Fußball | 2. Bundesliga Dynamo-Sportchef Becker plant Winter-Neuzugänge

Dynamo Dresden will im Kampf gegen den Abstieg in Winter personell nachrüsten. Das gab Sportchef Ralf Becker bekannt. Auf ein Wintertrainingslager wollen die Schwarz-Gelben dagegen verzichten und in der Heimat bleiben.

Zweitligist Dynamo Dresden plant Neuzugänge in der Winterpause ein. "Zur Analyse gehört, dass wir viel Verletzungspech hatten und hoffen, dass nun einige Spieler wieder zurückkehren. Davon abgesehen brauchen wir eine gewisse Qualität auf dem Platz, um in dieser Liga bestehen zu können. Wir haben festgestellt, dass wir dann noch etwas machen müssen. Das bereiten wir im Hintergrund vor", sagte Sportgeschäftsführer Ralf Becker in einem Interview der "Sächsischen Zeitung" am Donnerstag (11.11.2021).

Halbvolles Glas in Dresden

Trotz der Niederlagenserie hat Becker seinem Cheftrainer Alexander Schmidt Rückendeckung gegeben. "Wir sind in eine sportliche Krise gerutscht - allerdings mit dem Wissen, dass wir als Aufsteiger Geduld und Ruhe brauchen", betonte der Sportchef und fügte an: "Man kann das Glas immer halbvoll oder halbleer sehen. Für mich ist es gerade halbvoll. Ich glaube auch nicht, dass der Trainer das Gefühl hat, geschwächt zu sein."

Im Winter nicht in den Süden

Zudem erklärte Becker, dass Dynamo nicht in ein Wintertrainingslager reisen wird. "Wir haben das hin- und hergewogen. Wir beginnen am 2. Januar mit der Vorbereitung, am 14. Januar haben wir bereits das erste Spiel. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Reise in den Süden nicht brauchen, weil die Bedingungen in unserem Trainingszentrum mit der Rasenheizung beinahe optimal sind", sagte er.

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dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 11. November 2021 | 11:40 Uhr

11 Kommentare

RumBelballer vor 3 Wochen

Dass Du nicht die 🕯auf der 🎂 bist , musst Du nicht immer wieder beweisen, aber vielleicht kann Deine Mutter beim Harfe spielen bei Gelegenheit dem Reinhard mal erklären, was da alles so schief gelaufen ist.
Meine gute Kinderstube verbietet mir ( und der Forenbesen) , was ich gerade über Dich denke, zu schreiben. Aber den mimimimimimi rausholen, wenn’s Dich betreffen sollte.👌🏼

70er vor 3 Wochen

Ich stimme Ihnen unbesehen zu. Fussball auf professioneller Ebene hat als Bestandteil der Unterhaltungsindustrie mit Sport längst nichts mehr zu tun. Der Fokus liegt da klar auf dem wirtschaftlichen Bereich.

Inge P. vor 3 Wochen

Kaufen, ausleihen, entlassen, freistellen, beurlauben, ... die Branche Profifußball ist so einfallslos (geworden). Alles nur noch auf den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet. Vereine mit Plan und Typen wie Freiburg/Finke oder SVW/Schaaf gehören fast (Streich) der Vergangenheit an. Hauptsache Anzahl der TV- Abos und Umsatz Hl pro Spieltag stimmen.
Das es in erster Hinsicht ein Sport ist wird vergessen.