Fußball | 2. Bundesliga Aue punktet an der Bremer Brücke

23. Spieltag

Erzgebirge Aue hat in Osnabrück ein torloses Remis und damit den zweiten Punkt im Jahr 2020 erkämpft. In einer chancenarmen Partie war am Ende wieder einmal FCE-Kapitän Martin Männel der Garant für den Punktgewinn der Veilchen.

von links;  Trainer Dirk Schuster, Erzgebirge Aue und Daniel Thioune, Vfl Osnabrück
Die beiden Trainer Dirk Schuster und Daniel Thioune hatten bereits vor Anpfiff Spaß. Bildrechte: Picture Point

Bereits die Anfangsminuten der ersten Halbzeit zeigten auf, welche Art Partie die 14.014 Zuschauer an der Bremer Brücke erwarten durften. Beide Mannschaften konzentrierten sich vor allem auf die Defensive. Die erste nennenswerte Chance hatte dann Jan Hochscheidt für die Veilchen, als er eher zufällig im VfL-Strafraum an den Ball kam und den Ball aus kurzer Distanz zu zentral auf den Keeper Philipp Kühn schoss (16.). Bei den Gastgebern zielte Moritz Heyer bei seinem Abschluss deutlich zu hoch (36.).

Fans von Erzgebirge Aue
Es war über 90 Minuten eine "zweikampfbetonte" Partie. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag

Nazarov vergibt - Männel überragend

Bereits kurz nach Wideranpfiff bekamen die Sachsen einen zentralen Freistoß an der Strafraumkante zugesprochen. Dimitrji Nazarov trat an, zielte halbhoch auf das rechte Toreck und scheiterte erneut an Torhüter Kühn (48.). Die Partie blieb ausgeglichen, nahm mit fortschreitender Spielzeit an Härte zu und die Fehler auf beiden Seiten häuften sich. Keines der Teams konnte dies jedoch in ein Tor umwandeln. Dass die Veilchen wenigstens einen einfachen Punktgewinn für sich verbuchen konnten, lag schlussendlich an Martin Männel. Das Auer Urgestein parierte in der Nachspielzeit,nach guter VfL-Kombination gegen den eingewechselten Benjamin Girth (90.+3).

Stimmen zum Spiel:

Dirk Schuster (Aue): "Ein erkämpfter aber verdienter Punkt. Wir haben bei einer Mannschaft gespielt, die schon die Großen geschlagen hat. Mit großer Wucht, angetrieben vom heimischen Publikum. Es hätte für uns ein unangenehmes Spiel werden können, aber die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten. Es freut mich, dass wir endlich wieder auswärts etwas mitnehmen konnten."

Daniel Thioune (Osnabrück): "Wir sind nicht zufrieden. Wir waren sehr unsauber im letzten Drittel. Uns fehlt auch manchmal die Qualität. Wir dürfen nicht zu weit zurückschauen.  Wir müssen wieder ein Spiel gewinnen. Wir ernähren uns mühsam. Das ist das Positive, was ich heute mitnehmen kann. Wir schauen nach vorn. Wir werden wieder Spiele gewinnen und den Abstand nach unten halten."

sto

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Sport im Osten | 22. Februar 2020 | 14:00 Uhr

33 Kommentare

Erzgebirgsgranit vor 34 Wochen

Glück auf ihr Leit,

Ohne große Worte zu machen... Die gute Form aus der Hinrunde wieder zu erreichen ist schwer! Die Hoffnungen welche aus der Hinrunde den Einen oder Anderen auf eine blaue Wolke schweben lassen ist Traumtänzerei.
Lasst die Mannschaft und das Trainerteam in Ruhe arbeiten. Der Erfolg kommt wieder, keine Frage! Und wer hier von Trainerentlassung faselt sollte die alten Spielberichte aus dem Jahr 2019 lesen. Nach dem Verdrängen der Kurzzeitamnesie wird der Kritiker von heute feststellen dass der der Trainer damals auch Schuster hieß....... Glück auf an alle geerdeten Auefans!!

max mustermann vor 34 Wochen

Für die Jungs war es nicht einfach vor über 14 000 Osnabrücker Fans, die für die richtige Stimmung an der Bremer Brücke sorgten und die genau wie Erz noch keinen Sieg 2020 auf der Habenseite verbuchen konnten.
Ich habe in Osnabrück eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen gesehen. Es wurde mit Herz gekämpft und zeitweise erinnerte das Wismut-Spiel an die Leistungen des vergangenen Jahres. Leider blieb das ersehnte Tor aus. Trotzdem, so, wie sich Erz präsentierte ist mir weniger Bange vor den kommenden Monaten und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn Erz wirklich noch in ernsthafte Schwierigkeiten geraten sollte. Glück Auf.

normaler Zeitgenosse vor 35 Wochen

Hallo ,deine Prozentrechnung ist ja richtig...aber kann nach unten und oben abweichen und jede Mannschaft rechnet.Die Wahrheit liegt auf dem Spielfeld und es sind noch 33 Pkt .zu vergeben,Ob 40 Pkt.reichen???? Keine Panik o.K. dakor....aber knall harten Abstiegskampf ausrufen ist eigentlich ein Muss.... aus Verantwortung zum Verein und lt. Tabelle...die Profis von sich aus werden das nicht tun.Und wenn ich schon extrem Beton anrühre brauche ich brutal schnelle Spieler in der Umkehrbewegung.....Startelf gegen Osnabrück?????z.b. Testreot Mitte, li-Krüger,re. Zulechner und dahinter Janni und Nazarov und dafür Doppelsechs auflösen. Blauer Hund hat es angesprochen......wir werden es die nächsten Spiele sehen Dirk Schuster wird System und Aufstellung ändern(müssen) Sportlich Gruss und gutes WE

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