Fußball | 2. Bundesliga Dynamo Dresden nimmt Training in Kleingruppen auf

Nach fast vier Wochen Pause wegen der Coronavirus-Pandemie hat Zweitligist Dynamo Dresden am Mittwoch (08.04.2020) wieder das Training aufgenommen. Aufgrund behördlicher Bestimmungen fand die erste Einheit seit dem 13. März unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Rudolf-Harbig-Stadion statt. "Für einen Fußballer ist das schon lange her, deswegen haben wir uns gefreut, wieder mit dem Ball arbeiten zu können", sagte Dynamos Trainer Markus Kauczinski.

Cheftrainer Markus Kauczinski (links) neben Sascha Horvath (Mitte) und Patrick Ebert (rechts) beim Training
Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski (links) neben Sascha Horvath (Mitte) und Patrick Ebert (rechts) beim Training Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fokus liegt in der Ballgewöhnung

Da Dresden im Rahmen "einer Ausnahme für die Lizenzmannschaft" vom Innenministerium nur in Kleingruppen mit maximal drei Spielern sowie einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Profis trainieren darf, finden jeweils zwei Einheiten am Tag statt. Der Fokus liegt dabei vor allem in der Ballgewöhnung.

"Das versuchen wir mit athletischen Dingen zu verknüpfen und über Antritte, Abstoppbewegungen und Abschlüsse Reize in der Schnellkraft zu setzen", sagte Kauczinski. So ein Training reiche aber nicht aus, um sich auf einen möglichen Start der Restrunde im Mai vorzubereiten. "Für einen gewissen Zeitraum geht das. Aber Fußball ist ein Kontaktsport", sagte der Coach.

___
red/dpa

Leeres Stadion 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 19:30 Uhr Di 31.03.2020 19:30Uhr 01:28 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. April 2020 | 21:45 Uhr

1 Kommentar

Muzzi vor 46 Wochen

schön zu sehen, dass die Jungs trotz all der Probleme und Sorgen im Moment, das Lachen nicht verloren haben. Für die Trainer ist das sicherlich auch nicht ganz so einfach, wirklich zielführende Übungen auf die Beine zu stellen. Trotz allem wäre ein Start ohne wirkliches Training, also mit richtigen Zweikämpfen und wettkampfähnlichen Szenarien nicht möglich. Jedes Team braucht mindestens 2 Wochen um überhaupt Wettbewerbsfähig zu sein. Mal schauen wie sich die Menschen in Dresden über Ostern verhalten, damit sich COVID19 nicht weiter wie ein Lauffeuer verbreitet. In Blick nach Österreich und in die Schweiz zeigt, wie die Fallzahlen rückläufig werden, wenn man sich an die Vorgaben hält. Social Distancing macht durchaus Sinn, wenn sich jeder daran hält!

Bleibt gesund und geniesst troz allem die Ostertage!

Dynamische Grüsse an alle,
Muzzi

News