Fußball | 2. Bundesliga Erzgebirge Aue holt Offensiv-Talent Kühn vom FC Bayern

Einst zählte Nicolas Kühn zu den begehrtsten Fußball-Talenten in Deutschland. Der große Durchbruch steht noch aus - der FC Erzgebirge könnte wieder einmal ein Sprungbrett werden. Kühn kennt Trainer Aliaksei Shpileuski und einige Teamkollegen bereits.

Nicolas Kühn am Ball.
Nicolas Kühn (Archivbild). Bildrechte: imago images/Revierfoto

Bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue geht in der kommenden Saison Nicolas Kühn auf Torejagd. Wie die "Veilchen" am Dienstag (29.06.2021) bekannt haben, wird der Offensivspieler für ein Jahr von Drittliga-Absteiger FC Bayern München II ausgeliehen. Der Leihvertrag erhält nach Klubangaben eine Kaufoption.

Stationen St. Pauli, RB Leipzig, Ajax und FC Bayern

"Ich möchte hier in Aue die nächste Etappe meiner sportlichen Entwicklung in Angriff nehmen. Darauf freue ich mich sehr und werde mein Bestes geben", wird Kühn in der Mitteilung des Vereins zitiert. Für den 21-Jährigen ist das Erzgebirge bereits die siebte Station seiner jungen Karriere. So spielte er u.a. in der Jugend von St. Pauli und Hannover, ehe er als deutschlandweit umworbenes Talent 2015 in den Nachwuchs von RB Leipzig wechselte. Dort spielte er U17 und U19, schaffte den Sprung ins Bundesliga-Team aber nicht. Seit 2018 spielte er in den zweiten Mannschaften von Ajax Amsterdam und Bayern München.

RBL-Spieler Nicolas Kühn mit Maskottchen Bulli
Kühn trug das RB-Leipzig-Trikot von 2015 bis 2018, schaffte den Durchbruch aber nicht. Bildrechte: IMAGO / opokupix

Kühn übernimmt Krüger-Rückennummer

Bei den "Veilchen" tritt Kühn in große Fußstapfen: er übernimmt die Rückennummer 11 des nach Bielefeld abgewanderten Torjägers Florian Krüger. Aue Präsident Helge Leonhardt freut sich auf Neuzugang Kühn: "Wir sind überzeugt, dass Nicolas-Gerrit sehr gut in unsere Mannschaft passt und sportlich wie auch menschlich sich schnell in unser Team integrieren wird. Wir hatten ihn längere Zeit im Visier", so der FCE-Boss.

In Aue trifft Kühn zudem auf alte Bekannte aus Leipziger Zeiten: Trainer Aliaksei Shpileuski kennt er aus dem RBL-Nachwuchs ebenso wie Erik Majetschak und John-Patrick Strauß. Mit Clemens Fandrich hat ein fünfter Auer eine Vergangenheit am Leipziger Cottaweg.

Ex-Jenaer Skenderivic spielt vor

Meris Skenderovic
Skenderovic im Jena-Trikot. Bildrechte: imago images/Karina Hessland

Um einen Vertrag bei den Auern bemüht sich zudem Meris Skenderovic. Der ehemalige Jenaer, bei dem zuletzt bei der TSG Hoffenheim II der Vertrag auslief, stellt sich aktuell als Probespieler vor. Skenderovic ist Mittelstürmer und spielte in der Drittliga-Abstiegssaison 2019/2020 beim FC Carl Zeiss.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR Aktuell | 29. Juni 2021 | 14:40 Uhr

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