Fußball | 2. Bundesliga Ausschreitungen in Dresden - zwei weitere Tatverdächtige stellen sich

Nach einem Zeugenaufruf haben sich zwei weitere Tatverdächtige bei der Polizei gestellt. Sie sollen an den Ausschreitungen rund um das Aufstiegsspiel von Dynamo Dresden beteiligt gewesen sein.

Fans randalieren auf der Lennestrasse in Dresden , die Polizei setzt Wasserwerfer ein
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Nach den Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion rund um den Aufstieg der SG Dynamo Dresden haben sich zwei weitere Tatverdächtige bei der Polizei gestellt. "Die beiden 26- und 28-jährigen Deutschen meldeten sich an Polizeidienststellen und wurden zweifelsfrei identifiziert", heißt es in einer Pressemitteilung. Damit sind bereits acht von 20 mutmaßlichen Randalierern der zweiten Öffentlichkeitsfahndung identifiziert. Von den ursprünglich gesuchten 20 Männern hatten sich bisher zwölf Personen gestellt.

Beschleunigtes Verfahren am Mittwoch

Derweil muss sich ein 34-Jährige in einem beschleunigten Verfahren am Mittwoch (21. Juli) verantworten. Dem Dresdner wird tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und versuchte Körperverletzung zur Last gelegt. Er soll einen Beamten von hinten in den Rücken getreten haben. Der Polizist erlitt ein Schleudertrauma.

Massive Ausschreitungen - 185 verletzte Polizisten

Während und nach dem Drittliga-Spiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München (4:0) und dem damit verbundenen Aufstieg der Dresdner in die 2. Bundesliga war es zu massiven Ausschreitungen im Stadion-Umfeld gekommen. Dabei waren 185 Polizisten verletzt worden, aber auch Journalisten sowie unbeteiligte Fans, deren Zahl unbekannt ist. Die Randale war von rund 400 gewaltbereiten Personen ausgegangen, die zuvor mit tausenden Dynamo-Fans den sich anbahnenden Aufstieg verfolgt und gefeiert hatten.

Fans errichten vor dem Stadion in Dresden eine Blockade aus Bauzäunen
Fans errichten vor dem Stadion in Dresden eine Blockade aus Bauzäunen Bildrechte: dpa

red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. Juli 2021 | 17:45 Uhr

1 Kommentar

Uborner vor 19 Wochen

Was für armselige Typen.