Im Bild: Rico Benatelli (Dynamo Dresden), Khaled Narey (Hamburg, HSV, Hamburger SV), Dario Dumic (Dynamo Dresden) auf dem Feld.
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Fußball | 2. Bundesliga Dynamo geht mit positiver Nachricht in HSV-Partie

21. Spieltag

Nach dem misslungen Start in die Restrückrunde gibt es bei Dynamo Dresden erstmals in diesem Jahr wieder positive Nachrichten. Rechtsverteidiger Niklas Kreuzer verlängerte am Samstag seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2022. Das gaben die Sachsen am Rande der Pressekonferenz vor der Auswärtspartie beim Hamburger SV bekannt.

Im Bild: Rico Benatelli (Dynamo Dresden), Khaled Narey (Hamburg, HSV, Hamburger SV), Dario Dumic (Dynamo Dresden) auf dem Feld.
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Am Montag (20:30 Uhr) könnte der 25 Jahre alte Außenverteidiger beim Tabellenführer nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern. Ausgerechnet beim Liga-Primus will der Tabellen-Zehnte nach zwei Niederlagen die Wende einläuten. "Natürlich ist das für uns ein wichtiges Spiel. Aber wir wissen natürlich auch, dass wir gegen den HSV Underdog sind", sagte Cheftrainer Maik Walpurgis zur bevorstehenden Aufgabe beim Liga-Primus.

Walpurgis leidet an Bronchitis

In der aktuellen Verfassung trauen Dynamo wohl die wenigsten etwas Zählbares zu. "Aber wir haben im Hinspiel bereits gezeigt, dass wir durchaus gute Chancen hatten und dementsprechend bereiten wir uns vor. Wir freuen uns darauf", erklärte Dynamos 45 Jahre alter Coach, der am Samstag aufgrund einer starken Bronchitis passen musste. Co-Trainer Ovid Hajou vertrat ihn und kündigte an: "Wir wollen mutig auftreten und den Favoriten etwas ärgern."

Maik Walpurgis im Interview
Maik Walpurgis ist derzeit angeschlagen (Archiv). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das war auch im Hinspiel möglich, da waren die Sachsen nah an der Überraschung dran. Doch auch im September zeigte sich Dresdens großes Problem: die Chancenverwertung. Nur 26 Saisontore hat die Walpurgis-Elf bis jetzt erzielt. Nicht nur das Dresdner Trainer-Team weiß, will man Spiele gewinnen, muss man "Tore schießen - wir haben gegen Arminia Bielefeld und Heidenheim ausreichend Möglichkeiten gehabt", erklärte Walpurgis. "Es ist aber auch wichtig, dass wir dazu trainieren können."

Dynamos hadern mit Trainingsbedingungen

Und gerade das war nach den massiven Schneefällen der vergangenen Woche nur schwer möglich. Dynamos Trainerteam haderte mit den schwierigen Bedingungen. Weder die Trainingsplätze im Großen Garten noch der Platz im Stadion waren bespielbar. Die Spieler mussten notgedrungen in den Kraftraum ausweichen, ab Mitte der Woche stand dann zumindest der Kunstrasen der Nachwuchsakademie zu Verfügung. Dort kassierte am Mittwoch auch eine bessere B-Elf der Sachsen in einem Geheimtest eine 0:3-Pleite gegen den Drittligisten Carl Zeiss Jena.

Trainingseinheit im Schnee. Im Bild (v.l.): Torwart Patrick Wiegers, Linus Wahlqvist, Dario Dumic, Florian Ballas und Jannis Nikoloau.
Die Trainingsbedingungen bei Dynamo waren zuletzt grenzwertig (Archiv). Bildrechte: imago/Steffen Kuttner

Da waren aber wichtige Akteure nicht mit an Bord. Die Stammkräfte Marco Hartmann, Patrick Ebert, Jannik Müller, Markus Schubert, Moussa Koné und Brian Hamalainen mussten passen. Ebert und Hamalainen waren aber bereits am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen. Hartmann (muskuläre Probleme), Osman Atilgan (Jochbeinprellung), Rico Benatelli (umgeknickt), Moussa Koné (leichte Leistenprobleme) und Baris Atik (leichte Knieprobleme) sind für Montag aber noch fraglich.

Ob Coach Walpurgis dann wieder fit ist, blieb bis Montagmittag offen. "Maik wird alles dafür tun, um am Montag in Hamburg auf der Bank zu sitzen. Sollte das aus gesundheitlichen Gründen nicht gelingen, werden wir Mittel und Wege finden, um entsprechend zu kommunizieren und die Mannschaft optimal einzustellen", erklärte sein Co-Trainer Hajou. Seit Montagmittag steht fest, dass Walpurgis nicht in Hamburg ist.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 12. Februar 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2019, 13:58 Uhr

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18 Kommentare

11.02.2019 22:36 Eff Tse Tse Fliege 18

Oh, gerade noch mal gut gegangen.
Jetzt Regensburg - wird schon gut gehen!
Diinaamoouu!!

11.02.2019 22:25 Optimist 17

Mit gutem Gefühl nach Hamburg und mit Ernüchterung zurück nach Dresden.

11.02.2019 19:32 derdobi 16

ohne Walpurgis und 8.000 Dynamos in HH - das könnte was werden :-)

11.02.2019 19:09 Klartext 15

Da bahnt ja was an. 8000 Fan(?) wollen die nächste Klatschen hautnah verfolgen. Hochrisikoeinstufung? Trauriges Fussballgeschehen. Haben diese Leute denn wirklich keine sinnvollen Interessen als das Gekicke auswärts anzuschauen.?

11.02.2019 18:37 Schiedsrichter 14

Sollten zusehen etwas aus Hamburg mitzunehmen gegen den Jahn gewinnt man auch nicht so ohne weiteres sonst wird die Luft dünne

11.02.2019 17:25 wicky 67 13

Auch wenn man heute als Außenseiter in's Spiel geht, kann man trotzdem nur etwas gewinnen, zumal die meisten den HSV sowieso schon als sicheren Sieger vor der Partie sehen. Aber auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden. Und ich glaube, es wird auch eine ganz andere Geschichte schreiben, als die meisten zuvor schon vermuten. Erwischen die Hanseaten nämlich einen schwachen Abend, und die Dresdner einen goldenen Abend, so sollte auch für Dynamo alles möglich sein! Drücken wir also die Daumen, daß es bitte so kommen möge! @SGDHarzer: Hoffentlich helfen Deine Urböckchen und Herztabletten! Werde nachher auch schon mal eins öffnen! ;-)

Rot-Weisse Fangrüsse aus den Thüringer Bergen, wo ich gerade bin und der SGD alles Gute wünsche!!! ;-)

11.02.2019 16:58 Frage 12

Nee, 88/89 (siehe oben)

11.02.2019 16:56 Frage 11

Was ist denn die positive Nachricht? Ist der Bolzplatz im Großen Garten endlich abgetaut? Aber vieleicht schneit es ja in Hamburg. Hab hier übrigens mal in der Fussball-Rückblende die Bilder von der Saison 89/90 gesehen. Da haben Pilz, Gütschow, Sammer, Kirsten schon auf dem gleichen Acker trainiert. Nur die Trainingsklamotten sahen damals noch beschissener aus.

11.02.2019 15:24 Dynamo-Fanarmy 10

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11.02.2019 13:25 Jens 9

Mensch, habt doch nicht solche Angst vor dem HSV. Die kochen auch nur mit Wasser. Sandhausen hätte in Hamburg auch fast gepunktet.

Ansetzungen und Tabelle