Fußball | 2. Bundesliga Berg- und Talfahrt bei Dynamo Dresden

Die Saison von Dynamo Dresden ist eine der Aufs und Abs. Am Ende musste die SGD noch einmal richtig zittern und schaffte erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Wir blicken auf ein bewegtes Fußball-Jahr zurück.

Saisonverlauf Dynamo Dresden
Einige Höhen aber auch ein paar Tiefen: Die Saison von Dynamo Dresden war in erster Linie inkonstant. Nach einem guten Start war Dynamo im Mittelfeld der Tabelle zu Hause. Am Ende der Saison wurde es aber noch einmal kritisch für die Schwarz-Gelben. Erst am letzten Spieltag gelang die Rettung. Bildrechte: Collage: Verein / MDR
Saisonverlauf Dynamo Dresden
Einige Höhen aber auch ein paar Tiefen: Die Saison von Dynamo Dresden war in erster Linie inkonstant. Nach einem guten Start war Dynamo im Mittelfeld der Tabelle zu Hause. Am Ende der Saison wurde es aber noch einmal kritisch für die Schwarz-Gelben. Erst am letzten Spieltag gelang die Rettung. Bildrechte: Collage: Verein / MDR
Pascal Testroet bei einer Kopfball-Chance.
Die Vorbereitung von Dynamo läuft angesichts eines Personalumbruchs mit 13 Abgängen - darunter die Toptorjäger Stefan Kutschke und Akaki Gogia - und zwölf Neuverpflichtungen ganz rund. Im Trainingslager im bayrischen Bad Gögging schlägt das Neuhaus-Team u.a. den Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart mit 2:1. Bildrechte: IMAGO
Uwe Neuhaus
Und der Trainer ist optimistisch für die anstehende Spielzeit. In der Vorsaison konnte sich Dynamo bis wenige Spieltage vor dem Ende sogar noch Hoffnungen auf den Durchmarsch in die Bundesliga machen. "Meine persönliche Erwartungshaltung ist auch groß", sagt Coach Neuhaus vor dem ersten Ligaspiel. Bildrechte: IMAGO
Lucas Röser und Patrick Möschl jubeln
Die Saison startet mit einem Sieg für Dynamo. Gegen den MSV Duisburg erzielt Neuzugang Lucas Röser den späten Siegtreffer. Aber es gibt auch eine Hiobsbotschaft: Der etatmäßige Stürmer Nummer eins Pascal Testroet verletzt sich schwer am Knie und wird erst am 28. Spieltag wieder ein Punktspiel bestreiten können. Bildrechte: IMAGO
Torjubel nach dem Tor zum 1:1 durch Erich Berko (SG Dynamo Dresden).
Nach einem spektakulären Spiel bei der TuS Koblenz zieht Dresden in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Führung lauten die Stationen auf dem Weg zum 3:2-Erfolg gegen den Viertligisten. SGD-Schlussmann Markus Schubert hält vier Minuten vor dem Ende zudem noch einen Foulelfmeter. Bildrechte: IMAGO
Balazs Megyeri blickt im Sprung dem Ball hinterher.
Doch dann verliert die SGD zum ersten Mal in der Saison den Faden. Am fünften Spieltag holt das Team ein 1:1 gegen Fürth und damit den zweiten Punkt in den vorangegangenen vier Spielen. Bildrechte: imago/Zink
Das 0:1 für Dresden durch Niklas Kreuzer
Es folgt wieder eine Phase mit besseren Spielen. In Heidenheim gelingt am 9. Spieltag der dritte Liga-Erfolg der Saison. Ein Unentschieden beim FC Ingolstadt später und Dynamo steht erstmals seit Anfang August wieder auf einem einstelligen Tabellenplatz. Bildrechte: IMAGO
Erich Berko (Dynamo Dresden) gegen Florian Kath (SC Freiburg)
In der zweiten Runde des DFB-Pokals ist der SC Freiburg die Endstation für Dynamo. Der Bundesligist erweist sich trotz einer Dresdner Führung als zu abgezockt und siegt schließlich mit 3:1. Bildrechte: IMAGO
Das Endergebnis auf der Anzeigetafel.
