Dimitrij Nazarov jubelt mit Jan Hochscheidt
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Fußball | 2. Bundesliga Auftaktsieg! Aue glänzt in Fürth mit Effizienz

1. Spieltag

Der FC Erzgebirge Aue ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Die "Veilchen" holten bei der SpVgg Greuther Fürth durch ein 2:0 den ersten Dreier. Dabei glänzte die Elf von Daniel Meyer vor allem nach der Pause mit ihrer Effizienz.

Dimitrij Nazarov jubelt mit Jan Hochscheidt
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Führung durch Nazarov

Nach einer kurzen Abtastphase kamen die Gäste durch Marco Meyerhöfer zur ersten Chance, doch Keeper Martin Männel konnte den strammen Schuss  parieren (6.). Die erste gefährliche Tor-Annäherung der Auer, die kurzfristig auf Stürmer Pascal Testroet (Magen-Darm-Infekt) verzichten mussten, verbuchte kurz darauf Florian Krüger, der freistehend aus 14 Metern am ebenfalls glänzend reagierenden Fürther Schlussmann Sascha Burchert scheiterte (9.).

Nach einer Druckphase der Gastgeber hatte Aues Philipp Zulechner die nächste gute Gelegenheit auf dem Fuß – sein Schuss von der Strafraumgrenze touchierte noch das Außennetz (20.). Aue wurde nun immer stärker und kontrollierte die Partie. Die Bemühungen belohnte schließlich Dimitrij Nazarov, der nach Vorlage von Krüger aus zwölf Metern einnetzte (25.).

Tor für Erzgebirge Aue.  Dimitrij Nazarov (10, Aue) trifft zum 0:1.
Tor für Erzgebirge Aue: Dimitrij Nazarov (10, Aue) trifft zum 1:0. Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag

Mihojevic rettet auf der Linie

Im Anschluss forcierten die Gastgeber die Offensive. Daniel Keita-Ruel hatte in der 31. Minute die Riesenchance zum Ausgleich, als er aus Nahdistanz abzog, doch Marko Mihojevic das Spielgerät gerade noch von der Linie krazte. Zwei Minuten später war es erneut Keita-Ruel der mit einem Schuss aus spitzem Winkel in Männel seinen Meister fand.

"Veilchen" im Glück

Nach der Pause drehten die Platzherren mächtig auf. Bei Aue lief dagegen in der Offensive nichts mehr zusammen. Die Gäste beschränkten sich mit vereinten Kräften nur noch auf Defensivarbeit. Klare Chancen für die Fürther blieben somit lange aus. Erst in der 81. Minute wurde es bei einem Standard gefährlich: Dabei setzte Marvin Stefaniak eine Freistoß an den Pfosten – den Abpraller beförderte Julian Green – zum Glück für Aue - freistehend über das Tor.

Fürth drückt - Aue trifft

In der Schlussphase warfen die Gastgeber nochmals alles nach vorn. Marco Caliguiri scheiterte nach einem Freistoß mit einem Schuss an Männel (86.). In dieser Phase lag der Ausgleich in der Luft – doch dann schlug Aue in der 90. Minute eiskalt zu: Der kurz zuvor eingewechselte Tom Baumgart zog dabei aus spitzem Winkel ab und scheiterte noch an Burchert – den Abpraller staubte schließlich Jan Hochscheidt zum 2:0-Endstand ab.

