Fußball | 2. Bundesliga Aue bleibt im Jahr 2020 sieglos

22. Spieltag

Dem FC Erzgebirge Aue fehlt derzeit das Spielglück. Zwar gelang den "Veilchen" gegen Holstein Kiel der erste Treffer des Jahres, sie verloren dennoch mit 1:2 (0:1) und büßten damit auch ihren Heimnimbus in dieser Saison ein.

Tor füŸr Holstein Kiel. Salih …Özcan (13, Kiel) trifft zum 0:1.
Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag

Im ersten Durchgang ging es hin und her, mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die beste für Aue hatte Jan Hochscheidt, dessen Schuss von halblinks vom Kieler Keeper Ioannis Gelios noch pariert wurde (37.). Auch Kiel hatte eine Top-Chance: Johannes van den Bergh bediente Salih Özcan, der mit einem präzisen Schuss ins lange Eck abschloss (42.).

FC Erzgebirge Aue - Holstein Kiel in Bildern

Erzgebirge Aue musste sich Holstein Kiel geschlagen geben und wartet damit im Jahr 2020 weiter auf den ersten Sieg. Sehen sie hier noch einmal die Bilder der Partie.

Dirk Schuster
Aues Coach Dirk Schuster muntert seine Jungs vor Spielbeginn auf. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Dirk Schuster
Aues Coach Dirk Schuster muntert seine Jungs vor Spielbeginn auf. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Florian KrüŸger (11, Aue)
Florian KrüŸger hatte in der 5. Minute eine gute Chance, wurde dabei aber noch behindert und kam nur zu einem schwachen Abschluss. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Fans von Erzgebirge Aue
8.700 Zuschauer waren diesmal ins Erzgebirgsstadion gekommen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Jan Hochscheidt (7, Aue) und Aleksandar Ignjovski (22, Kiel)
In der ersten Hälfte prägten viele harte Zweikämpfe das Bild, wie hier Jan Hochscheidt (li.) gegen Aleksandar Ignjovski. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Tor füŸr Holstein Kiel. Salih …Özcan (13, Kiel) trifft zum 0:1.
Kurz vor der Pause traf Kiels Salih Özcan zum 0:1. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Tor für Holstein Kiel.  Emmanuel Iyoha (19, Kiel) trifft zum 0:2
Ausgerechnet der frühere Auer Emmanuel Iyoha traf zum 0:2. Bildrechte: Picture Point
Dimitrij Nazarov (10, Aue) jubelt nach seinem Treffer zum 1:2 Anschluß
Dimitrij Nazarov jubelt nach seinem Treffer zum 1:2. Bildrechte: Picture Point
Christoph Daferner (33, Aue) scheitert vor dem Kieler Tor
Christoph Daferner scheitert in der Nachspielzeit direkt vor dem Kieler Tor. Bildrechte: Picture Point
Endstand des Spiels an der Anzeigetafel
So bleibt es bis zum Ende beim bitteren Spielstand für den FCE. Bildrechte: Picture Point
Enttäuschung nach dem Spiel bei Aue. Jan Hochscheidt (7, Aue) und Torhüter Martin Männel / Maennel (1, Aue)
Hochscheidt und Torhüter Martin Männel sind dementsprechend betrübt. Bildrechte: Picture Point
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Traumtor von Nazarov reicht nicht

Die Erzgebirger waren nun in der zweiten Hälfte gefordert, blieben aber insgesamt zu harmlos. So wirkte das 0:2 durch den Ex-Auer Emmanuel Iyoha nach Vorarbeit von Jae-Sung Lee schon wie eine Vorentscheidung (63.).

Durch das Traumtor des eingewechselten Dimitrij Nazarov, der eine Flanke von Florian Krüger direkt nahm, wurde es dann doch noch einmal spannend (70.). Und tatsächlich hätte der ebenfalls eingewechselte Christoph Daferner in der Nachspielzeit noch den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber den Ball nicht richtig (90.+4).

Christoph Daferner (33, Aue) scheitert vor dem Kieler Tor
Christoph Daferner scheitert in der Nachspielzeit vor dem Kieler Tor. Bildrechte: Picture Point

Stimmen zum Spiel

Dirk Schuster (Aue): "Wenn man grundsätzlich das Spiel sieht, waren wir gut drin. Drei große Chancen in der ersten Halbzeit, die wir nicht gemacht haben und kriegen dann das Gegentor. Da mussten wir uns erstmal schütteln. In der zweiten Hälfte haben wir versucht, auf den Ausgleich zu spielen und gute Passagen drin gehabt. Von der Einstellung her kann man der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat absolut gefightet und ein hochanständiges Spiel gemacht. Es sollte halt heute nicht sein.

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 16. Februar 2020 | 14:00 Uhr

41 Kommentare

Wismut vor 20 Wochen

Dann hat er immerhin 23 geholt. Mehr als einige jetzt haben. Ich habe auch geschrieben, dass ich mit der momentanen Leistung nicht zufrieden bin, aber Schuster ist mir dreimal lieber als der Meyer. Der hat die Mannschaft jede Woche umgestellt, damit sein Freund Kusic spielen kann. Und was der geleistet hat wissen wir ja. In der Tabelle ist zur Zeit überhaupt nichts ernst.

Schachter vor 20 Wochen

Das ist doch Quatsch. Wir haben offensiv angefangen, hatten auch Möglichkeiten (Krüger!), trafen aber nicht, im Gegensatz zu Kiel. Wie oft musste denn Männel in diesem Spiel eingreifen? Richtig - nicht ein einziges Mal! Die Tore von denen waren gut herausgespielt bzw. schlecht verteidigt.
Und die genannten Spiele mit den Siegen, liefen halt anders. Sowohl der Glubb als auch DD waren zunächst deutlich besser - wir haben dann aber unsere erste Chance genutzt und die folgenden auch. Das ist der Unterschied zum Hier und Jetzt - die Effektivität!
Richtig ist, wir haben nach der Winterpause eine miese Phase, die es zeitnah abzustellen gilt. Fandrich braucht eine Auszeit und die Stürmer (alle!) müssen die Tore ERZWINGEN. Chancen waren in jedem Spiel, selbst in Wiesbaden, da.
Und dass wir einen Gegner in Liga 2 an die Wand spielen, war noch NIE so.
Weiter immer weiter...
Glück auf!

Blauer Hund vor 20 Wochen

Ich rufe nicht Schuster raus, aber hinterfrage nach und nach seine Leistungen (bei Rückstand zur Halbzeit z. Bsp.) und frage warum von Spiel zu Spiel eine Rückentwicklung zu erkennen ist.
Ganz ehrlich ist diese Mannschaft seit dem Wintertrainingslager komplett von der Rolle.
Und wenn du schon die Tabelle ansprichst und die Arbeit von Schuster loben möchtest, dann erkenne bitte die Tatsache, dass genau 7 Punkte unserer 30 eben nicht von Dirk Schuster geholt wurden.
Die bitte abziehen und dann nochmal auf die Tabelle schauen! Wenn möglich auch etwas länger und dann den Ernst dieser Entwicklung wenigstens erkennen...

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