Abstiegskandidat gehandelte Hauptstadtclub wirkt gefestigt und weiß vor allem durch leidenschaftliche Auftritte zu überzeugen.

So sieht es auch RB-Trainer Julian Nagelsmann: "Sie sind garantiert kein Kanonenfutter." Die Unioner seien schwer zu bespielen und bekämen im Normalfall keine vier Gegentore, wie es im Hinspiel der Fall war. Der Aufsteiger habe ein Team, das sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive sehr strukturiert auftrete und durch seine Physis und Kopfballstärke stets für Gefahr sorgen könne.

Leipzigs Marcel Halstenberg trifft zum 0:1
Marcel Halstenberg eröffnete im Hinspiel den Torreigen. Bildrechte: Picture Point

Nagelsmann:  Kampf um die ersten vier Plätze

Auch die Bedeutung des Spiels hob der Cheftrainer der Leipziger hervor. Es gehe in der Partie am Samstag nicht nur darum, die drei Punkte einzufahren. Vielmehr sei es wichtig, gleich zu Beginn der Rückrunde ein klares Signal an die direkte Konkurrenz im Meisterschaftsrennen zu senden. "Einige Mannschaften werden schauen, wie RB Leipzig als Tabellenführer aus der Winterpause kommt. Es geht also darum, ein schönes Ergebnis zu erzielen. Mit einem 1:0 wären wir zufrieden." Aber es gehe auch darum, etwas auszustrahlen: "Damit andere Mannschaften wissen: Wir sind bereit, um die ersten vier Plätze zu kämpfen."

Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann will mehr als nur drei Punkte Bildrechte: Picture Point

Union-Ultras rufen zum Stimmungsboykott auf

Ein ganz anderes Thema umgibt die Partie abseits des Platzes: Wie schon am ersten Spieltag der laufenden Saison, wollen die Union-Fans mit diversen Protestaktionen auf die zunehmende Kommerzialisierung im Profifußball aufmerksam machen. Geplant ist ein Trauermarsch der Union-Fans vom Leipziger Hauptbahnhof zum Stadion. Außerdem soll es einen Stimmungsboykott in den ersten 15 Minuten der Partie geben - wie schon im Hinspiel.

Das Hinspiel: Die Anzeigetafel im Unioner Stadion zeigt das 4:0 an
Das Hinspiel: Union protestierte - RB antwortete mit vier Toren Bildrechte: Picture Point

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 19. Januar 2020 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2020, 09:48 Uhr

27 Kommentare

Voice vor 11 Wochen

Die Gegner werden die Befürworter nie verstehen. Und auch umgekehrt. Sinnlos einander missionieren zu wollen. Jeder hält seinem Verein die Daumen. Eine riesige Fangemeinde heute wieder den roten Bullen. Darüber freue ich mich. Die Gegner wünschen sich den Sieg der Unioner und mehr Demut von den Konstruktfans. Was immer sie damit auch meinen.... Ich habe etwas geschenkt bekommen, was ich nun unterstütze. Kein Grund, deshalb vor irgend Jemandem in den Staub zu fallen. Schon gar nicht vor Kritikern. Das machen die Kritiker selbst nämlich auch nicht.
Auf geht's Leipziger Jungs!

BesteGrüße aus der Messestadt !!

Reisender vor 11 Wochen

Herbert,1. wo ging es hier in der Diskussion um Dynamo????
2.ist der Fußball nicht mein Lebensinhalt ,3. hab ich schon in Ecken ges..... , da kommst Du nie hin und 4. erweitert das Reisen enorm die Sichtweise auf bestimmte Dinge, zum Bsp dass man genau erkennt, wenn jemand nur provozieren und nicht argumentieren will ( oder kann🤫)
Also noch
mal frisch, aber diesmal ohne Polemik und zum Thema Trikotaufdruck bei Union und RBL.
Ich lass mich gerne eines Besseren belehren.

heRBert vor 11 Wochen

Nein, die sind ernst zu nehmen, im Gegensatz zu einem Elbtalverein. Guck doch mal die Tabelle der 2. Bundesliga an. Ist das nicht der Verein, weswegen du so oft verreist, damit du das Elend nicht sehen musst?

Artikel auf MDR.de