Fußball | 2. Bundesliga Gegnercheck: Eintracht Braunschweig - "Best of the Rest"

31. Spieltag

Vier Spieltage vor dem Ende geht es für Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig beim Gastspiel von Erzgebirge Aue am Freitag (18:30 Uhr/live bei "MDR aktuell") um enorm viel. Noch steht die Meyer-Elf über dem Strich.

Im Bild von links - Schiedsrichter Daniel Siebert, Trainer Daniel Meyer, Eintracht Braunschweig und Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue.
Trainerduell: Daniel Meyer (Mi.) gegen Dirk Schuster (re.) Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag

Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich in der 2. Fußball-Bundesliga zu. Es läuft auf einen Endspurt von vier Mannschaften hinaus. Von denen zwei in den sauren Apfel beißen müssen, einer in die Relegation muss, und einer jubeln darf.

Während der FC Erzgebirge Aue angesichts von neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone seinen dritten Matchball am Freitag in Braunschweig verwandeln möchte, ist bei der Eintracht das große Zittern angesagt. Die jüngsten Resultate lassen die Mannschaft des Ex-Auer Trainers Daniel Meyer aber auch hoffen, dem Abstieg als einziger schon im ersten Anlauf von der Schippe zu springen.

Nach Sieg über HSV: Sandhausen dran an Braunschweig

Vor dem 0:3 am Dienstag beim Tabellenzweiten Fürth kassierte die Meyer-Elf in acht Begegnungen nur eine Pleite. Für ein Team unten drin außergewöhnlich. In der Tabelle hat man nach dem überrraschenden 2:1 des SV Sandhausen am Donnerstag gegen den Hamburger SV aber trotzdem nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Sandhausen. Diese haben auch noch zwei Partien in der Hinterhand. Der VfL Osnabrück, drei Zähler hinter Braunschweig, rutschte auf den ersten direkten Abstiegsplatz. Immerhin: Würzburg liegt mit zehn Punkten im Hintertreffen, da sollte aus Sicht von Braunschweig nichts mehr anbrennen.

Reaktion gegen Aue?

Felix Kroos
Felix Kroos (re.) gegen Fürth Bildrechte: imago images/Zink

Auch wenn man mit der Leistung in Fürth, das Ergebnis stand schon zur Pause fest, nicht zufrieden war, so ging der Fokus bei der Eintracht dann schnell in Richtung Freitag und Aue. "Wir wollen und müssen eine Reaktion zeigen", sagt Meyer. Torwart Jasmin Fejzic möchte die gute Arbeit 2021 nun vollenden: "Wir haben in diesem Jahr hart gearbeitet, gepunktet und uns eine gute Basis erarbeitet. Wir wollen in den verbleibenden vier Partien alles reinhauen", unterstrich Fejzic. Und Mittelfeldmann Felix Kroos, der sich Fürth wegen einer drohenden Gelb-Sperre zurückhielt, drückt es so aus: "Wir haben in den vergangenen Wochen eine gute Stabilität gezeigt und wollen gegen Aue zurückschlagen."

Schuster: 2021 ins Laufen gekommen

Dirk Schuster am Ball als Spieler von Eintracht Braunschweig.
Aues Trainer Dirk Schuster verteidigte 1990/91 für Eintracht Braunschweig Bildrechte: imago/Rust

Reichlich Blumen gibt es von Aues Trainer Dirk Schuster, der in der Pressekonferenz voll des Lobes über den Gegner war: "Ich erwarte einen Kraftakt. Braunschweig ist nach der Winterpause ins Laufen gekommen, hat gut gepunktet, auch oft zu Null gespielt. Sie haben aber auch in der Offensivabteilung sehr gute Spieler." Besonders Angreifer Dong-won Ji hat es ihm angetan. Den Südkoreaner hatte er in Augsburg auch schon unter seinen Fittichen. Ji sei im Prinzip ein "Bundesliga-Spieler".

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cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 22. April 2021 | 22:00 Uhr

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