Daniel Meier, 2004
Bildrechte: Matthias Koch

Fußball | 2. Bundesliga Daniel Meyer - Aufstieg mit Ansage

Daniel Meyer ist als Trainer von Erzgebirge Aue vorgestellt worden. Seine Trainerkarriere begann einst beim FC Strausberg und dort erinnert man sich noch genau an den 38-Jährigen.

Daniel Meier, 2004
Bildrechte: Matthias Koch

Es war im Sommer 2002. Daniel Meyer war gerade 22 Jahre alt, als er zum Cheftrainer der ersten Männermannschaft seines Heimatvereins FC Strausberg aufstieg. Schon früh war den Fußballexperten in dem Klub östlich von Berlin klar: "Das wird mal einer. Der Daniel schafft es als Trainer in die Bundesliga". Mannschaftsleiter Reinhard "Günni" Günter erinnert sich noch genau an Meyer. "Er ist ein absoluter Perfektionist, der ein tolles Händchen für seine Spieler hat." Er hat versucht, aus jedem etwas zu machen und wenn es nicht geklappt hat, hat er das den Spielern immer fair erklärt, erzählt Günter, dessen Herz seit Jahrzehnten für den FC Strausberg schlägt.

Die Sache war absehbar. Wir sind sehr stolz auf ihn.

Berhard "Günni" Günter, Mannschaftsleiter beim FC Strausberg.

Er hat viele Trainer kommen und gehen sehen, ein Daniel Meyer blieb im Kopf. Auch als der aufstrebende Trainer den Verein verließ, riss der Kontakt nie ab. Ab und an lässt er sich auch jetzt noch auf dem Sportplatz blicken. Als Strausberg vor einigen Jahren in der Not steckte, half Meyer als Berater. Er hat den Verein nie vergessen. Das rechnen sie dem 38-Jährigen hoch an. Ob Günter jetzt Fan von Erzgebirge Aue wird, weiß der eingefleischte Anhänger von Werder Bremen zwar noch nicht, "aber auf jeden Fall werde ich die Spiele und Trainerinterviews intensiv verfolgen", lacht der sympathische Strausberger.

Fußball-Familie Meyer

Das Fußball-Gen steckt übrigens in der Familie. Meyer hat zwei Brüder, und beide sind am Ball. André Meyer (34) hat wie sein großer Bruder die Fußballlehrer-Lizenz in der Tasche, Nachzügler Ben Meyer (19/Verteidiger) ist gerade aus der Jugend von Union Berlin in die Regionalliga zu Union Fürstenwalde gewechselt.

Stationen als Trainer
FC Strausberg bis 2007
Energie Cottbus U17 bis 2013
Energie Cottbus U19 bis 2014
Hallescher FC (Sportlicher Leiter Nachwuchs & Chef-Trainer U19) bis 2016
1. FC Köln (Sportlicher Leiter NLZ/U23 Interimstrainer/U19) bis 2018
Erzgebirge Aue ab 2018
   

sst

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 14. Juni 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2018, 14:50 Uhr

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9 Kommentare

15.06.2018 07:53 Tino Ullmann 9

Daniel war mein Trainer in Strausberg. Er ist genial und mir war damals klar, dass er es weit bringen kann. Ich wünsche ihm, dass er es allen beweist.

14.06.2018 22:38 Tut nichts zur Sache 8

@7 ???, ui, schon wieder mal. Vor jeder und jeder Saison gibt es solche Aussagen und dann, oh weh. Hat ja doch wieder nicht geklappt. Schade, wieder ein Jahr ist vergangen und Aue ist wieder nicht in der 3.Liga. Langsam werden diese Ansagen ermüdend und lächerlich. Gebt endlich auf ... es bringt doch eh nichts ...

14.06.2018 20:15 ??? 7

Schade, nun ist es perfekt, Spielzeit 19/20 3. Liga. Aue ist dabei, Hurra!!

14.06.2018 19:47 x? 6

Pottwal der is gut feix

14.06.2018 16:53 LilaLauneBaer 5

Was war das denn wieder für ein Beitrag @pottwal?
Du kannst doch bloß aus Zwicke kommen - oder?!
Bei uns wurde von den letzten 4 trainern nur einer entlassen und das zurecht wegen vollkommener Orientierungslosigkeit in der 2.BL!

14.06.2018 16:49 Wismuthammer 4

Dummer Kommentar von Pottwal.Willkommen im Erz und viel Erfolg.Glück Auf!

14.06.2018 16:05 Klaus siebenschuh 3

man wird sehen !

14.06.2018 16:03 Marcel 2

Ihr redet ein sch.....

14.06.2018 13:00 Pottwal 1

Welche Leonhardt-Tochter muss er denn heiraten, damit er nicht nach 3 Monaten entlassen wird?