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Bildrechte: IMAGO / Dennis Hetzschold

Fußball | 2. Bundesliga

Dynamo Dresden beißt sich an Nürnberg die Zähne aus

10. Spieltag

Stand: 17. Oktober 2021, 15:41 Uhr

Viel Aufwand, aber kein Ertrag: Dynamo Dresden hat gegen den 1. FC Nürnberg die nächste Niederlage kassiert. Obwohl sich die Hausherren mehr Chancen erarbeiteten, nahm der FCN beim 0:1 (0:1) die Punkte mit und bleibt damit auch nach zehn Spieltagen ungeschlagen. Ein gebürtiger Leipziger sorgte für die Entscheidung in der sächsischen Landeshauptstadt.

Beide Trainer änderten vor der Partie ihre Startformationen auf jeweils zwei Positionen. SGD-Coach Alexander Schmidt brachte Philipp Hosiner und Antonis Aidonis für Morris Schröter (Bank) und Michael Akoto (Verletzung). Bei Nürnberg begannen Tom Krauß und Lukas Schleimer für Fabian Nürnberg (Bank) und den gelb-rot-gesperrten Nikola Dovedan.

Dynamo macht das Spiel, Nürnberg das Tor

Sowohl Dynamo als auch der FCN versuchten vor 16.000 Zuschauern bei gegnerischem Ballbesitz mit frühem Pressing zu stören und machten in der Defensive die Räume eng. So waren die ersten Abschlüsse von beiden Teams Fernschüsse. Insgesamt war Dresden etwas aktiver, das Tor gelang aber den Gästen. Nach einer guten Kombination über die linke Seite flankte Tim Handwerker auf Krauß, der gebürtige Leipziger nahm am langen Pfosten den Ball aus sechs Metern volley und brachte ihn zentral im Tor unter (21.).

Tor für Nürnberg: Krauß (re.) trifft zum Sieg. Bildrechte: IMAGO / Picture Point LE

Die Hausherren schüttelten sich kurz und setzten ihre Angriffsbemühungen fort. Allerdings fehlte in den Abschlüssen von Heinz Mörschel (36.) und Christoph Daferner (39.) die Durchschlagskraft. Zudem leistete sich Dresden im Aufbauspiel besonders im letzten Drittel immer wieder Abspielfehler.

Dresden rennt an, trifft aber das Tor nicht

Schmidt brachte zur zweiten Halbzeit mit Luca Herrmann eine frische Kraft und Dynamo hatte gleich die erste Chance. Nach einer Kopfballverlängerung von Ransford-Yeboah Königsdörffer köpfte Daferner knapp vorbei. im Anschluss hatte der FCN eine Druckphase, erarbeitete sich einige Ecken, die aber nicht groß gefährlich waren. Anders Mörschel: Bei seinem Schuss aus knapp 25 Metern musste FCN-Schlussmann Christian Mathenia ran (61.).

Strittig wurde es in der 62. Minute, Königsdörffer nahm Christopher Schindler den Ball vor dem Strafraum ab und wurde schließlich von ihm zu Fall gebracht. Schiedsrichter Marco Fritz entschied nur auf Gelbe Karte, weil seiner Meinung nach Enrico Valentini noch hätte eingreifen können. Eine Rote Karte wäre aber auch vertretbar gewesen. Dynamo rannte weiter an, konnte sich aber nur wenige gute Chancen erarbeiten. Diese wurden dann auch noch zu leichtfertig vergeben. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, aber die Nürnberger verteidigten ihren knappen Vorsprung in der Schlussphase clever.

Mörschel setzt einen Freistoß in die Mauer. Bildrechte: imago images/Zink

Das sagten die Trainer

Robert Klauß (Nürnberg): "Es war kein schönes Spiel in der Summe, aber es freut uns, dass wir bei so heimstarken Dresdnern einen Auswärtssieg landen konnten. Da sind wir stolz drauf. Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten waren wir klar besser und haben auch verdient das Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Situationen nicht mehr zu Ende gespielt und sin dann in der Schlussphase unter Druck geraten. Optisch war Dynamo überlegen, aber wir haben es gut wegverteidigt."

Alexander Schmidt (Dresden): "Speziell in der zweiten Halbezeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Nürnberg ist nicht mehr hinten rausgekommen. Wir hatten nicht allzu viele Torchancen, aber der Ausgleich wäre verdient gewesen. Nürnberg hat das Tor gemacht und dann noch einen Schuss gehabt. In der ersten Halbzeit war Nürnberg technisch und spielerisch einen Tick besser."

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Sebastian Mai: "Wir haben das Spiel gemacht"

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Dynamo-Coach Schmidt: "Habe es als rote Karte gesehen"

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Heinz Mörschel: "Ich hätte ein Tor machen müssen!"

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 17. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

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