Fußball | 2. Bundesliga Erzgebirge Aue entnervt den 1. FC Nürnberg und holt ersten Auswärtspunkt

1. Spieltag

Erzgebirge Aue ist mit einem Achtungserfolg in die neue Zweitligasaison gestartet. Zwar war der ambitionierte 1. FC Nürnberg über die gesamte Spielzeit hinweg überlegen, konnte die bestens organisierte FCE-Defensive aber nicht knacken. Aue nahm ein 0:0 mit zurück ins Erzgebirge.

Erik Shuranov und Dirk Carlson
Aues Verteidiger Dirk Carlson im Kopfballduell mit FCN-Angreifer Eric Shuranov. Bildrechte: Picture Point

Der FC Erzgebirge Aue hat am 1. Spieltag der neuen Zweitligasaison einen leidenschaftlich erkämpften Auswärtspunkt eingesammelt. Vor 11.089 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion kam der 1. FC Nürnberg nicht über ein torloses Remis gegen die clever verteidigenden sächsischen Gäste hinaus.

1. FC Nürnberg - Erzgebirge Aue in Bildern

Aliaksei Shpileuski
Viel Skepsis vor dem Spiel des FC Erzgebirge Aue: Die große Frage war: Kann Neu-Trainer Aliaksei Shpileuski mit seinem teils unerfahrenen Team in Nürnberg bestehen? Bildrechte: Picture Point
Aliaksei Shpileuski
Viel Skepsis vor dem Spiel des FC Erzgebirge Aue: Die große Frage war: Kann Neu-Trainer Aliaksei Shpileuski mit seinem teils unerfahrenen Team in Nürnberg bestehen? Bildrechte: Picture Point
Spielerkreis Erzgebirge Aue
Spielerkreis beim FC Erzgebirge Aue. Bildrechte: Picture Point
Schweigeminute für die Flutopfer
Vor dem Spiel: Gedenkminute im Stadion für die Opfer der Flutkatastrophe. Bildrechte: Picture Point
Asger Sörensen und Ben Zolinski
Aue kam gut rein, machte die Räume dicht und ließ den Klub kaum gefährlich vors Tor kommen. Hier im Duell: Asger Sörensen und Ben Zolinski (v.l.) Bildrechte: Picture Point
Erik Shuranov und Dirk Carlson
Nach vorn ging auch bei Aue nicht viel. Aber die Abwehr stand richtig gut. Der KSC-Neuzugang Dirk Carlson (re.) hier im Duell mit Erik Shuranov. Bildrechte: Picture Point
Torwart Martin Männel pariert gegen Erik Shuranov
Und wenn mal ein Nürnberger durch war, wie hier Erik Shuranov, dann hatten die Veilchen immer noch Martin Männel im Tor stehen. Bildrechte: Picture Point
Mats Möller Daehli (24, Nuernberg), Gaeton Bussmann (2, Aue).
Nach dem Wechsel musste Aue deutlich mehr Abwehrarbeit leisten. Nürnberg drückte und drängt auf den Siegtreffer, kam aber kaum zu großen Chancen. Hier läuft Gaeton Bussmann gegen Mats Möler Daehli an. Bildrechte: Picture Point
Ben Zolinski, Asger Sörensen, Christian Mathenia
Ein seltenes Bild: Erzgebirge Aue vor dem Tor der Nürnberger. Ben Zolinski kommt hier zu spät. Bildrechte: Picture Point
Helge Leonhardt und Daniel Haas
Aue-Boss Helge Leonhardt schaute sich die Partie von der Bank aus an und durfte mit der kämpferischen Leistung seiner Veilchen zufrieden sein. Bildrechte: Picture Point
Daniel Haas, Aliaksei Shpileuski, Dimitrij Nazarov
Große Erleichtung: Daniel Haas, Aliaksei Shpileuski und Dimitrij Nazarov freuen sich nach Spielende. Bildrechte: Picture Point
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FCN zu ungestüm – Shpileuskis Plan geht auf

Torwart Martin Männel pariert gegen Erik Shuranov
Martin Männel vereitelt hier die beste FCN-Chance vor der Pause. Bildrechte: Picture Point

Es dauerte mehr als eine halbe Stunde, ehe Aue-Kapitän Martin Männel das erste Mal sein ganzes Können aufbieten musste. Gegen Eric Shuranov, der von Mats Möller Daehli klug in Szene gesetzt worden war, verkürzte Männel geschickt den Winkel (33.). Ansonsten verteidigten seine Vorderleute das zwar willige, aber oft zu ungestüme Offensivspiel der Nürnberger souverän.

Shpileuskis Ansatz mit der von Sören Gonther orchestrierten Auer Fünferkette ging voll auf. Zudem gefiel vor allem Neuzugang Nicolas Gerrit Kühn auf Rechtsaußen, der unter anderem an zwei FCE-Nadelstichen (Nazarov 12., Zolinski 29.) maßgeblich beteiligt war.

