Fußball | 2. Bundesliga Aue holt Abwehrspieler Carlson aus Karlsruhe

Erzgebierge Aue hat in der Abwehr Handlungsbedarf ausgemacht - und nun eine Lücke geschlossen. Von Zweitliga-Konkurrent Karlsruhe wurde ein Luxemburger Nationalspieler geholt.

Erzgebirge Aue, Cheftrainer Aliaksei Shpileuski, Dirk Carlson, Geschäftsführer Michael Voigt (v.l.n.r.)
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Der Luxemburger Nationalspieler Dirk Carlson soll bei Zweitligist Erzgebirge Aue die Abwehr stabilisieren. Die "Veilchen" haben am Montag (05.07.2021) die Verpflichtung des Defensivspielers vermeldet. Der 23-jährige Carlson kommt von Aues Zweitliga-Konkurrent Karlsruher SC. Beim FC Erzgebirge erhielt er einen Vertrag bis 2023 plus Option.

Shpileuski: "Unfassbarer Willen und Bereitschaft"

FCE-Präsident Helge Leonhardt begründet die Verpflichtung so: "Mit Dirk haben wir einen Nationalspieler von Luxemburg in unseren Reihen. Er verfügt über ein großes Potenzial und wird unserer Abwehr noch mehr Stabilität verleihen. Hier bestand Handlungsbedarf", wird Leonhardt in der Mitteilung des Vereins zitiert.

Cheftrainer Aliaksei Shpileuski sagt: "Ich freue mich sehr, dass der Transfer nun endlich über die Bühne gegangen ist. Dirks große Eigenschaft ist, dass er einen unfassbaren Willen und Bereitschaft mitbringt, immer wieder besser zu werden und sich ständig weiterzuentwickeln. Er ist auf der linken Seite variabel einsetzbar, kann innen und außen spielen und hat zudem international für die luxemburgische Nationalmannschaft gegen starke Gegner sehr souveräne Performances absolviert."

26 Spiele in zwei Jahren in Karlsruhe

Für Karlsruhe absolvierte Carlson in den vergangenen beiden Spieljahren 26 Zweitligaspiele. Zuletzt fehlte linke Verteidiger aber von Januar bis Mai wegen eines Ermüdungsbruches. Beim FC Erzgebierge ist Carlson der fünfte Neuzugang.

Dirk Hofmeister/pm

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3 Kommentare

Gernot vor 51 Wochen

Da gebe ich dir durchaus recht. Aber sonst ist da gewöhnlich " mehr Betrieb ". Die echten und die unecht BSG' er lassen sonst nix unkommentiert.
Ich nehme an , unsere Denke zu diesem Thema ist ähnlich.....wenn der Luxemburger Teil der Zukunftsstrategie ist....... schauen wir mal😉

Schachter vor 51 Wochen

Nö, wieso?
Soll man Jemanden , den man noch nie live gesehen hat, huldigen oder verdammen?
Was bleibt ist: Herzlich Willkommen im Schacht und maximalen Erfolg.
Das gilt aber für alle, die schon da sind oder vielleicht auch noch kommen.
Ein (Leistungs-)Urteil über Neuzugänge kann man derzeit ohnhin nicht abgeben, maximal nach der Hälfte der Hinrunde.
Glück auf!

Gernot vor 51 Wochen

Der Schacht scheint sprachlos, was diesen Transfer betrifft.

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