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Fußball | 2. BundesligaAlarmstufe Rot: Lautern - Dynamo als Hochrisikospiel eingestuftVor der Relegation

Stand: 17. Mai 2022, 10:39 Uhr

Es könnte nicht nur sportlich brisant werden beim Relegations-Hinspiel zwischen dem Drittliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern und dem Zweitliga-Drittletzten Dynamo Dresden. Die Polizei stellt sich auf Krawalle ein.

Die pfälzische Polizei rechnet mit Ausschreitungen rund um das Relegations-Hinspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden. Die Partie am Freitag (20.30 Uhr/live hören und im Ticker in der SpiO-App) wird von den Beamten als sogenanntes "Hochrisikospiel" eingestuft.

Eher Feind als Freund

"Das Verhältnis der beiden Fanlager zueinander ist angespannt", teilte das zuständige Polizeipräsidium Westpfalz mit: "Auseinandersetzungen sind nicht auszuschließen." Die Begegnung im Fritz-Walter-Stadion ist bereits ausverkauft, 5000 Fans aus Dresden werden erwartet.

Um Pufferzonen zwischen den Anhängergruppen in der Arena einzurichten, wurde die Kapazität auf 46.895 Plätze reduziert. "Beide Lager beinhalten zahlreiche Fans, die bereits mit typischen Verhaltensweisen in Erscheinung getreten sind", hieß es vonseiten der Polizei hinsichtlich gewaltbereiter Anhänger. Mit wie vielen Beamten die Polizei im Einsatz sein wird, gaben die Verantwortlichen "aus taktischen Gründen" nicht bekannt.

Auch Rudolf-Harbig-Stadion komplett ausverkauft

Auch das Rückspiel am Dienstag (24.05.) wird ausverkauft sein. Sämtliche Tickets für den Gästeblock waren innerhalb von 30 Minuten vergriffen. Mit knapp 30.000 Zuschauern ist das Rudolf-Harbig-Stadion damit restlos ausverkauft.

Dynamo noch ohne Sieg 2022 - Lautern mit drei Pleiten in Folge

Beide Mannschaften waren zuletzt nicht in Bestform. Bei Dynamo hält das Sieglos-Dilemma schon seit dem Jahresbeginn an, Kaiserslautern hat die letzten drei Meisterschaftsspiele nicht gewonnen und sich vor der Relegation von seinem Trainer getrennt. Dirk Schuster soll die "Roten Teufel" jetzt mit nur zehn Tagen Vorbereitungszeit in die 2. Liga führen. "In den zwei Spielen kann der Verein nur gewinnen. Wir sind der Underdog, kommen aus der 3. Liga und die letzten drei Spielen liefen nicht ganz so positiv", sagte Schuster im SWR.

sst/sid

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL | MDR Aktuell | 20. Mai 2022 | 20:30 Uhr

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