Fußball | 2. Bundesliga Fandrich-Fall am 18. November vor dem DFB-Bundesgericht

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird sich am 18. November mit der Berufung von Erzgebirge Aue im Fall Clemens Fandrich befassen. Der war wegen einer Tätlichkeit für sieben Monate gesperrt worden.

Clemens Fandrich FC Erzgebirge Aue Mitte, erhält durch Schiedsrichter Nicolas Winter li., die rote Karte, er soll Roman Potemkin Schiedsrichter-Assistent nach dessen Aussage auf das rechte Auge gespuckt haben
Clemens Fandrich (Mitte) erhält durch Schiedsrichter Nicolas Winter (li.) die rote Karte, nachdem er den Schiedsrichter-Assistent angespuckt haben soll. Bildrechte: IMAGO / Eibner

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird die Berufung von Clemens Fandrich am 18. November verhandeln. Das teilte der DFB am Donnerstag (11.11.2021) mit.

Der Spieler des Zweitligisten FC Erzgebirge Aue war am 4. November vom DFB-Sportgericht wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter-Assistenten für sieben Monate gesperrt worden. Das Gremium hatte keinen Zweifel an der Darstellung des Schiedsrichter-Assistenten Roman Potemkin, der aussagte, dass ihm Fandrich in der 89. Minute des Zweitligaspiels gegen den FC Ingolstadt am 22. Oktober 2021 auf das rechte Auge gespuckt habe.

Aue mit Urteil "in keiner Weise einverstanden"

"Bei der Bemessung der Sperre hat das Gericht zugunsten des Spielers Fandrich sein untadeliges Verhalten in zwölf Jahren Profifußball berücksichtigt. Andererseits ist ein Spucken in das Gesicht des Schiedsrichter-Assistenten ein so schwerwiegender Vorgang, dass auch eine höhere Strafe denkbar gewesen wäre", erklärte der vorsitzende Richter Hans E. Lorenz in der Urteilsbegründung.

Der 30 Jahre alte Fandrich bestreitet den Vorwurf und hat gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts fristgerecht Berufung eingelegt. Er wolle alle Rechtsmittel ausschöpfen. "Mit dem Ergebnis bin ich in keiner Weise einverstanden", hatte Aues Vorstandsmitglied und Rechtsanwalt Kay Werner kurz nach Bekanntwerden der Strafe gesagt. Notfalls wolle man vor ein ordentliches Gericht ziehen.

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dpa/red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 11. November 2021 | 17:45 Uhr

1 Kommentar

Karl-W vor 10 Wochen

Wo ist hier der Videobeweis, hat es keiner gesehen.