Fußball | 2. Bundesliga Aues Florian Krüger wagt Bundesliga

Am Ende ging es nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Jetzt ist perfekt: Stürmer Florian Krüger wird den FC Erzgebirge Aue verlassen und sich Bundesligist Arminia Bielefeld anschließen. Wie viel Geld ins Erzgebirge geflossen ist, dort hatte Krüger noch Vertrag, wollten beide Vereine nicht sagen.

Florian Krüger (FC Erzgebirge Aue)
Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Beim offiziellen Trainingsauftakt von Erzgebirge Aue am vergangenen Donnerstag fehlte Florian Krüger bereits. Da war schon klar, dass es den 22-jährigen Angreifer in die erste Liga ziehen wird. Jetzt steht fest: Bei Arminia Bielefeld unterschreibt Krüger einen Vierjahresvertrag. "Ich bin froh, die Chance zu erhalten, hier meine ersten Schritte in der Bundesliga gehen zu können. Das ist jetzt genau der richtige Schritt für mich. Ich freue mich riesig", sagte Krüger. 

Große Freude in Bielefeld

"Wir sind sehr froh, dass wir mit Florian einen jungen und ehrgeizigen Spieler für uns gewonnen haben, der über großes Entwicklungspotenzial verfügt und zudem charakterlich sehr gut zu Arminia und unserer Mannschaft passt", erklärte Samir Arabi, Geschäftsführer Sport des DSC Arminia Bielefeld. Und Bielefelds Cheftrainer Frank Kramer lobte den Neuen: "Torgefahr, Fleiß, Geschwindigkeit und Durchsetzungsvermögen zeichnen ihn ebenso aus wie seine Mentalität." 

Aue bleibt siebenstellige Ablöse

Ein Abgang Krügers ist für Erzgebirge Aue und dessen neuen Übungsleiter Aliaksei Shpileuski ein herber Verlust. Der in der Offensive flexibel einsetzbare Rechtsfuß war seit seinem Wechsel aus der Jugend des FC Schalke 04 vor drei Jahren ein verlässlicher Torgarant und hatte in der vergangenen Saison mit elf Treffern und sieben Vorlagen maßgeblich zum vorzeitigen Klassenerhalt der "Veilchen" beigetragen. Dabei stand der gebürtige Staßfurter in jeder Ligapartie auf dem Platz.

Dennoch ist man im Erzgebirge auch stolz, nicht nur wegen der siebenstelligen Ablösesumme. "Wir sind Flo enorm dankbar, dass wir im November 2020 seinen Vertrag vorzeitig verlängern konnten und damit bei einem Wechsel Anspruch auf Ablöse haben und nicht leer ausgehen. Aber es war auch klar und Bestandteil des Deals, dass wir Florian keine Steine in den Weg für einen Wechsel in die 1. Bundesliga legen", sagte Aue-Boss Helge Leonhardt. 

rei

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 23. Juni 2021 | 17:45 Uhr

18 Kommentare

normaler Zeitgenosse vor 4 Wochen

Genauso ist es....gefällt mir und das umdenken von Oben mach Unten macht auch Sinn,denn gutes Führen muss auch immer sich selbst in Frage oder hinterfragen beinhalten.



BSG der Echte vor 4 Wochen

Er ist KEIN Erstligaspieler. Er kann es noch werden, aber momentan reicht das hinten und vorne nicht. Der Unterschied zwischen zweiter und erster ist viel grösser als man denkt. Ich bleibe dabei, das er sich keinen Gefallen getan hat . Ein Jahr noch bei uns oder meinetwegen in einer besseren Zweitliga Truppe, das wäre für ihn besser gewesen. Aber das Thema ist nun durch. Ich habe jetzt die Befürchtung, das kein gleichwertiger Ersatz gefunden wird, weil ganz einfach das Geld dafür nicht da ist. Die eine Million stopft nur die Corona Löcher.

saxonia vor 4 Wochen

Vor allem sollte das Nachwuchs Leistungszentrum voran getrieben werden. Hoffe da auch auf den neuen staff..., eine Philosophie.. von oben nach unten. ..., und das RB das kann sollte bekannt sein.