Fußball | 2. Bundesliga Greuther Fürth vs. Erzgebirge Aue - Das Spiel in Bildern

Trainer Daniel Meyer, Erzgebirge Aue
FCE-Trainer Daniel Meyer musste kurzfristig auf Pascal Testroet verzichten. Der Stürmer hatte sich einen Magen-Darm-Infekt eingefangen. In der Startaufstellung durften mit Marko Mihojevic und Sören Gonther auch zwei Neuzugänge von Beginn an ran. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Trainer Daniel Meyer, Erzgebirge Aue
FCE-Trainer Daniel Meyer musste kurzfristig auf Pascal Testroet verzichten. Der Stürmer hatte sich einen Magen-Darm-Infekt eingefangen. In der Startaufstellung durften mit Marko Mihojevic und Sören Gonther auch zwei Neuzugänge von Beginn an ran. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Fans von Erzgebirge Aue
Zum Saisonauftakt waren rund 3.000 Aue-Fans ins Frankenland gereist. Bildrechte: Picture Point
v.l.n.r.: Dimitrij Nazarov (10, Aue) und Mergim Mavraj (5, Fuerth)
Dimitrij Nazarov (10, Aue) und Mergim Mavraj (5, Fürth) kämpfen um den Ball. Beide Teams zeigten eine muntere erste Hälfte. Zu beginn domnierten die Platzherren - nach 15 Minuten wurde Aue stärker. Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag
Marco Meyerhöfer / Marco Meyerhoefer (18, Fuerth), Florian Krüger / Krueger (11, Aue) und Mergim Mavraj (5, Fuerth).
In der ersten Hälfte glänzte vor allem Florian Krüger (Mi.) mit zahlreichen Flanken von der rechten Außenbahn. Auch in der 25. Minute legte er für .... Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag
... Dimitrij Nazarov (10, Aue) auf, der aus zwölf Metern die Auer Führung markierte.
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Dimitrij Nazarov jubelt mit Jan Hochscheidt
Nach dem 1:0 jubelt Nazarov gemeinsam mit Mannschaftskollege Jan Hochscheidt. Bildrechte: Picture Point
Martin Männel
Martin Männel musste in der Folge einige brenzlige Situationen entschärfen, da Fürth bis zur Pause druckvoll auf den Ausgleich drängte. Bildrechte: Picture Point
Marko Mihojevic (3, Aue) rettet auf der Linie
In der 31. Minute rettete Neuzugang Marko Mihojevic (3, Aue) nach einem Schuss von Keita-Ruel auf der Linie. Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag
Marvin Stefaniak (34, Fuerth) gegen Dimitrij Nazarov (10, Aue)
Auch nach der Pause ließen die Gastgeber nicht locker. Der Ex-Dresdner Marvin Stefaniak hatte dabei viele gute Szenen. Bildrechte: Picture Point
Tor für Erzgebirge Aue.  Jan Hochscheidt (7, Aue) trifft zum 0:2 und jubelt mit Tom Baumgart (8, Aue)
Obwohl die Gastgeber in der Schlussphase dem Ausgleich nahe waren, schlugen die "Veilchen" in der 90. Minute durch Jan Hochscheidt mit dem 2:0 eiskalt zu. Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag
Auer Jubel nach dem Spiel über die ersten Auswärtspunkte.
Nach dem Abpfiff gab es beim FCE kein Halten mehr. Im nächsten Spiel empfangen die "Veilchen" am kommenden Sonntag das Team vom SV Wehen Wiesbaden. Bildrechte: Picture Point
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Die Stimmen zum Spiel:

Daniel Meyer (Trainer Aue): "Entscheidend war, dass wir in Führung gegangen sind. Das war am ersten Spieltag entscheidend für die Köpfe. Der Sieg wird uns hoffentlich Auftrieb für die nächsten Wochen geben."

Dimitrij Nazarov (Torschütze zum 1:0): "Es hätte für mich und die Mannschaft nicht besser laufen können. Wir waren sofort im Kampfmodus. Dass wir mit drei Stürmern gespielt haben, war sehr mutig. Nach dem Sieg hoffen wir nächste Woche gegen Wiesbaden auf ein volles Haus."

Stefan Leitl (Trainer Greuther Fürth): "Es hat Vieles gepasst, außer das Ergebnis."

Marco Meyerhöfer (Abwehrspieler Fürth): "Auf dem Spiel kann man aufbauen, auf den Chancen kann man aufbauen, wir müssen sie nur versenken."

lta

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 27. Juli 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2019, 09:41 Uhr

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34 Kommentare

29.07.2019 20:30 Nur mal so 34

@21 Schön die Füße still halten. Pass mal auf das Dein Insolvenznitz nicht am Ende der Saison wieder den Gang eine Etage tiefer gehen muß. In der Liga wo wir spielen, da möchtet Ihr gerne hin. Aber leider wird das weiterhin nur ein Traum sein und wünschen kann man sich eine Menge. Aber leider sind wir nicht bei Wünsch Dir was. Und bei krieg' ich später schon gar nicht. Passt auf das eure Himmelblauen Rasenkomiker genug Geld zusammenkratzen, damit die weiterhin in diesem Stadion spielen dürfen. Sonst kann Insolvenznitz gleich mal bei VFB Fortuna anfragen ob die den Platz an der Chemnitztalstrasse für eure Rasenkomiker zur Verfügung stellen. Eure Rasenkomiker können sich noch nicht mal eine Elektronische Anzeige leisten.

