Präsident Helge Leonhardt Erzgebirge Aue
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Fußball | 2. Bundesliga Aue-Präsident Leonhardt: Rote Karte für Hochscheidt "eine Frechheit"

Der FC Erzgebirge Aue musste das Zweitliga-Spiel beim Karlsruher SC mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl bestreiten. Nach dem Platzverweis für Jan Hochscheidt meldete sich nun Aue-Boss Helge Leonhardt zu Wort.

Präsident Helge Leonhardt Erzgebirge Aue
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Platzverweis für Aues Torschützen Jan Hochscheidt? Nach seinem Foul an Karlsruhes Marco Thiede und dem Eingriff des Videoassistenten gehen die Meinungen auseinander. Für Aue-Präsident Helge Leonhardt steht fest: "Die Rote Karte - für mich eine Frechheit". Das erklärte der 60-Jährige "Sport im Osten".

Die Rote Karte - für mich eine Frechheit.

Helge Leonhardt Sport im Osten

Hochscheidt so gefährlich wie einst Juskowiak

Hochscheidt droht eine Sperre von mehreren Spielen. Dabei stellte der Angreifer am Montagabend einen Vereinsrekord von Andrzej Juskowiak ein – 33 Zweitliga-Treffer. Auch Clemens Fandrich weiß: "Jan ist offensiv schwer zu ersetzen in unserem Team. Das muss man ehrlicherweise zugeben."

Fandrich bezeichnete Hochscheidt bei unseren Radio-Kollegen als "Unterschiedsspieler" und sagte: "Da muss sich der Trainer richtig etwas einfallen lassen, wie wir den blonden Engel irgendwie ersetzen. Gerade was er im Offensivspiel macht – da hat er immer eine Idee."

Bilder zum Spiel KSC - Aue

Trainer Alois Schwartz ( Karlsruhe) und Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue
KSC-Trainer Alois Schwartz (l.) und FCE-Coach Dirk Schuster bei der Begrüßung. Für Schuster war es die Rückkehr an seine einstige Wirkungstätte. Der gebürtige Karl-Marx-Städter war im Zeitraum von 1991 bis 1997 über 200 Mal für die Badener aufgelaufen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Trainer Alois Schwartz ( Karlsruhe) und Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue
KSC-Trainer Alois Schwartz (l.) und FCE-Coach Dirk Schuster bei der Begrüßung. Für Schuster war es die Rückkehr an seine einstige Wirkungstätte. Der gebürtige Karl-Marx-Städter war im Zeitraum von 1991 bis 1997 über 200 Mal für die Badener aufgelaufen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Tor für Aue.  Jan Hochscheidt (7, Aue) trifft zum 0:1.
Die 7. Minute: Jan Hochscheidt sorgte durch seinen Führungstreffer für einen Blitzstart der "Veilchen". Aus spitzem Winkel traf der 32-Jährige ins verwaiste Tor. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Tor für Aue.  Jan Hochscheidt (7, Aue) trifft zum 0:1 und jubelt.
Es war sein 33. Treffer für Aue. Damit stellte er den Vereinsrekord von Andrzej Juskowiak ein. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Torhüter Benjamin Uphoff (1, Karlsruhe), Dimitrij Nazarov (10, Aue) und Florian Krüger
Dimitrij Nazarov (10, Aue) kann es kaum fassen: Der FCE-Stürmer hatte in der 23. Minute die Riesenchance zum 2:0. Bildrechte: Picture Point
Gelbe Karte von Schiedsrichter Sven Waschitzki gegen Jan Hochscheidt.
39. Minute: Schiedsrichter Sven Waschitzki zeigt Jan Hochscheidt Gelb. Vorausgegangen war ein Foul am Karlsruher Marco Thiede. Bildrechte: Picture Point
Schiedsrichter Sven Waschitzki nimmt den Videobeweis zu Hilfe.
Nur Gelb? Der Referee hatte einen Hinweis aus Köln bekommen, um sich die Szene nochmals anzuschauen. Nach dem Studium der Bilder nahm Waschitzki seine Entscheidung zurück ... Bildrechte: Picture Point
Rote Karte von Schiedsrichter Sven Waschitzki gegen Jan Hochscheidt.
... und zückte Rot. Ab der 41. Minute war Aue somit in Unterzahl. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Tor für den Karlsruher SC.  Anton Fink (3.v.re., 30, Karlsruhe) trifft zum 1:1.
In der 64. Minute musste Aue das 1:1 hinnehmen. Der Ex-Chemnitzer Anton Fink hatte zwei Minuten nach seiner Einwechslung getroffen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Pascal Testroet (37, Aue) und Marc Lorenz (7, Karlsruhe)
Zweikampf zwischen dem Auer Pascal Testroet (37) und Marc Lorenz (7.). Die Karlsruher drückten nach dem Ausgleich auf den Führungstreffer, doch die "Veilchen" brachten mit vereinten Kräften das Remis über die Zeit. Bildrechte: Picture Point
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Nächstes Punktspiel gegen den FC St. Pauli

Aue-Coach Dirk Schuster erklärte auf der Pressekonferenz am Abend: "Mich würde schon einmal interessieren, wie das Spiel Elf gegen Elf ausgegangen wäre." Hörfunk-Reporter Ronny Maiwald sagte er: "Wenn man hört, dass beide Spieler weggerutscht sind, ist das eine harte Entscheidung." Nach der Länderspielpause empfängt der Tabellenfünfte Aue den FC St. Pauli und reist anschließend zum VfL Bochum.

mkö

Aktuelle Berichte zur 2. Fußball-Bundesliga

Die Tore der Begegnung Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 12. November 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. November 2019, 08:55 Uhr

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