Fußball | 2. Bundesliga Dynamo Dresden legt Einspruch gegen Darmstadt-Wertung ein

21. Spieltag

Die SG Dynamo Dresden hat beim Deutschen Fußball-Bund Einspruch gegen die Spielwertung des Heimspiels gegen Darmstadt 98 (2:3) eingelegt. Nach Meinung der Schwarz-Gelben wurde ihnen nach Einschreiten des Video Assistant Referees (VAR) und der finalen Entscheidung des Schiedsrichter ein reguläres Tor zum 3:3-Ausgleich aberkannt.

Schiedsricher Michael Bacher beim Videobeweis
Schiedsricher Michael Bacher beim Videobeweis. Bildrechte: imago images / Jan Huebner

Tor oder nicht Tor? Der Treffer zum 3:3 bei der Partie der SG Dynamo Dresden gegen Darmstadt 98 (2:3) sorgt weiter für Riesenwirbel. Dabei war der Ausgleich nach Videobeweis zurückgenommen worden. Nach eingehender Analyse haben die Schwarz-Gelben beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung des Heimspiels gegen die Darmstädter eingelegt.

Der DFB wird den Verantwortlichen von Dynamo Dresden eine Frist einräumen, den Einspruch detailliert auszuführen. Das zuständige DFB-Sportgericht wird zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Minge: "Können wir nicht einfach so hinnehmen"

Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge erklärte den Schritt des Einspruchs: "Wir haben uns noch einmal in aller Ruhe und mit etwas Abstand zu den Geschehnissen am Freitagabend in Dresden juristischen Rat und regeltechnische Expertise von unabhängigen Experten eingeholt und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir das äußerst umstrittene Zustandekommen der Niederlage gegen Darmstadt nicht einfach so hinnehmen können. Deshalb haben wir am späten Sonntagabend fristgemäß Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingereicht."

Schmidt erzielt das vermeintliche 3:3

Dynamos Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Spielminute das vermeintliche 3:3 erzielt, bevor das Tor nach Intervention des Videoschiedsrichters Florian Badstübner und Überprüfung des Referees Michael Bacher am Spielfeld wegen Abseits aberkannt wurde.

Referee Bacher bereits beim HFC-Spiel im Fokus  

Schiedsrichter Michael Bacher
Referee Michael Bacher bei der Partie des HFC gegen Münster. (Archiv) Bildrechte: imago images / Köhn

Schiedsrichter Michael Bacher ist im Fußball-Osten kein Unbekannter. Bereits bei der Drittliga-Partie des Halleschen FC gegen Preußen Münster (2:2) am 21. September 2019 stand der 28-Jährige im Mittelpunkt und sorgte für ein "Wechseltheater". Er hatte bei einem Wechsel den Hallenser Pascal Sohm vom Feld geschickt, eigentlich wollte HFC-Trainer Torsten Ziegner aber Terrence Boyd vom Feld nehmen. Als Sohm draußen war, Boyd aber noch drin und der eingewechselte Jan Washausen erst loslief, ging es sofort weiter - wenige Sekunden später gelang Münster der entscheidende 2:2-Ausgleich. Wie die Dresdner legten die Hallenser damals beim DFB Protest gegen den Ausgang des Spiels ein, der aber abgeschmettert wurde.

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jmd/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. Februar 2020 | 19:30 Uhr

46 Kommentare

Fred aus Aue vor 41 Wochen

Ich denke nur an Darmstadt-Aue.. Da ist auch nix dabei raus gekommen..Obwohl das ja wohl jeder gesehen hatte, auch ohne Videobeweis.. Ich drücke Euch trotzdem die Daumen!! LG aus Aue

Softie vor 41 Wochen

Doch, das Spiel wurde durch diese Szene entschieden, 3:3 - das Stadion tobt und noch 20 Minuten zu spielen, die wären untergegangen .... Schmidt hätte noch 2 Tore geschossen, der war heiß.

A.d.R. is Back vor 41 Wochen

Na hier ist ja wieder was los und die Elbtalfee immer vorneweg, ich sag euch Mal was
1.Schiri
2.Linienrichter
1.Schiribeauftragten
Fertig, keine Meldungen aus einem Kellergewölbe nix so wie es mal war, wer diskutiert kriegt gelb oder fliegt vom Platz. Tynamo hatte einen Punkt und alle wären zufrieden.
Guten Tag

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