Fußball | 2. Bundesliga Karlsruher SC nach Traumstart zuletzt auf Formsuche

Gegnercheck

Der Start in die Spielzeit war sicherlich voll nach dem Geschmack der Verantwortlichen des Karlsruher SC. Nach dem zweiten Spieltag grüßten die Badener von Platz eins. Doch zuletzt war Sand im KSC-Getriebe.

Christian Eichner (Karlsruher SC)
Bildrechte: imago images/Sascha Janne

Saisonstatistiken nach 9 Spieltagen

Karlsruher SC: Platz 10 – 13 Punkte (3 Siege/4 Unentschieden/2 Niederlagen) – 14:11 Tore

[Erzgebirge Aue: Platz 17 – 4 Punkte (0 Siege/4 Unentschieden/5 Niederlagen) – 6:16 Tore]

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Zuletzt lief es nicht mehr allzu rund beim Karlsruher SC. Nach einem starken Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen gelang in den folgenden sechs Partien nur noch gegen den FC Schalke ein Sieg. Damit rutschte die Mannschaft von Christian Eichner Stück für Stück in der Tabelle ab und befindet sich nach gut einem Viertel der Saison auf Rang zehn.

Entsprechend wird auch das Spiel gegen die Auer in Baden nicht auf die leichte Schulter genommen. "Ich habe ein Erzgebirge Aue gesehen, das den HSV am Rande einer Niederlage hatte und auch einen guten Auftritt bei der Mannschaft der Stunde aus Regensburg hingelegt hat. Der neue Trainer hat eine große Wirkung auf die Mannschaft. Er geht die ganze Geschichte mit großer Emotion an. Wir bereiten uns auf einen Gegner vor, der uns alles abverlangen wird", warnte Eichner.

Der 38-Jährige ist seit Februar 2020 (zunächst interimsmäßig) der Chef an der Seitenlinie. Am letzten Spieltag der Saison 19/20 schaffte er den direkten Klassenerhalt. In der letzten Spielzeit begann er langsam ein neues Spielsystem zu etablieren und führte den KSC in der Abschlusstabelle bis auf Rang sechs.

Personal

Robin Bormuth (Sprunggelenksverletzung) und Malik Batmaz (krankheitsbedingt) werden am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Dafür kann Eichner wieder auf seinen verlängerten Arm Jerôme Gondorf zurückgreifen. "Wir sind aber sehr froh, dass unser Kapitän wieder fit ist", so der KSC-Coach. Ob es schon für die vollen 90 Minuten reichen wird, ist allerdings noch offen.

Drei ehemalige Blau-Weiße sind übrigens seit kurz oder lang im Erzgebirge aktiv. Babacar Gueye und Dirk Carlson wechselten vor der Saison nach Aue. "Es sind zwei Spieler, auf die wir uns sehr freuen. Sie hatten auch ihren Anteil an einer erfolgreichen Zeit. Das sind super Typen, jeder hier freut sich – abgesehen von den 90 Minuten – auf das Wiedersehen", erklärte Eichner.

Und auch Dmitrij Nazarovs letzte Station vor dem Engagement bei den "Veilchen" war der KSC. Der Routinier lief zwischen 2013 und 2016 für Karlsruhe auf.

Der direkte Vergleich

In der Gesamtheit betrachtet, spricht die Statistik der bisherigen Duelle für Aue. Elf der 24 Aufeinandertreffen gewannen die Sachsen, der KSC nur fünf. Allerdings holten die Erzgebirger acht ihrer Erfolge vor heimischen Publikum. Der letzte Dreier im Wildpark gelang vor fast 15 Jahren im Dezember 2006 (0:1).

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Sebastian Mai kam gegen den 1. FC Nürnberg von der Bank und spielte dann in eriner eher ungewohnten Rolle. Nun gehe es darum, gegen die aktuelle Tendenz zu arbeiten.

So 17.10.2021 16:58Uhr 02:09 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 16. Oktober 2021 | 16:00 Uhr

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