Fußball | 2. Bundesliga Dynamo-Sportchef Becker sieht Union Berlin als Vorbild

Einen Tag nach seiner Vertragsverlängerung bis 2025 hat der Sportgeschäftsführer von Dynamo Dresden, Ralf Becker, über die Ziele des Vereins gesprochen. Als positives Beispiel in Sachen Aufstieg führte der 51-Jährige Union Berlin an.

Sportgeschäftsführer Ralf Becker, SG Dynamo Dresden
Ralf Becker sieht Union Berlin als Vorbild für Dynamo Dresden in Sachen Aufstieg. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Für eine langfristig angestrebte Rückkehr in die Bundesliga sieht Dynamo Dresdens Sportgeschäftsführer Ralf Becker den 1. FC Union Berlin als Vorbild. "Das war eine Entwicklung über zehn Jahre. Der Aufstieg in die Bundesliga kann schon mal funktionieren, aber sie haben dann sehr gute Entscheidungen getroffen, um sich dort zu behaupten und keine Eintagsfliege zu sein. Davon kann man sich sicher etwas abschauen", sagte der 51-Jährige in einer Medienrunde. Becker hatte seinen Vertrag beim Zweitligisten am Donnerstag (07.10.) vorzeitig um drei Jahre bis 30. Juni 2025 verlängert.

Klassenerhalt als oberstes Ziel

Union war 2019 in die Bundesliga aufgestiegen und hatte sich in der vergangenen Saison als Siebter für die Conference League qualifiziert. Konkret will Becker aber nicht von einem Dynamo-Aufstieg reden. "Wenn wir über eine seriöse Zielsetzung reden, wäre das für die drei Jahre nicht vernünftig und nicht anständig, so etwas zu besprechen", so Becker mit Blick auf seinen Ex-Club Kiel. Die Norddeutschen hatten 2018 die Bundesliga-Relegation erreicht, waren dort an Wolfsburg gescheitert. Laut Becker gehe es in Dresden jetzt nicht darum, was sein werde, sondern darum, "alles dafür zu tun, in der Liga zu bleiben".

(dpa)

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. Oktober 2021 | 19:30 Uhr

11 Kommentare

wolle010 vor 7 Wochen

Hi Thoralf. Ich akzeptiere deine Meinung. ( wenn ich es nicht taete, wuerdest du sie auch nicht aendern 😪).
Und das du R. Becker nicht magst ist auch okay. Aber was waer denn die Alternative? Unstrittig ist wohl, das er eine sehr gute Arbeit macht. Daran werden heute alle im Job gemessen. Persoenliche Empfindungen sind da nicht mehr gefragt.
Und du sagst selber, Siege bringen Ruhe. Dazu ist aber ein ruhiges Umfeld notwendig.
Und niemand, der vernuenftig ist, spekuliert bereits jetzt und in den naechsten paar Jahren auf 1. Liga. Im Uebrigen, was denkst du ist besser? Wenn jemand weiss, er ist langfristig im Job und kann seine ganze Power dafuer einsetzen. Oder er weiss, dass sein Vertrag in ein paar Monaten auslaeuft, nicht verlaengert wird und somit seinen Job nur noch pro Forma macht.
Ausserdem ist Union ( uebrigens toller Verein) nur Vorbild und keine Klonevorlage.
Dir und allen Dynamos in der Runde ein schoenes Wochenende 🌞🌞🌓🌓

DEKlausberg vor 7 Wochen

Dresden hat Potential und Tradition. Solide wirtschaften und mit Geduld und langfrigen, soliden Konzepten die Mannschaft entwickeln. Es ist doch eine Ansage, wenn man Union als Vorbild nimmt. Die haben sich nicht von jedem Windstoß umblasen lassen. Wenn es in dieser Saison nicht klappt, dann in der nächsten richtig ranklotzen
Rom würde auch nicht an einem Tag erbaut. Geduld

harald Notzel vor 7 Wochen

Obwohl ich wahrscheinlich wiederhole kann es unter den vorhandenen Bedingungen(Spielerkader nach Aufstieg nicht auf Zweitliganiveau auf Grund von vertraglichen Klauseln nicht ausreichend ergänzt,Führungspersönlichkeit fehlt im Mittelfeld,Verletztenmisere mit langen Reha-Zeiten,Mannschaft macht schon nach 10 Spieltagen einen überspielten Eindruck,)nur das Ziel Klassenerhalt geben.Erst im nächsten Jahr kann man dann strategisch neue Pläne schmieden,die finanziell und sportlich untersetzt sind.