Fußball | 2. Bundesliga Wie es bei Dynamo und Aue weitergeht

Nach der Saison ist vor der Kaderplanung: Bei Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue stehen in den nächsten Tagen und Wochen wichtige Personalentscheidungen an. Zahlreiche Spielerverträge laufen aus.

Auf der Tribüne hängt ein Spruchband: DYNAMO WIRD NIEMALS UNTERGEHEN !
Bildrechte: imago images / Dennis Hetzschold

Die Saison in der 2. Fußball-Bundesliga ist zwar seit Sonntag vorbei, doch Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden haben gerade jetzt alle Hände voll zu tun. Es geht darum, die Kaderplanungen für die kommende Saison voranzutreiben. Denn: Aufgrund sportlicher und wirtschaftlicher Umstände sind beide Vereine zu personellen Veränderungen gezwungen.

Aue will Kader verkleinern

So hatte Aue bereits angekündigt, aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen entsprechende Konsequenzen zu ziehen und den Kader zu verkleinern. "Das heißt aber nicht, dass wir schlechter werden. Wir müssen sogar besser werden", sagte Präsident Helge Leonhardt am Montag im Gespräch mit dem MDR: "Qualität geht vor Quantität. wir können auch kein Ausbildungsverein mehr sein. Die zweite Liga ist eine brutal harte Liga."

So sind die zwei Leihspieler Marko Mihojevic (von PAOK Thessaloniki) und Njegos Krupusovic (von Roter Stern Belgrad) nach MDR-Informationen schon gar nicht mehr in Aue. Außerdem enden die Leihen von Jacob Rasmussen (vom AC Florenz) und Christoph Daferner (vom SC Freiburg).

Leonhardt: "Keine Verträge verlängern, die auslaufen"

Ansonsten kündigte Helge Leonhardt eine "Restrukturierung" an. Man werde "Leute verabschieden müssen, die es nicht geschafft haben". Außerdem "keine Verträge verlängern, die auslaufen". Man werde aber "die Leute in Wartestellung halten und uns beraten, was wir tun".

Von fünf Spielern laufen die Festverträge aus: von Ersatztorwart Robert Jendrusch, der in den letzten Saisonspielen den verletzten Martin Männel vertrat. Von Ersatztorwart Daniel Haas, der bereits zuvor die Seiten gewechselt hatte und in der Rückrunde mehr Torwart-Trainer als Spieler war. Außerdem von Filip Kusic, Dennis Kempe und John-Patrick Strauß.

Dynamo vor dem Neustart

Noch verzwickter ist die Lage bei Dynamo Dresden nach dem Abstieg in die 3. Liga. Dort laufen gleich 13 Arbeitspapiere aus, darunter sechs Leihverträge. Die Leihspieler Simon Makienok (vom FC Utrecht) und Patrick Schmidt (vom 1. FC Heidenheim) würde Dynamo gern halten, wie Trainer Markus Kauczinski jüngst einem Nachrichtenportal sagte. Kapitän Marco Hartmann ließ zudem bereits durchblicken, dass er durchaus bereit sei, beim Wiederaufbau zu helfen.

Chris Löwe, der sich zuletzt über das Mammutprogramm der Dresdner nach dem Re-Start beklagte und anschließend eine Rote Karte kassierte, schwankt dagegen - die letzten beiden Jahre seien sehr belastend gewesen, so der Verteidiger. Allerdings: Sollte der 31-Jährige seine Karriere fortsetzen, dann nur im Dynamo-Trikot.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 29. Juni 2020 | 11:40 Uhr

26 Kommentare

Dartmeister vor 12 Wochen

Ich hab nachgeschaut. Der Schacht geht tatsächlich in die
15.Saison in Liga2. Bei den anderen ist mir das Gesicht
eingeschlafen.Die Stärken liegen da woanders.

dr schorsch vor 12 Wochen

....Nicht-Stammspieler war gemeint - zum Beispiel Zuli braucht unbedingt mehr Einsatzzeit, seine Qualität hat man im letzten Spiel gesehen, es fehlt die Praxis.....

Nr.1inSachsen vor 12 Wochen

Wie der MDR Dynamo immer noch in Liga 2 sieht. Seit Sonntag spielt DD in Liga 3. Artikel über DD sollten nicht mehr in die Rubrik 2. Bundesliga erscheinen. Also das nächste mal einfach 2 separate Artikel über Aue und DD schreiben. Die Artikel über DD dann ab in die Rubrik 3. Liga.