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Fußball | Relegation zur 2. BundesligaTorjäger Boyd vor Dynamo-Spiel: "Solange sich keiner verletzt, bin ich für jeden Schabernack zu haben"Hinspiel

Stand: 19. Mai 2022, 10:52 Uhr

Terrence Boyd stürmt seit Anfang des Jahres auf dem Betzenberg und setzt regelmäßig Duftnoten: Acht Tore in 13 Spielen sprechen für den früheren Stürmer des Halleschen FC. Vor den Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden spricht Boyd im Talk bei "Sport im Osten" über "kranke" Fans, den neuen Trainer, Druck und die Vorbereitung.

Boyd über den 1. FC Kaiserslautern

"Es macht Spaß. Ich fühle mich sehr wohl, und es ist immer wieder besonderes Erlebnis auf dem Betzenberg zu spielen. Wenn man den gesamten Saisonverlauf sieht, dürfen wir in die Relegation spielen. Das ist eine wunderbare Chance, weil wir nur gewinnen können."

Boyd über Dynamo Dresden

"Ich finde das geil. Von den Fans wird es richtig knallen. Solange sich da keiner verletzt und alles nur pyrotechnisch abläuft, finde ich das überragend. Als neutraler Zuschauer müsstest du Dir wünschen, dass beide Mannschaften mit dieser Fan-Power in der 2. Liga wären. Da gibt’s den einen oder anderen Zweitligisten, der so etwas nicht aufweisen kann. Als neutraler Fußballfan ist das schon eine krasse Paarung."

Boyd über die Erfolgschancen

"Es ist 50:50-Spiel. Es hat nichts mit Liga-Alltag zu tun. Es geht nur darum, wer in den beiden Spielen am effizientesten performt."

Boyd über die Stimmung nach drei Niederlagen

"Die Stimmung ist jetzt wieder gut. Sobald du im Training oder im Spiel auf dem Platz stehst, denkst du nicht darüber nach, was abseits davon passiert. Da hast du einfach Bock zu kicken. Die Schwächephase interessiert keinen Spieler. Die Uhr wird auf null gestellt. Es ist eine krasse Chance, alles wieder gut zu machen."

Boyd über den Trainerwechsel

"Es war schon emotional. Wenn du weißt, da hat jemand den Job verloren, wegen Dir, ist das immer Scheiße. Da hat man Wut auf sich selbst. Wir haben die Chance nicht genutzt, sind jetzt aber in der Relegation und werden ein anderes Gesicht zeigen. Die ersten Tage unter Dirk Schuster waren gut. Wir müssen nur kleine Stellschrauben lösen. Wenn der Kopf wieder frei ist, bin ich guter Dinge."

Boyd über Druck

Bildrechte: IMAGO / Eibner

"Druck? Druck hatte ich als meine große Tochter einen Fieberkrampf hatte und ich dachte, sie stirbt mir unter den Armen weg. Mir ist es ganz wichtig, dass du nicht daran denkst, was du verlieren kannst. Es ist noch nie ein Junge auf den Bolzplatz gegangen und hat gesagt, er will zu Null spielen und keinen Fehler machen. Wir wollen Bock haben zu kicken und das Beste aus uns rausholen. Die Fans von Lautern haben keine 3. Liga verdient. Wir als Spieler müssen beweisen, dass wir auf demselben Level kicken können, wie unsere Fans uns supporten."

Boyd über Gegneranalysen

"Ich beschäftige mich nicht groß mit Fußball. Wenn ich auf dem Platz stehe - beim Training oder Spiel - habe ich Bock. Ich lebe und liebe Fußball, aber abseits des Platzes beschäftige ich mich nicht groß damit. Meine Frau kommt heute mit den Kindern, da habe ich ganz andere Sorgen und muss Fragen beantworten, warum es nicht das dritte Eis sein darf. Ich beschäftige mich nie groß mit dem Gegner."

Boyd über den Heimvorteil

"Den sehe ich nicht wirklich. Wir haben zwei Spiele, um zu zeigen, wer die bessere Mannschaft ist. Es werden krasse Spiele. Was die Fans angeht, ist Dresden krank und Lautern krank. Solange sich keiner verletzt, bin ich für jeden Schabernack zu haben."

Beide Spiele ausverkauft

Dynamo Dresden muss in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern ran. Das Hinspiel auf dem Betzenberg steigt am Freitag (20:30 Uhr/Audiostream und Live-Ticker in der SpiO-App), das Rückspiel in Dresden findet am Dienstag statt. Beide Spiele sind ausverkauft.

red

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Mai 2022 | 21:45 Uhr

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