Fußball | 2. Bundesliga Aue-Bosse Leonhardt und Voigt: Zwischen Optimismus und Bedenken

Beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue haben die Krisen-Manager Helge Leonhardt und Michael Voigt positiv auf die mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs reagiert. Es gibt aber auch Bedenken.  

Helge Leonhardt und Michael Voigt (FC Erzgebirge Aue)
FC Erzgebirge Aue: Präsident Helge Leonhardt und Geschäftsführer Michael Voigt. (Archiv) Bildrechte: imago images/Picture Point

Leonhardt schließt Saisonabbruch nicht aus

Präsident Leonhardt begrüßte den Beschluss deutscher Politiker, "dass unter Einhaltung der Gesundheits- und Hygienemaßnahmen ab 9. Mai der Ball eventuell wieder rollen kann", als ein gutes Zeichen. Zudem verspricht er sich von dem "professionellen Konzept" der DFL, welches den Vereinen am Donnerstag (23.04.2020) in einer Videokonferenz vorgestellt wird, eine klare Linie, um den "Kreislauf langsam wieder hochzufahren". Der 61-Jährige warnte zugleich: "Es ist auch eine Art Testlauf. Sollte es zu Komplikationen oder Problemen kommen, schließe ich einen Saisonabbruch weiterhin nicht aus. Aber dazu wird es hoffentlich nicht kommen."

Einheitlicher Termin für Mannschaftstraining

Indes betonte Geschäftsführer Voigt, dass auf der DFL-Versammlung weitere Details geklärt werden müssen. Er spielte dabei auf den Trainingsbetrieb an, der zurzeit nur in kleineren Gruppen stattfindet. "Für einen Trainingsstart in voller Mannschaftsstärke muss es zum Beispiel einen einheitlichen Termin geben, um die Chancengleichheit zu wahren", betonte Voigt. Auch über den Umgang mit Tests auf das Coronavirus, dem Gesundheitsschutz für Profis und Mitarbeiter oder die Unterbringung der Mannschaften in Hotels müsse geredet werden.

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. April 2020 | 19:30 Uhr

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