29.07.2019 18:04 Bsg 33

@Uwe. KEINE AHNUNG,was du hier sagen willst.Abstiegskandidat kann max.Dünnamo sein.Mit deren Truppe

29.07.2019 17:11 Schachter 32

@29 Uwe: Nur zur Info: Mal die Anzahl der Großchancen durchzählen. Da waren wir schon in HZ 1 vorn. Richtig ist dass Fürth - für eine Heimmannschaft durchaus verständlich - das Spiel gemacht hat und uns auch an und in den eigenen Strafraum gedrückt hat, richtig viele Großchancen hatten sie aber nicht und schon gar nicht mehr als wir. Bekanntermaßen ist Fußball Ergebnissport und zwar werden die TORE gezählt, nicht die Zweikämpfe, nicht die Eckenzahl! Und das mit den Abstiegskandidaten werden wir im nächsten Frühjahr sehen, wer dann zu den "Abstiegskandidaten" zählt. Für mich hat Fürth ein durchaus gutes Spiel gemacht, wenig effektiv, aber gut gespielt. Die werden ihre Punkte holen, vielleicht sogar gegen DD - immer schön vorsichtig mit den Voraussagen!
Glück auf!

29.07.2019 15:51 Aldi 31

@29 Uwe: Welches Spiel von Abstiegskandidaten untereinander meinst du denn? Eures kann es nicht gewesen sein, weil Nürnberg ist eher Aufstiegskandidat. Und 0:0 ist es auch nicht ausgegangen. Fragen über Fragen. Grüße aus dem Schacht ⚒️.

29.07.2019 15:43 AWZ1969 30

Immer wieder diese Neider aus Chemnitz. Schon mal was von Effektivität gehört!Wie oft hat die Wismut schon super Spiele hingelegt und der Gegner hatte die Punkte. Fußball ist nun mal ein Ergebnissport. Sicher gibt es noch viel zu verbessern. Am Ende werden wir die Klasse halten mit Dynamo. Chemnitz hätte nie in der 3.Liga spielen dürfen nach dem Betrug. Hoffentlich siegt die Gerechtigkeit mit dem Abstieg. Glück Auf

29.07.2019 14:30 Uwe 29

Und da sage einer noch, Fußball sei gerecht..... Ja, gebs ja zu, habe soooo einen Hals( also, als Dresdner), warum wohl..... Nicht, WEIL Aue gewonnen hat, sondern es geht um das WIE, und dass so ein Spielverlauf den Dresdnern nicht gegönnt ist. Da nimmt man leistungslos einfach mal so 3 Punkte mit... Andere rackern sich dyfür ab ohne Ende, was ja auch auf xie Fürther zutrifft. Solche Spiele von Abstiegskandidaten untereinander gehen oft genug 0:0 aus. Aber vielleicht hat es auch was Gutes, da man Fürth etwas besser als Aue einschätzen muss, sind die Punkte die sie eingebüßt haben eben dann nicht auf dem Fürther Konto, sollte es doch mal eng werden, denn insgesamt gesehen fehlen noch immer Verstärkungen, so richtige, grummel.

29.07.2019 11:44 Exilerzgebirger 28

Lieber Pittiplatsch Nr.21
Diese Leier hören wir nun seit Jahren... immer wieder dasselbe und vor allem nach dem ersten Spieltag!
Man sollte nachdenken... besonders wo man herkommt.
Wenn man finanziell so schlecht wirtschaftet wie der Verein aus Karl Marx Stadt befindet man sich normalerweise in der niedrigsten Spielklasse und fängt bei null an.

29.07.2019 11:19 Tom 27

Zu Pit M. Ich denke mal das ihr mal auf euch schauen solltet.

29.07.2019 11:10 Mythos Wismut Aue 26

@21 Langsam langweilig. Jede Saison wird immer der Abstieg der großen Wismut prophezeit. Jetzt in der 14. Saison in Liga 2 als ostdeutscher Dino. Und wieder werden wir die Klasse halte. Gute Mannschaft, klasse Trainer, tolles Umfeld. Im Gegensatz zu eurem Konstrukt. Dritte Liga ist 2 Nummern zu groß. Ihr Insolventen werdet wieder in den Niederungen verschwinden. Es reicht nicht und das ist gut so. Aue werdet ihr in hundert Jahren nicht das Wasser reichen können. Tschüss, Betonier.

29.07.2019 11:02 Sr.Raul 25

Glückwunsch zum gelungenen Start. Zwar auch Glück dabei, aber genau Das braucht es eben auch. Glück auf!