Fußball | 2. Bundesliga Dynamo Dresden peilt drei Punkte zum Abschied an

34. Spieltag

Der designierte Absteiger Dynamo Dresden will sich mit einem Sieg aus der 2. Bundesliga verabschieden. "Wir haben die letzten Spiele alles gegeben und für den Sieg gekämpft. Das werden wir auch jetzt wieder tun", sagte Trainer Markus Kauczinski vor dem Abschluss-Duell mit dem VfL Osnabrück.

Die Spieler Florian Ballas SG Dynamo Dresden und Niklas Schmidt VfL Osnabrück im Zweikampf.
Im letzten Saisonspiel bekommt es Dynamo Dresden mit dem VfL Osnabrück zu tun. (Archiv) Bildrechte: imago images/Nordphoto

Am Sonntag (28.6./15.30 Uhr) empfängt Schlusslicht Dynamo Dresden den VfL Osnabrück im Rudolf-Harbig-Stadion. Um noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib zu haben, müssten die Sachsen bei einer gleichzeitigen Niederlage des Karlsruher SC einen 14-Tore-Rückstand auf den Relegationsrang aufholen.

Mini-Mini-Chance auf den Relegationsplatz

"Wir haben in 34 Spielen 30 Tore geschossen und sollen jetzt zweistellig treffen. Der Glaube ist nicht da, weil es nicht realistisch ist. Trotzdem wollen wir nach vorne spielen und den Leuten zeigen, dass wir eine 0,0000001-prozentige Chance versuchen zu nutzen", sagte Kauczinski.

Markus Kauczinski
Kauczinski: "Der Glaube ist nicht da." (Archiv) Bildrechte: imago images/Eibner

Kampf um Einsatzzeit

Mit welcher Elf der 50-Jährige ins letzte Saisonspiel gehen wird, wollte er noch nicht verraten. Die Einsatzminuten sind jedenfalls kostbar: 13 Spielerverträge laufen aus, weitere Verträge verlieren mit dem Abstieg ihre Gültigkeit. Einen würdigen Abschied kann Dynamos Coach jedoch nicht jedem gewähren. Kauczinski sei "hin- und hergerissen" und wolle die letzten Trainingstage auf sich wirken lassen. "Am Ende kann es ein Gemisch von beidem sein", so der Coach.

Das Hinspiel gegen den VfL war übrigens das erste Spiel von Kauczinski auf Dynamos Trainerstuhl. Am 17. Spieltag setzte es ein herbes 0:3.

Zahlreiche Ausfälle im Kader

Definitiv nicht spielen werden die verletzten Dzenis Burnic, Justin Löwe, Alexander Jeremejeff und Kevin Ehlers sowie der gesperrte Chris Löwe. Simon Makienok ist zudem noch fraglich.

(red/dpa)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 28. Juni 2020 | 15:30 Uhr

29 Kommentare

Hubert vor 5 Wochen

@wismutfranz,
eigentlich wollte ich mich an dieser Diskussion nicht beteiligen, aber, aber.
Dynamo Dresden ist damals als Polizeisportverein gegründet worden. Das heutige Dynamo Dresden hat mit dem damaligen Gründungsverein überhaupt nichts mehr zu tun. Nach der Wende hieß es auch mal FC Dynamo Dresden. Nach einer Mitgliederversammmlung wurde beschlossen,
dass es wieder SG Dynamo Dresden heißt.
Kein Mitglied würde einer Umbenennung pzustimmen, warum auch. Diesen Namen einfach auslöschen, unvorstellbar. Dieser Name ist Trdition. Und Dienstgrade von Spielern damals, heute vollkommen unwichtig.
Rudolf Harbig war in erster Linie Sportler,
er war zwar NSDAP- Mitglied, aber kein glühender Nazi, als Unteroffizier ist er gefallen.
Und ich habe NICHTS gegen die Spieler von RB, aber RB ist nicht mein Club, deshalb auch nicht mein Stolz.
Dynamo hat, soviel ich weiß, hauptsächlich
sächsische Sponsoren, dass macht mich stolz!
Ich habe kein Problem mit den Namen Dynamo.

RumBelballer vor 5 Wochen

Och nee, jetzt komme mir nicht mit Neid. Da wäre ich eher neidisch auf Union Berlin.
Und um gleich noch auf Deinen kurzen Geschichtsblock zu antworten. Schon weil sich die Meisten an den Namen stören ,ist doch die Welt für uns Dynamo-Fans nicht nur im ARD-Land in Ordnung. Kann ja schließlich nicht jeder so käuflich sein und seinen Namen in Root-Beer-Markranstädt umbenennen, um im großen Spiel mit zu machen.
Rudolf Harbig stand schon zu DDR -Zeiten am Stadion, ich glaube kaum ,der Erich hat da nicht genau recherchiert, ob Rudolf ein glühender Nazi war.
Übrigens war ich da schon im Stadion.
Und ganz zum Schluss noch ne Frage an Dich, was genau war gleich noch mal die Wismut😜😜😜

wismutfranz vor 5 Wochen

Antwort an Rumbelballer, er meint sicherlich RB Leipzig, den Stolz aller Sachsen, welche guten Fußball sehen wollen!
Einschränkung wohl notwendig, schon aus Selbstschutz für RB!

Ja, so ist es, also vor Gazprom, Bayer und SAP !

Nur an die Versicherungsclubs kommt RB natürlich nicht ran!

Doch nicht etwa Neid?

Wie gesagt, Deppen gibt es überall, sogar im Arzgebirg, das Zauberwort heißt " Verhältnismäßigkeit" und wenigstens dort ist der DD Anhang schon bundesdeutscher Meister!

Stolz macht das aber eben nicht, deshalb Leipz!

So etwas gibt es dort nicht, aber eben dafür guten Fussball!!!

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