In der Liga läuft es im Herbst einfach nicht richtig rund. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Kaiserslautern kassieren die Schwarz-Gelben im Flutlichtspiel am Montagabend eine unnötige 1:2-Heimniederlage. Damit holt Dynamo aus fünf Spielen nur zwei Remis bei drei Pleiten. Bildrechte: IMAGO
Tor für Dynamo Dresden.  Florian Ballas (23, Dresden) erzielt den Treffer zum 3:0. Rechts: Fabian Kalig (4, Aue).
Danach startet Dynamo aber einen kleinen Lauf. Erst wird der Tabellenzweite Düsseldorf geschlagen. Einen Spieltag später folgt im Sachsen-Derby gegen Erzgebirge Aue eine kleine Machtdemonstration vor heimischer Kulisse. Mit 4:0 werden die "Veilchen" aus dem Stadion geschossen. Auch Union Berlin wird zum Ende der Rückrunde mit 1:0 besiegt. Das Fußballjahr 2017 endet jedoch mit einer Niederlage beim MSV Duisburg. Bildrechte: Picture Point
Die Spieler von Dynamo Dresden startet in Vorbereitung auf Rückrunde
Dynamo überwintert auf dem 11. Tabellenplatz und sieht nur wenig Bedarf für personelle Korrekturen. Mit Moussa Koné und Marcel Franke kommen ein Stürmer und ein Verteidiger. Bildrechte: SG Dynamo Dresden
SV Sandhausen - Dynamo Dresden, emspor, v.l. Marcel Franke (Dynamo Dresden), Niklas Kreuzer (Dynamo Dresden), Aias Aosman (Dynamo Dresden), enttaeuscht, enttaeuscht schauend
Ratlose Minen bei den Dynamo-Spielern nach der 0:1-Niederlage beim SV Sandhausen. Es ist die dritte Niederlage in Folge. Auch in der Rückrunde kommt Dresden nicht richtig in die Gänge. Bildrechte: IMAGO
Lucas Röser trifft zum 1:2 für Dresden
Kurz darauf zeigt die Formkurve wieder nach oben. Nach einem 3:2-Erfolg bei Arminia Bielefeld hat Dresden drei von vier Spielen gewonnen. In der Tabelle geht es dadurch aber nicht wirklich vorwärts. Dynamo bleibt im eng beieinanderliegenden Mittelfeld der Tabelle hängen. Bildrechte: IMAGO/Kirchner-Media
14.04.2018 Sachsen, Dresden: Fußball: 2. Bundesliga, 30. Spieltag, Dynamo Dresden - Holstein Kiel im DDV-Stadion. Die Spieler von Holstein Kiel jubeln nach dem Tor zum 0:1 neben Dynamos Marco Hartmann (l).
Gegen den Aufsteiger Holstein Kiel gibt es für Dresden in dieser Saison nicht viel zu holen. Nach der 0:3-Niederlage in der Hinrunde verliert die SGD auch vor heimischem Publikum deutlich (0:4). Fünf Punkte aus den vorangegangenen sechs Spielen sorgen für das Abrutschen auf Platz 15. Bildrechte: dpa
FC Erzgebirge Aue vs. SG Dynamo Dresden, Im Bild; Begrüßung der Mannschaften vor dem Spiel
Das zweite Aufeinandertreffen mit Erzgebirge Aue endet schiedlich-friedlich mit 0:0. Das bringt aber beide Teams nicht voran, sie kämpfen am letzten Spieltag um den Klassenerhalt. Dynamo hat dabei die bessere Ausgangslage. Es muss schon einiges zusammenkommen, dass Schwarz-Gelb in die 3. Liga rutscht. Bildrechte: IMAGO
Philipp Hosiner trifft zum 1:0 für Union Berlin
Am Ende sichert Dynamo den Klassenerhalt mehr schlecht als recht. Die eigene Partie gegen Union Berlin geht knapp verloren, aber die Ergebnisse auf den anderen Plätzen spielen der SGD in die Karten. Bildrechte: imago/Contrast
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