Fußball | CL & Bundesliga Weitere Corona-Fälle bei RB Leipzig: Sextett infiziert

Co-Trainer Achim Beierlorzer, RB Leipzig
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Bei RB Leipzig sind nach der Rückkehr vom Auswärtsspiel beim FC Brügge durch weitere Corona-Testungen sechs positive Fälle festgestellt worden. Dies teilte der Klub am Freitag mit. Neben Willi Orban (bereits seit Mittwochnachmittag in häuslicher Isolation), Yussuf Poulsen, Hugo Novoa und Torwart-Trainer Frederik Gößling – die Teil des Auswärtskaders in Brügge waren – sind zudem Mohamed Simakan (reiste erkältungsbedingt bereits nicht mit nach Brügge) und eine Person aus dem Betreuerstab, die ebenfalls nicht mit in Brügge war, betroffen. Alle sechs haben sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben.

Marsch und fünf Spieler fehlen gegen Bayer

Zudem befinden sich Cheftrainer Jesse Marsch, Péter Gulácsi sowie ein Mitarbeiter des Betreuerteams nach positiven Tests zum Wochenbeginn weiterhin in häuslicher Isolation. Trainer Marsch und die fünf RB-Profis fallen damit für das Heimspiel am Sonntag (17:30 Uhr live in der SpiO-App) gegen Bayer Leverkusen, das gemäß der Corona-Schutzverordnung vor leeren Rängen stattfindet, aus. "Wir stehen wie gehabt im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und werden weiter fortlaufend engmaschig testen", teilte RB in einer Stellungnahme mit.

Pikant ist vor allem der Fall Poulsen. Der dänische Nationalspieler war am vergangenen Mittwoch trotz einer Wadenverletzung zum Champions-League-Auswärtsspiel beim FC Brügge (5:0) mitgeflogen und hatte zur moralischen Unterstützung auf der Bank gesessen. In der Kabine soll er vor dem Anpfiff laut Bild-Zeitung sogar eine Motivationsrede gehalten haben.

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red/sid/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 26. November 2021 | 17:45 Uhr

11 Kommentare

SitBull vor 8 Wochen

Brügge ist doch kaputt. Wie soll der nach Leipzig kommen? Im Ernst, was in Belgien ist, ist auch in Deutschland, oder? Gute Besserung für die geimpften Jungs. Sie werden es hoffentlich glimpflich überstehen und uns Hoffnung auf einen milden Verlauf geben. Ich habe die Hoffnung verloren, dass man da als Elternteil irgendwie die Ansteckung verhindern kann. Die Einschläge werden dichter und kommen näher. Ich wünsche allen die Einsicht sich entweder Impfen zu lassen oder ein Spezialist für die Verhinderung von Kreuzkontamination zu sein. So einem Spezialisten bin ich allerdings noch nie begegnet. An alle die noch zweifeln: FFP2 Maske aufsetzen, Treppe hoch, Treppe runter und durchatmen durch die FFP2 Maske. So stelle ich mir noch einen milden Verlauf über mehrere Tage vor. Wäre für mich überzeugend. Die schlimmste Nebenwirkung der Impfung, war der Absturz meines Handys beim Laden der CovidPass App. Bis jetzt. Weiß nicht, ob das wegen Langzeitwirkung nochmal abstürzt.

SitBull vor 8 Wochen

Wenn ich an meine Großfamilie denke, grasierte ein Virus bis zu 4 Wochen hin und her. Erst die Kinder, dann die Erwachsenen. Macht dies bei den jetzigen Zahlen alles noch Sinn mit diesem Fußball? Habe jetzt nicht so das Problem mit einer Pause. Schau mir dann von mir aus 5x Brügge gegen RB und mehrere Staffeln GoT über den Winter an. Ansonsten halt im Umkreis von 5 km alles tausendmal ablaufen, um dann tiefenentspannt aus dem Lockdown zu kommen.

Thommi Tulpe vor 8 Wochen

Die neue "Südafrika"-Variante des verfluchten Virus wurde in Belgien erstmals in Europa nachgewiesen.
Diesen Satz lasse ich unkommentiert mal so stehen. So er veröffentlicht wird.