Rettungstat von Darmstadts Romain Bregerie
Bildrechte: imago/Jan Huebner

Fußball | 2. Bundesliga DFB lehnt erneut Einspruch von Aue ab

Rettungstat von Darmstadts Romain Bregerie
Bildrechte: imago/Jan Huebner

Das DFB-Sportgericht hat auch den zweiten Einspruch von Zweitligist FC Erzgebirge Aue gegen die Wertung des Spiels am vergangenen Sonntag bei Darmstadt 98 (0:1) abgelehnt. Dies teilte das Gremium am Donnerstag am Ende einer mündlichen Verhandlung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main mit. Damit müssen die "Veilchen" am Freitag im Relegationshinspiel beim Karlsruher SC antreten.

"Wir würden ihnen gerne helfen, können aber nicht. Wenn wir heute anders entschieden hätten, würde der DFB von der FIFA bestraft. Die Richter des Fußballs sind die Schiedsrichter. Wir sind Richter in zweiter Instanz", sagte Verhandlungsleiter Hans E. Lorenz.

Der FCE hatte die Einsprüche mit "drei eklatanten Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks" im Spiel in Darmstadt begründet und den Verdacht einer Spielmanipulation angedeutet. Diesen zog der Verein aber in der Verhandlung zurück.

Berufung erst nach der Relegation?

Mit dem Protest hatte Aue versucht, den Gang in die Relegation zu vermeiden. Bereits am Mittwoch war Aues erster Einspruch im Einzelrichterverfahren abgeschmettert worden, der Klub legte jedoch erneut Widerspruch ein. Gegen die Entscheidung kann Aue Berufung beim Bundesgericht einlegen. Aue-Präsident Helge Leonhardt teilte jedoch mit, erst nach der Relegation darüber zu entscheiden.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 17. Mai 2018 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Mai 2018, 18:30 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

48 Kommentare

18.05.2018 17:24 moneypenny 48

Der Fußballgott wird hoffentlich die Schachtis richten,
..., ... und in die 3. Liga befördern !
nicht für das Spiel in Darmstadt, sondern für die unrühmlichen unsportlichen Machenschaften aus der Vergangenheit ( mit der 2.ten Manschaft )
Gruß aus Leipzig . Viel Glück KSC

18.05.2018 16:32 HUKL 47

Bekanntlich wurde der von Aue gestellte Einspruch in einem „Einzelrichterverfahren“ vom Vorsitzenden des DFB-Sportgerichtes, Herrn Hans E. Lorenz, abgelehnt. Daraufhin verhandelte nur einen Tag später das gleiche Gericht, unter dem Vorsitz der gleichen Person (!), in einer mündlichen Verhandlung den zweiten Einspruch von Aue!

Dieser gleiche Verhandlungsleiter (!) Lorenz meinte nach der erneuten Abweisung, dass nach den Schiedsrichtern seine Kollegen im Verband nur als „Richter der zweiten Instanz“ tätig sind und bei einer anderen Entscheidung die FIFA evtl. dem DFB mit Sanktionen gedroht hätte.....

Weiterhin betonte er, dass selbst mehrfache Fehlentscheidungen der Schiris immer unanfechtbare Tatsachenentscheidungen sind! Nun frage ich mich, warum es nach dieser Feststellung überhaupt noch das Sport – bzw. Bundesgericht des DFB gibt?

Falls Aue nicht der Sieger in der Relegation wird, wäre dem umsichtigen „Leo“ deshalb zu empfehlen, sich gleich an ein Zivilgericht zu wenden!

18.05.2018 12:02 revolvere 46

Wir Wessis halten zusammen.
Viel Glück, Karlsruhe!
Ich bin Fan von Darmstadt und Halle.

18.05.2018 11:54 Jenaer 45

Nur mal so zum Nachdenken: Schiedsrichter liegen mit ihren Entscheidungen zumeist richtig, aber manchmal eben auch nicht. Nun, dieses Problem wird sich lösen lassen, mit Videobeweis und Torlinientechnik sind wir auf dem besten Weg dahin. Bleibt nur noch das Problem, dass auch Spieler tricksen und täuschen (Schwalben, am Trikot des Gegenspielers zerren usw.). Sollten sie daher nicht auch ausgetauscht werden durch unbestechliche Roboter?
Warum nur, so frage ich mich, haben wir Fußball früher so geliebt?

18.05.2018 11:37 YYY 44

Irgendwie erstaunlich, wie realitätsfern die meißten hier argumentieren. Es gab 2 (i.W. zwei, der vermeintliche Handelfmeter war keiner) Fehlentscheidungen, da habe ich schon schlimmere Spiele gesehen. Und ich kann in den Relegationsspielen nicht für die Schachter sein, dieses Ossi-Wessi-Gelaber ist einfach zum Kotzen, da versucht man die Schuld an der eigenen Unfähigkeit auf andere abzuwälzen. Die Entscheidungen des DFB sind absolut logisch. Ich freue mich auf das Derby in Zwickau nächstes Jahr. Allerdings habe ich meine Zweifel, denn das merkwürdige Auer Gehabe sagt mir irgendwie, dass da sehr viel Angst im Spiel ist und es für die 3. Liga in Aue kein schlüssiges Finanzierungskonzept gibt, also glaube ich fast, dass wir den Schacht nicht in der 3. Liga erleben werden, egal, wie die Relegation ausgeht. Da sollten auch in Bauzen langsam die Alarmglocken läuten, also Daumendrücken für Cottbus.

18.05.2018 11:20 Mewes58 43

Als Blauweißer drück ich der Wismut ganz fest beide Daumen. Der KSC ist zu bezwingen, wir haben es vorgemacht. Also, auf geht's, in der kommenden Saison wollen wir doch mal euer neues Stadion erobern. BWG ins Erzgebirge

18.05.2018 10:47 Lieselotte Müller 42

wir Fenns ausm Vogtland von unserm Heimatverein RBL stehn wie Erich zu den KSC!
Aue sollte runter in Schacht also apsteigen!

Furzza RBL und ein Gebeet für unsern hochverehrten Gönner D. Matteschitz!

18.05.2018 10:27 Bernd 41

@36, falsch Aue hatte maximal 33 Spiele, im letzten war wohl der Ausgang klar. Fürth hatte 34 und dann eben noch den entscheidenden Punkt gemacht. Und klar das geht unter Tatsachenentscheidung. Aner der DFB lässt durch sein Verhalten vermuten dass da was nicht stimmt. Einfach den Storcks zurüackstufen. Oder geht das aus irgendwelchen Gründen nicht?

18.05.2018 10:16 Jenaer 40

Nun, da man den Schiedsrichter nicht mehr belangen kann, muss ein Darmstädter Spieler als Buhmann herhalten. Sorry, aber wann hört dieses scheinheilige Theater endlich auf. Aue kann sich heute und am Montag den Klassenerhalt sportlich verdienen. Darauf sollte der Fokus gerichtet werden.
Alles Gute FCE!

18.05.2018 09:48 Erich 39

Werde am Freitag und Dienstag voll hinter dem KSC stehen. Und das als Berliner!
Ist ja beschämend, was Aue da veranstaltet. Ab in die 3. Liga, gute Nacht nach Aue ins Erzgebirge!