Veilchen überstehen Nürnberger Anrennen

Mats Möller Daehli (24, Nuernberg), Gaeton Bussmann (2, Aue).
FCN-Spielmacher Mats Möller Daehli wird vom Gaeton Bussmann verfolgt. Aue hielt die Null bis zum Schluss. Bildrechte: Picture Point

Die vom früheren RB-Leipzig-Assistenztrainer Robert Klauß gecoachten Nürnberger kamen noch einmal offensiver eingestellt aus der Kabine und stellten die FCE-Defensive nun auch bemerkbar vor größere Aufgaben. Die aussichtsreichste Gelegenheit nach Wiederanpfiff erarbeitete sich zunächst jedoch Aue: Kühns gewonnener Kopfball im Mitteldeld und Zolinskis anschließende Vorbereitung brachten Anthony Barylla in Position, allerdings geriet dessen Linksschuss aus 15 Metern zu zentral (56.).

In der Folge begann das große Zittern. Binnen vier Minuten kam RB-Leihe Dennis Borkowski zu drei guten Schussgelegenheiten – die letzte davon drosch er von halblinks aus vollem Lauf knapp am linken Giebel vorbei (59., 61. 63.). Den Gästen schwanden zusehends die Kräfte. Sinnbildlich dafür stand Abwehrmann Dirk Carlson, der sich in der Schlussphase von Krämpfen geplagt über den Rasen schleppte. Jubeln durften er und seine Teamkollegen mit Abpfiff trotzdem – lediglich bei Manuel Schäfflers Drehschuss aus Nahdistanz war Männel noch einmal gefordert (79.).

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mhe

Stimmen zum Spiel

Aue-Trainer Shpileuski 2 min
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So 25.07.2021 16:18Uhr 01:34 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-fc-nuernberg-erzgebirge-aue-interview-shpileuski-100.html

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Aue-Trainer Shpileuski 2 min
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Videos und Audios zur 2. Fußball-Bundesliga

Christian Titz, Trainer 1. FC Magdeburg
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Mannschaft bei der Besprechung
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Der 1. FC Magdeburg kann sein Comeback in der 2. Fußball-Bundesliga in der heimischen Arena feiern. Zum Saisonauftakt geht es gegen Fortuna Düsseldorf.

MDR aktuell 17:45 Uhr Fr 17.06.2022 17:45Uhr 01:21 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 25. Juli 2021 | 14:00 Uhr

30 Kommentare

Schwarzwasser vor 48 Wochen

Glück auf,

Skepsis über die Neuerungen bei unserer Wismut hin oder her, der Prozess ist eingeleitet und ist schlecht umkehrbar! 1 Punkt in Nürnberg mit Kampf, Kraft und etwas Glück zeigt aber auch dass der Weg richtig sein kann. Im Sturm brauchen wir schlagkräftige Alternativen, dies wird aber offen von allen handelnden Personen kommuniziert. Weiter so und besser werden, dann ist mir um unsere Champions-Liga nicht bange!!! @MDR, um was kann man bei Euch noch so bitten? Ich persönlich um
selbstständige Recherche... Danke!!

WismutJenser vor 48 Wochen

Hi Saxonia, Ich weiß nicht warum du hier so prahlst das du Untertage warst und andere so angeht. - 1350,?? ich selber und viele Fans waren bis - 1800, spielen sich nicht so auf und wissen was die Wismut DNA bedeutet. Warum sind wir eine RB Kopie, nur weil Aue jetzt daran arbeitet schneller, aggressiver und aktiver Fußball zu spielen? Wahrscheinlich hast du die 2.Halbserie in der letzten Saison nur am Radio verfolgt, sonst hättest du ja gemerkt, das was verändert werden muss. Der moderne Fußball geht immer mehr in diese Richtung,das hat man auch bei der EM gesehen. Wir müssen froh sein einen Trainer gefunden zu haben der den Mut hat das anzugehen. Er und die Mannschaft und das ganze Team haben es verdient, das man Ihnen eine Chance gibt und sie mit all unseren Möglichkeiten unterstützt. Danke auch Leo und seinem Team für diesen Mut.
Glück Auf

Hubert vor 48 Wochen

Hi saxonia,
das Wismut bzw. Erzgebirge Aue immer kampfstark war, ist bekannt. Das habe ich auch nie in Abrede gestellt. Gestern habt ihr es wieder bewiesen.
Wismut kannte ich ja auch noch von DDR - Zeiten. Auch wenn ich näher an Aue als Dresden wohne, bin ich trotzdem Dynamo - Fan. Das hängt auch damit zusammen, weil ich beruflich viel in und um Dresden war. Euch drücke ich aber immer mit die Daumen, außer wenn Aue gegen Dynamo spielt, dass wirst Du verstehen. Und was Schacht bedeutet, weiß ich von meinem Vater. Der hat dort gearbeitet.
Ihr werdet Euren Weg in dieser Saison wieder gehen.
Dynamische Grüße und ein Herzliches Glück Auf !

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